wie lange behalte ich Folgeschäden von Cannabis

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lieber Cookie,

ich behandle derzeit einen Patienten, der vor 20 Jahren aufgehört hat mit Alkohol und Cannabis. Er leidet zum Teil heute noch an einer erhöhten körperlichen Reagibilität - aber er hat es geschafft und konnte sich ein tolles Leben nach der Sucht aufbauen. Es muss also nicht sein, dass die Einschränkung dadurch entsteht, dass Gehirnzellen abgebaut wurden - sondern der Körper wird sehr, sehr feinfühlig und reagiert sehr schnell auf Reize. Das muss bei Ihnen nicht so sein, das ist jedoch sehr oft der Fall.

Suchen Sie sich gute Freunde, eine Selbsthilfegruppe die Ihnen beisteht an Ihrem Ziel dranzubleiben und setzen Sie sich realistische Lebensziele - dann haben Sie gute Chancen, dass es Ihnen langfristig gut geht.

Folgeschäden können nie ganz ausgeschlossen werden. Sie haben einen ersten Schritt geschafft, Gratulation! Aber Sie haben noch einige Schritte vor sich. Bitte schauen Sie, dass Sie für diese Zeit wirklich gute Freunde oder eine gute Selbsthilfegruppe an Ihrer Seite haben.

Erstmal muss das Gift aus Ihrem Körper. Das dauert noch einige Zeit. Und dann ist es wichtig, dass Sie die psychische Abhängigkeit auch noch bewältigen. Aber wenn Sie wirklich wollen - dann schaffen Sie das auch! Wichtig ist, dass Sie etwas haben, wofür es sich lohnt, das Ziel zu verfolgen.

Hallo, Daumen hoch und Hut ab,dass du dich entschieden hast,das Zeug wegzulassen.Ich wünsche dir,dass du keine Folgeschäden davonträgst.Aber dass du nachgedacht hast und es dir nun auch ohne die Drogen gut geht,sind doch ein gutes Zeichen.such dir sinnvolle Aufgaben im Leben,die bereichern dich weiterhin.Alles Gute und halte weiterhin durch, durch das Aufhören hast du Stärke bewiesen!

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