Wie kann man seinen Gang und seine Haltung verbessern, um Rückenschäden vorzubeugen?

2 Antworten

Hallo,

hast du denn Haltungsschäden, die vom Doktor diagnostiziert wurden ? Wie empfindest du deine Körperhaltung ?

Mein Sohn beispielsweise hatte auch immer eine "schlechte" Haltung. Etwas gerundeter Rücken, hängende Schultern, eingezogene Brust. Er macht jetzt ca. 3x die Woche ein Training im Fitnesscenter und seitdem ist seine Haltung wesentlich besser.

Man läßt sich ja schon mal gerne etwas hängen, sackt in der Haltung irgendwie zusammen. Das muß man dann immer wieder korrigieren.

Alles Gute Watoli

Eine weitere Möglichkeit, eine aufrechte Haltung zu üben sind die Sportarten, bei denen man aufrecht und gerade steht. Das kann Ballett sein oder auch Taijiquan, wo man sehr auf geraden Rücken und entspannte Schultern achtet.

Und vielleicht hilft Dir ja auch die folgende Überlegung: hast Du Dir schonmal Gedanken darüber gemacht, warum Du Dich beugst oder "duckst": mach Dich so groß wie Du bist und nimm den Raum ein, den Du brauchst!

Schulter Impingement / Reizung der langen Bizepssehne

Hallo,

ich habe jetzt seit ungefähr 13 Monaten Probleme mit meiner rechten Schulter. Ich habe vor 13 monaten beim negativen Bankdrücken plötzlich einen Schmerz in der Schulter verspürt. Seit diesem Tag ist mir jegliches Brust / Armtraining nicht mehr möglich. Jedesmal wenn ich trainiere ist die lange Bizepssehne so gereizt, dass sie oft tage - wochenlang schmerzt. Ich war bereits beim Orthopäden, der mir dutzende male Krankengymnastik verschrieb. Dort haben sie hauptsächlich mit einer manuellen Therapie versucht der Bizepssehne entgegenzukommen. Wirkliche Besserung konnte ich allerdings nicht feststellen. Auch 5 Sitzungen beim Chiropraktiker konnten mir nicht helfen. Es wurde seitens der Radiologie ein Riss einer Sehne oder ähnlichem ausgeschlossen. Mein Orthopäde meint, dass ich den Raum zwischen Schulterdach und Oberarm vergrößern muss. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Ich lasse seit Monaten der Arm mit Gewichten (bis zu 10kg) vollkommen entspannt hängen um den Bereich zu weiten. Rotatorenmanschette gezielt zu trainieren (kein Delta, weil dieser Muskel die Zugrichtung zum Schulterdach hin hat). Besonderer Fokus liegt dabei auf Infraspinatus und Supraspinatus. Diese sollen nach Meinung der Ärzte und diverser Forenbeiträge den Oberarmknochen nach unten / hinten ziehen wodurch wiederum mehr Platz generiert werden soll. Ich denke aber auch, dass diese Enge durch eine Fehlhaltung herrühren können. Ich habe z.B. festgestellt, dass die betroffene Schulter weiter nach vorne hängt, als die "heile" Schulter. Gleichzeitig habe ich eine eher gebeugte Haltung, da ich viel am Schreibtisch sitze und Stuhl und Tisch nicht wirklich optimal sind. Ich versuche das jetzt durch Rückentrainig auszugleichen. Seltsam kommt mir vorallem eines vor. Ich habe des öfteren Blockaden der Wirbelsäule, besonders im Rücken / Nackenbereich. Diese sind "gefühlt" allerdings IMMER auf der rechten Seite (also auf der Seite der kaputten Schulter). Hat jemand eine Idee woher das stammen könnte? Was kann ich tun, damit der subacromiale Raum (Schulterdach - Oberarmknochen) größer wird? Was hilft gegen die Entzündung der langen Bizepssehne (Kühle oder Wärme?) Welche Übungen helfen am Besten um insbesondere Infraspinatus / Supraspinatus zu trainieren, außer den üblichen Trainingseinheiten am Kabelzug?)

Was für Chancen habe ich auf eine Heilung ohne OP? Vielen Dank

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Rückenschmerzen nach Arztbesuch und Sporr?

Hallo,

Kurze Vorgeschichte: Ich bin vom Chiropraktiker einmal "durchgeknackt" worden, von kopf bis Becken. Dieser verschrieb mir aufgrund meiner häufiger auftretenden Blockaden physiotherapie, die ich auch abschließ. Das alles wurde im Rahmen der Ursachenfindung meines Tinnitus veranlasst, da ich schon immer anfällig für blockaden im hws und Bws bereich war(Tinnitus spielt aber hier keine Rolle)

Nun das eigentliche Problem, ich habe seit dem Beginn der Physiotherapie angefangen Rückenschmerzen zubekommen, das war die Erstverschlimmerung die auch wieder abgeklungen ist. Nachdem ich allerdings zum Ende der therapieeinheiten kam, begonnen die schmerzen erneut. Dazu muss ich sagen ich hatte immer eine leicht gekrümmte haltung, die ich nun zukorrigieren versuche, auf wunsch der physiotherapeutin, zusätzlich hat der arzt mir empfohlen mehr sport zumachen um die allgemeine Fittness zu verbessern. Dies tat ich auch gleich ab dem tag ab dem er mir dies sagte mit Tennis und Radfahren.

Dennoch habe ich jeden Tag seit dem (ca. 1 Woche her seit der letzten Physiobehandlung) Schmerzen zwischen hen den schulterblättern. Nur im liegen ist dies besser, und morgens tut dies eher weniger weh, als abends dann ziemlich stark. Denkt ihr dass ist eine rnstere Sache oder nur "Gewöhnungsschmerz" um den ich nicht herumkomme?

Viele Grüße

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Bandscheibenvorfall L4/L5 seit einem Jahr - was soll ich nur tun? :(

Hallo Leute.

Es begann alles im 09.2014. Ich hab vorher 3 Jahre lang viel Kraftsport betrieben aber nie Probleme gehabt - im Gegenteil ich fühlte mich immer so als würde dieser Sport mir gut tun. Aber dies war wohl nicht so. Über die Jahre schien ich mir (sagte der Orthopädhe) eine schleichend kommende Bandscheibenverwölbung zugezogen zu haben, dies bemerkte ich nach extremen Schmerzen im unteren Rücken die ins rechte Bein ausstrahlten, sodass ich zur Schule humpeln musste. Dies erkannte er auch ziemlich schnell nach 2 Wochen im ersten MRT-Bild. L5/L4 betroffen. Ich bekam anfangs eine Spritze beim Orthopädhen und Krankengymnastik und Traktion verschrieben. Zügig und konstant zog ich dieses Programm der Physiotherapie durch, es folgte eine leichte Schmerzlinderung nach der KG die aber auch nicht wirklich lange anhielt, die Schmerzen hatte ich ja immer noch. Nach mehreren Wochen Physio-Besuchen bekam ich eine Cortison-Spritze beim Orthopädhen. Die hat mir ein paar Tage geholfen meine Schmerzen zu bewältigen doch dann ging es wieder los. Es war sehr extrem. So das mir der Orthopädhe PRTs beim Neurochirurgen verschrieb. Dies zog ich auch durch insgesamt 4-5 PRTs doch leider überhaupt keine Besserung. Mittlerweile sind dann 8 Monate vergangen - Zwischen verschiedenen Schmerztabletten (Diclofenac, Paracetamol, Novamininsulfon, Cortison-Spritzen, PRTs, Ibuprofen) keine Besserung.. Der Orthopädhe riet mir trotz meinen Beschwerden und der Bandscheibenverwölbung die mittlerweile im neuen MRT etwas schlimmer geworden ist - also einem "leichtem" Bandscheibenprolaps L4/L5 zu keiner Operation. Schließlich röntgte er mir die Hüfte um zu schauen ob das Problem nicht sogar woanders liegen könnte. Doch der Röntgenbefund änderte auch nichts, die Hüfte ist völlig okay. Ich konnte mir nicht mehr helfen und probierte sogar schon aus Eigeninitiative Ostepathie aus die allerdings überhaupt nicht bei mir anschlug nach 2 Sitzungen, sodass ich sie abbrach, da die Schmerzen zu akut und extrem sind. Letztendlich bin ich dann noch im Krankenhaus gelandet wo ein Neurochirurgenteam sich mit mir unterhalten hat wie es nun weiter gehen würde. Sie würden mir weiterhin empfehlen mich rückenschonend zu verhalten und noch Physiotherapie auszuprobieren bis sich der Bandscheibenvorfall "hoffentlich" zurückbildet und keine OP nötig ist. Sie sagten mir allerdings auch, dass wenn die Schmerzen nochmal sehr stark werden oder sich sogar verschlimmern zur einem erneuten Besuch wo dann eventuell eine endoskopische "minimal-invasive" OP durchgeführt werden kann. Nun sitze ich Zuhause mit extremen Schmerzen kann sogar manchmal nicht zur Schule gehen, da ich mich nicht bewegen kann. Schmerzen strahlend ins RECHTE Bein/Fuß. Betroffen das Gesäß und die Schienbeinaußenkante, und womöglich noch andere Stellen mir tut nämlich so ziemlich alles dadurch weh. Mein Rücken ist außerdem durch meine Schonhaltung komplett nach vorne gebeugt ich kann nicht mehr gerade stehen, rechte Seite ist verhärtet.

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