Wie kann man Hypochonder helfen??

2 Antworten

Hallo, dies ist in der Tat - vor allem, wenn es in der eigenen Familie vorkomm - ein heikles Thema. Der Hypochonder glaubt ja ganz fest, dass er krank ist. Wenn man das anzweifelt, wird der "Kranke" mit Sicherheit zumindest ungehalten. Geht er denn häufig zum gleichen Arzt? Eigentlich sollte dieser das schon, falls Deine Einschätzung stimmt, gemerkt haben. Es ist dann seine Aufgabe, ihn zu einem Psychotherapeuten zu überweisen. Wechselt er natürlich oft die Ärzte, fällt das nicht so schnell auf, zumal man ja heute keinen Überweisungsschein mehr braucht. Vielleicht kann man ja mal - ich kenne den Patienten ja nicht - vorsichtig darauf hinweisen, dass seine Schmerzen eventuell psychisch bedingt sind und er bei einem guten Therapeuten besser aufgehoben ist und dort auch ernst genommen wird. Auf alle Fälle das Gefühl geben, ihn mit seinen Beschwerden ernst zu nehmen, auch wenn da körperlich nicht zu finden sein wird. Vielleicht kann man dann in einem Gespräch die Idee mit einer Therapie mal anbringen. Alles Gute. Gerda

Wichtig ist für diese Menschen, dass sie sich nicht einspannen lassen in die Krankheitsangst und das Verhalten nicht unterstützen. „Das bedeutet, nicht zur Verfügung zu stehen für Fragen wie – ob man nicht lieber doch noch mal zu einem weiteren Arzt geht, oder nicht mehrmals den Bauch auf Verhärtungen gemeinsam abtastet“, stellt Psychologin Gaby Bleichhardt fest. Besser wäre, hier zu antworten – man habe doch besprochen, auf diese Fragen keine Antwort mehr zu geben. Drahtseilakt für Angehörige „Dabei sollten Partner, Freunde und Verwandte jedoch dem Kranken signalisieren, dass sie sein Problem trotzdem ernst nehmen und es auf keinen Fall als Einbildung abtun“, rät Hypochondrieexperte Detlev O. Nutzinger. Gleichzeitig sollten Angehörige vorschlagen, mal eine Alternative zum Arztbesuch zu testen, etwa ein Gespräch mit dem Psychologen. Dafür sollte man dem Hypochonder Mut machen und ihm anbieten, ihn zu begleiten. „Allerdings darf man nicht zu stark insistieren, sonst treibt man den Kranken in die Isolation“, warnt Gaby Bleichhardt. Dieses Risiko ist sehr hoch – die meisten Betroffenen gehen nämlich nicht zum Psychologen und erhalten keine professionelle Hilfe. In ihrem Umfeld hört mit der Zeit keiner mehr auf die ständigen Beschreibungen der Beschwerden oder reagiert auf die vielen Fragen. So geraten sie ins Abseits und haben ein hohes Risiko, depressiv zu werden. Um das zu vermeiden, sind Hypochonder auf Menschen in ihrem persönlichen Umfeld angewiesen, die sanft, aber mit Nachdruck den Kranken davon überzeugen, sich professionelle Hilfe durch den Psychologen zu holen. Für Freunde und Angehörige ist dieser Drahtseilakt zwischen Zuwendung und Abblocken schwierig. Doch schafft es der Hypochonder mit ihrer Hilfe, sich für eine Therapie zu entscheiden, sind die Heilungschancen mit bis zu 80 Prozent sehr hoch. Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/hypochondrie/alltag_aid_25423.html

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