Wie kann man eine Wassertablette kontrollieren?

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3 Antworten

Die Wassertabletten würde ich nicht mit Absprache des Arztes absetzen, der weiß am besten Bescheid es kommt darauf an warum du die Tabletten bekommst, wenn du zu hohen Blutdruck hast werden sie den Blutruck entlasten. Also frage deinen Arzt

Hallo sirolimus!

Diese Frage habe ich mir auch gerade in den letzten Tagen gestellt. Bei mir wurde eine Rechtsherzinsuffizienz mit Ödemen in den Beinen festgestellt. Eine sehr erfahrene, ältere Ärztin hat mir diese Frage so beantwortet:

Du musst täglich (!!) auf die Waage steigen (morgens nach dem Klogang!) und diese Werte dann in einer selbst angefertigten Kurve notieren. Je nachdem, ob das Gewicht steigt, oder sinkt, kannst Du die Dosierung der Wassertabletten danach anpassen. Dies sei nach ihrer (langjährigen) Erfahrung das zuverlässigste Maß dafür! Ich bin gerade selbst erstaunt, wie sehr sich diese Kurve täglich verändert!

Alles Gute wünscht walesca

Das ist ein guter Tipp von der Ärztin, ich glaube ich werde den Tipp befolgen, obwohl ich keine Wassertabletten meht nehmen muss da meine Mitralklappen Insuffizienz behoben ist.

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@Mahut

Na ja, wenn die Ursache behoben wurde, wirst Du wohl keine Wassertabletten mehr benötigen - ggf. aber nur noch für eine kurze Übergangszeit. LG

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Wenn eine Linksherzinsuffizienz besteht und ein daraus resultierender hoher Blutdruck, ist es sicher sinnvoll, Diuretika zu nehmen und die sollte man genau nach Anweisung des Arztes einnehmen und auch ihn entscheiden lassen. Ansonsten finde ich, dass Diuretika im allgemeinen zu schnell verordnet werden, anstelle von anderen Maßnahmen, wie z.B. manuelle Lymphdrainagen. Diese Erfahrung habe ich seit 25 Jahren machen können, und da ich Lymphdrainagetherapeutin bin, finde ich es nicht immer sinnvoll, da diese Medis immer dem ganzen Körper Flüssigkeit entziehen und nicht nur den geschwollenen Beinen. Fakt ist, das ältere Menschen meistens viel zu wenig trinken, wenn sie zusätzlich noch Diuretika einnehmen und es im Sommer richtig heiß ist, dehydrieren sie sehr schnell und der Elektrolythaushalt gerät völlig ins Schleudern und schon liegen sie im KH. Die Kosten für die KH-Aufenthalte sind bekanntermaßen sehr viel höher, als Verordnungen für manuelle Lymphdrainagen. Am sinnvollsten ist es auf jeden Fall, mit dem verordnenden Arzt darüber zu sprechen, ob Diuretika noch sinnvoll sind oder nicht. Wie bei allen Medis sollte das Nutzen- Risiko sorgfältig abgewogen werden.

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