Wie kann man der Höhenkrankheit vorbeugen?

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1 Antwort

Der Höhenkrankheit (Bergkrankheit) kann insbesondere durch eine langsame Höhenanpassung vorgebeugt werden.

Es gilt: Je eiliger es eine Person mit dem Aufstieg hat, desto größer ist ihr Risiko, die Höhenkrankheit zu bekommen.

Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten ist umstritten.

Folgende Grundregeln sollen in größeren Höhen unbedingt eingehalten werden, um die Höhenkrankheit zu verhindern:

  • Nicht zu schnell aufsteigen (300 bis maximal 500 Höhenmeter pro Tag)

  • Anstrengungen während der Anpassungsphase vermeiden

  • In etwa 3 000 m für einige Tage eine Ruhepause einlegen

  • Ausreichend trinken (vier bis sechs Liter pro Tag)

  • Keinen Alkohol trinken

  • Infektionen und andere Erkrankungen vorher auskurieren

  • Keine Medikamente einnehmen, auch keine Schlafmittel

  • Kohlenhydrathaltige Nahrung einnehmen, da diese weniger Sauerstoff verbraucht als Fette und Eiweiße.

  • Warme Kleidung anziehen

Beim Bergsteigen in größeren Höhen, sei es beispielsweise in den Alpen, den Rocky Mountains, den Anden oder dem Himalaja ist es sinnvoll, sich bei der Polizei, dem Militär und/oder Rettungsdiensten anzumelden und ihre mögliche Alarmierung, zum Beispiel per Funk oder Handy abzuklären.

Eine Rückhol- und Bergrettungsversicherung sollte bereits vor der Reise abgeschlossen werden.

Zudem ist zu empfehlen, ortskundige Führer mitzunehmen und Ausrüstungsgegenstände wie eine hyperbare Kammer und Sauerstoffflaschen einzupaclen.

(http://www.onmeda.de/ratgeber/gesund_reisen/reiseuebel/hoehenkrankheit.html?p=6)

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