Wie kann man Demenzkranke unterstützen?

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3 Antworten

Das Zauberwort heißt Geduld! Nicht ungeduldig oder gar enttäuscht sein, wenn mal was vergessen wird. Geduldig Dinge besprechen und erklären, auch wenn es mal nervig oder anstrengend ist. Im Alter erwartet man ja auch Geduld und Verständnis von seinen Mitmenschen.

Auffällige Schildchen! z.B. an der Tür UND am Notizbrett: 15 Uhr bei XY Training: kurzen Abschnitt aus der Zeitung lesen, Inhalt "abfragen"; TV Nachrichten ansehen, darüber Sprechen. Nicht zu viel Infos auf einmal, dosieren! Häufiges Wiederholen wichtiger Infos. WICHTIG: keine Ungeduld zeigen, ggf. trösten, wenn´s nicht so klappt, sie ist KRANK!

Hey Wahrscheinlich kann sie ihre finanzielle und gesundheitliche situation ebenfalls nicht nehr alleine bewältigen und ist evlt auch mit dem haushalt überfordert. Ich kenne die lebensumstände nun nicht genau. Es ist möglich ein antrag auf Betreuung zu stellen sodass ihr quasi das alles in ihrem namen regeln könnt. Haushaltstechnich kann eine Haushaltshilfe und essen auf Rädern beantragt werden bei der Krankenkasse. Als Familienangehöriger kannst du eben regelmäßig nach dem rechten schauen, vlt einen kalender mit anstehenden terminen besorgen, Gespräche mit Ärzten führen und sie dorthin begleiten. Oft können sich demenzkranke im frühstadium an gegenwärtiges nicht erinnern an lange vergangenes aber schon. Versuche mal mit ihr über sowas zu reden. Zeigt ihr einfach geduldig dass ihr für sie da seit. Mehr könnt ihr nicht machen. Liebe grüße

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