Wie kann man bei der Massage entspannen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei der Massage sollte man, wenn es denn eine entspannende Massage sein soll, auch entspannen. Es gibt auch Massagetechniken, die nicht wirklich entspannend sind, aber eine "normale" Massage sollte nicht schmerzhaft sein. Sprich mal den Masseur darauf an, vielleicht bemerkt er das nicht (dann wäre er allerdings ein schlechter Masseur und das möchte ich keinem unterstellen!). Oder bekommst du vielleicht Bindegewebsmassage? Da ist es schon richtig, dass es unangenehm ist.

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Nein, medizinische Massage bekomme ich. Er sagt immer, er weis dass es schmerzhaft und unangenehm ist aber da müsste ich durch. Nur wenn ich nicht lockern lassen kann, dann würde es nochmehr schmerzen. Aber wie kann ich denn lockern lassen? Fällt mir super schwer.

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@BieneMaya17

Naja, erklären kann man das schlecht. Aber der Masseur argumentiert echt schlecht: eine Massage soll keine wirklichen schmerzhaften Schmerzen verursachen. Massage sollte i.d.R. entspannend sein, sonst ist der Effekt ja verfehlt. Massage bekommt man doch meistens bei Verspannungen. Also sollen doch Entspannungen bewirkt werden. Sprich mal den Masseur darauf an und frag ihn auch bitte gleich, wie er sich denkt, dass du entspannen sollst, wenn er so "brutal" massiert!?! Wenn er es dir sagen kann: sehr gut, dann kannst du es gleich umsetzen. Wenn nicht: ... schlecht (-für ihn!?!)

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Bei medizinischen Massagen habe ich in langen Jahren immer wieder zu hören bekommen: es müsse wehtun, sonst helfe es nicht! "Streichelmassagen" täten zwar der Seele gut, hülfen aber nicht gegen tiefsitzende Verspannungen.

Vielleicht liegt es an meiner Masseurin, daß ich inzwischen eine andere Einstellung zu diesen Schmerzen bekommen habe: statt mich schon "erwartungsvoll" zu verkrampfen, konzentriere ich mich auf das, was - vor allem - ihre Finger tun. Ich bin "dabei", wenn sie die Verhärtungen und Verspannungen aufspürt und angeht. Ich spüre den Widerstand meiner Muskeln gegen ihre Finger und akzeptiere den Schmerz als letztes Rückzugsgefecht, bevor es besser wird. Denn meine Masseurin läßt nicht locker, bevor ich dort nicht "weich" bin, insofern lausche ich in mich hinein und merke, wie der Schmerz langsam nachläßt. Dabei hilft mir die Gewissheit, daß ich mich danach für einige Zeit besser fühlen werde. Kurz gesagt, das "aktive" mentale Beschäftigen mit dem, was da gerade mit meinem Körper geschieht, das Verständnis für den entstehenden Schmerz, hilft mir über das Schmerzhafte hinweg, läßt es mich manchmal sogar genießen (klingt kurios, ich weiß). Sollte ich mich doch einmal vor Schmerz unwillkürlich verkrampfen, genügt ein Hinweis, und ich entspanne mich aktiv wieder.

Ich weiß nicht, ob ich Dir damit helfen kann. Mir erscheint wichtig, daß Du Dich nicht als passives Opfer siehst, welches etwas "erleiden" muß.

Unabhängig davon solltest Du aber tatsächlich mit Deinem Masseur sprechen, ob er es etwas weniger kräftig angehen lassen kann. Zwischen "streicheln" und "brutal" gibt es eine Menge wirksame Abstufungen. Vielleicht findet Ihr ja eine Ebene, mit der Ihr beide leben könnt.

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Vielen Dank für deinen super Beitrag. Ich werde es testen.

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