Wie kann ich meinen Alkoholkonsum dauerhaft reduzieren?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mir geht es ähnlich, aber nur am Wochenende. Samstag gehe ich immer weg oder treffe mich bei Freunden und da muss ich einfach Alkohol trinken, weil es sonst gar keinen Spaß macht. Ich will auch davon los kommen und deshalb gehe ich ab diesen Samstag erstmal eine Zeit nicht mehr weg. Mir ist das jetzt egal, was die anderen sagen. Ich muss jetzt erst einmal an mich denken.

Falls deine Frau Bier und Wein einkauft, sag ihr, dass du etwas abnehmen willst oder deiner Leber was gutes tun willst und das sie momentan keinen Alkohol einkaufen soll. Wenn nichts daheim ist, dann trinkst du vermutlich auch nichts. Da du ja noch kein Alkoholiker bist, wirst du nicht extra los gehen und wirst welchen kaufen. Das du laufend dran denkst ist auch die Gewohnheit.

Jetzt wo du es sagst..... so ein kühles Bier, das wäre jetzt schon was!!!

Aber wir müssen stark bleiben und werden es beide schaffen, eine Zeit lang nichts zu trinken!!

Du merkst, daß Du in eine Abhängigkeit gerutscht bist, und ich finde es großartig von Dir, daß Du Dich entschlossen hast, davon wieder wegzukommen. Aber das ist eine schwierige Sache, und es wäre besser, wenn Du wenigstens zwei Hilfen annehmen könntest.

Die erste Hilfe sollte von Deiner Frau kommen. Trinkt sie selbst gern und oft Alkohol? Das wäre weniger gut, da Du dadurch immer wieder neu verleitet wirst. Sie könnte Dir helfen, indem sie sämtliche Alkoholika aus Eurer Wohnung verbannt. Auch Gäste bekommen nur noch Alkoholfreies! Fröhlich und entspannt sein kann man auch ohne Alk (Du wirst es wahrscheinlich erst wieder lernen müssen)! Begründen könntet Ihr das damit, daß Ihr auf einem "Gesundheitstrip" seid, oder aus Figurgründen (falls Du/Ihr da Probleme habt). Aber es ist auch wirklich nichts dabei, zu sagen: "Ich habe gemerkt, daß mir Alkohol auf Dauer nicht guttut. Ich will es jetzt mal eine Weile "ohne" probieren..."

Die zweite Hilfe solltest Du Dir vom Hausarzt holen. Glaub mir, wenn der Dich überhaupt je zu Gesicht bekommt, weiß er ohnehin, was mit Dir los ist! Es gibt viele Hinweise Deines Körpers (Fettleber, erhöhte Leberwerte, Gefäßspinnen, Rötung des Daumenballens...), aus denen der Arzt seine Schlüsse ziehen kann, besonders, wenn der Patient auf das Thema Alkohol abweisend reagiert. Also besser gleich mit offenen Karten spielen! Ein Arzt moralisiert nicht, sondern wird Dir nach Kräften helfen, vom Alkohol wegzukommen. Außerdem hat er Schweigepflicht und somit wird kein Mensch etwas erfahren, wenn Du das nicht selbst willst.

Vielleicht willst Du Dich gedanklich erst noch weiter mit deinem großen Vorhaben beschäftigen. Dann schau doch mal hier rein: http://www.forum-alkoholiker.de/selbsthilfe-forum.html

Alles Gute für Dich!

das programm der 12 schritte anwenden

Liebe SusiM,

bitte erkläre doch etwas ausführlicher, worum es sich bei diesem Programm handelt. Nur so wird deine Antwort zu einer hilfreichen Antwort für den Fragesteller.

Vielen Dank für dein Verständnis.

Herzliche Grüße

Jule vom gesundheitsfrage.net-Support

0

Wie ist den das Programm der 12 Schritte?

0

Probier mal eine Selbsthypnose. Weniger trinken ist mehr! von Eisfeld, die fand ein Kumpel wirklich gut, hatte dasselbe Problem wie du.

Was möchtest Du wissen?