Wie kann ich einer Wochenbett depression vorbeugen?

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Zur Vorbeugung von Wochenbettdepressionen ist es wichtig, einen guten sozialen Rückhalt zu haben. Eine verstärkte Unterstützung durch den Partner und die Familie kann dabei helfen, das Risiko von Depressionen nach der Entbindung zu verringern. Zu viel Fürsorge kann unter Umständen jedoch das Gefühl des Versagens bei Betroffenen verstärken. In solchen Fällen ist professionelle Hilfe zu empfehlen.

Um depressive Reaktionen zu vermeiden, sollten die eigenen Erwartungen an die Mutterrolle nicht zu hoch gesteckt und das Bild der "glücklichen und sorglosen Mutter", wie es zum Teil in der Öffentlichkeit vermittelt wird, nicht überbewertet werden.

Wenn Depressionen bereits während der Schwangerschaft auftraten oder eine Vorbelastung durch frühere psychische Probleme in der eigenen oder familiären Vergangenheit besteht, sollte eine Auseinandersetzung mit den Problemen möglichst frühzeitig beginnen und gegebenenfalls schnell professionelle Hilfe zu Rate gezogen werden.

http://www.9monate.de/wochenbettdepression.html

Ist schon schlimm, wenn durch die Hormone die Gefühle Achterbahn fahren. Bei mir war es so, ist nicht gesagt, dass es bei Dir so sein wird. Das zur Beruhigung erstmal vorweg. Meistens plagen einen Gedanken, dass das Kind nicht gesund sein könnte, das man diese enorme Verantwortung, die ein Kind mit sich bringt, nicht bewältigen könnte usw. Alles Mögliche fliegt einem durch den Kopf. Mir half damals das Gefühl, meine Oma hat 15 Kinder geboren und groß gezogen und das im zweiten Weltkrieg, wäre ja gelacht, wenn du den einen nicht gross kriegen würdest und das in der heutigen Zeit, wo man sozial abgesichert ist, alles an Vorsorgeuntersuchungen gemacht wird usw.. Kurz gesagt, ich habe meine negativen Gedanken gleich mit positiven ausgeglichen und mein Plan ist aufgegangen. Nach drei Tagen war der Babyblues gegessen und ich freute mich, das ich ein gesundes Kind auf die Welt gebracht habe. Heute ist er fünf, und ich musste erst in meine Mutterrolle hinein wachsen, aber die Freude ist nach wie vor gross, schließlich habe ich drei Jahre auf ihn gewartet. Ich wünsche Dir und Deinem Baby alles Liebe und Gute und keine Angst vor der Zukunft, sie wird toll, versprochen!

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