Wie kann ich eine Blindheit vorbeugen als Diabetiker?

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Augenuntersuchungen

Augenkomplikationen entwickeln sich anfangs zumeist ohne erkennbare Symptome und ohne eine Beeinträchtigung des Sehvermögens. Regelmäßige Augen-Kontrollen, durchgeführt von spezialisierten Augenärzten, sind daher die einzige Möglichkeit, diabetische Augenerkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Augen regelmäßig untersuchen lassen!

Alle Menschen mit einem Diabetes sollten sich erstmals nach der Diabetesdiagnose und danach mindestens einmal im Jahr einer professionellen Augenuntersuchung unterziehen. Der Augenarzt kann dann entscheiden, ob Sie häufigere Besuche benötigen. Es gibt verschiedene Untersuchungen, die Augenärzte bei Diabetikern durchführen können:

Sehschärfenuntersuchung:

Dieser Test wird vor einer Sehschärfen-Karte durchgeführt. Sie sollten etwa 6 Meter von der Karte entfernt stehen, Ihre Brille oder die Kontaktlinsen abnehmen und ein Auge locker verdecken, während Sie laut die kleinste Buchstabenreihe, die Sie erkennen können, vorlesen. Das wird danach mit dem anderen Auge wiederholt. Diese Untersuchung ist ein rascher Weg, Sehprobleme zu erkennen. Sie wird daher oft in Schulen oder für Massenuntersuchungen durchgeführt.

Ophthalmoskopie

(Spiegelung des Augenhintergrundes): Das ist die Untersuchung des Augenhintergrundes mit einem besonderen Instrument, dem Ophthalmoskop. Die Ophthalmoskopie setzt eine Erweiterung der Pupille mit Hilfe von Augentropfen voraus. So erhält der Augenarzt den besten Einblick ins Auge und kann jede Veränderung der Retina, des Glaskörpers oder des Sehnervs feststellen.

Spaltlampenuntersuchung:

Diese Untersuchung achtet auf Strukturen, die sich an den vorderen Augenabschnitten befinden. Es sind die Augenlider, das Augenweiß (Skleren), die Iris, die Linse und die Hornhaut. Zum Einsatz kommt eine Spaltlampe mit einer intensiven Lichtquelle, die als Spalt fokussiert werden kann. Hinzu kommt ein optisches Instrument, das Bio-Mikroskop, das aussieht wie ein Mikroskop mit zwei Okularen.

Lassen Sie Ihren Blutdruck häufig überprüfen. Ein hoher Blutdruck steigert das Risiko einer Retinopathie.

Geben Sie Ihrem Arzt sofort Nachricht von jeder Änderung Ihres Sehvermögens. Geringe Änderungen Ihres Sehvermögens können ernstere Probleme anzeigen.

Vermeiden Sie das Rauchen.

Rauchen ist mit einer vorzeitigen Entstehung von makrovaskulären Komplikationen (wie koronare Herzkrankheit und Schlaganfall) und mit mikrovaskulären Komplikationen des Diabetes (wie Augenkomplikationen) verbunden.

Halten Sie Ihren Blutzucker im Gleis.

Den Blutzucker so nahe wie möglich am Normbereich zu halten, kann durch eine Kombination der folgenden Maßnahmen erreicht werden:

Geregelte Kost

Regelmäßige und ausgeglichene Ernährung ist nicht nur für Diabetiker vorteilhaft. Auch alle anderen Menschen profitieren von einer gut ausbalancierten Ernährung.

Körperliche Aktivität

Körperliche Aktivität senkt den Blutzucker, denn sie hilft, den Zucker wirksam zu verwerten. Außerdem verhilft sie dem Insulin zu einer effektiveren Wirkung. Körperliche Aktivität ist außerdem sehr gut zur Gewichtsreduktion geeignet.

Medikamente

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel. Typ 1 Diabetiker benötigen mehrere Insulininjektionen täglich. Menschen mit Diabetes Typ 2 können oral wirkende Medikamente (Tabletten) oder zusätzlich Insulininjektionen benötigen, um ihren Blutzucker zu senken.

Die Kontrolle des Blutzuckers und eine normnahe Blutzuckereinstellung sind vorteilhaft zur Verhinderung oder zur Verzögerung eines Fortschreitens diabetischer Komplikationen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gute Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck zu einer deutlichen Reduktion der Komplikationen bei Diabetes führen.

http://www.diabsite.de/themen/komplikationen/augen/augen-untersuchungen.html

1.) Muss darauf geachtet werden, dass der Blutzucker-Langzeit Wert (HbA1c) bei ca. 6 liegt. Werte, z.B. bei 7, sind schon wesentlich zu hoch. Bei der Erblindung handelt es sich um einen unaufhaltsamen, schleichenden Vorgang, hin bis zur totalen Erblindung. Eine gute Einstellung -sowohl bei Diabetiker I und II- ist unerlässlich. Sehr hilfreich ist Bewegung (Radfahren, Wandern etc.). 2.) ist eine jährliche! Untersuchung der Augen unabdingbar. Leider muss man in den meisten Fällen die Kosten der Untersuchung selbst zahlen. Grüße Josephe

Du solltest regelmäßig den Augenhintergrund bei dem Augenarzt untersuchen lassen. Der tropft die Pupillen groß und kann so auf den Augenhintergrund sehen. Dabei werden die Gefäße angesehen und der Stand dokumentiert. Sollte sich etwas ändern, kann dies der Augenarzt direkt sehen. Wenn du zum Augenarzt gehst, solltest du den letzten Langzeitdiabetiswert auch parat haben. Der Augenarzt kann beurteilen, welchen Einfluss dieser Wert auf deine Augen hat und wie groß die Gefahr für dich ist.

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