Wie kann ich bei unserer bettlägerischen Oma verhindern, dass sie wund liegt?

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Das ist sehr fürsorglich von Dir, daß Du Dir bereits jetzt diese Gedanken machst! Vorbeugen ist allemal besser als bereits vorhandene Druckgeschwüre versorgen.

Wichtig ist vor allem, daß Deine Oma nicht immer in derselben Lage (z. B. auf dem Rücken) liegt. Sie sollte sich öfters drehen (bzw. gedreht werden) und wenn möglich, sich auch ab und an aufrichten (z. B. beim Waschen), auf der Bettkante sitzen, mit den Beinen baumeln und vielleicht sogar ein paar Schrittchen gehen. Wenn das nicht geht, gibt es z. B. für die Fersen Decubitus-Unterlagen. Frag ggf. den behandelnden Arzt danach. Was Du sonst noch wissen und beachten solltest, liest Du z. B. hier: http://www.dekubitus.de/dekubitus-entstehung.htm

vor allem alle 2 bis 3 Stunden auf die andere Seite bzw. den Rücken drehen, am besten immer aufschreiben, wann sie wie liegt. Rote Stellen mit Kissen o.ä. unterpolstern, Fersen so lagern, dass sie nicht auf dem Bett aufliegen.. Falls irgend möglich, holt sie mehrmals am Tage für ein paar Minuten aus dem Bett, in sitzene Position. Beobachtet sorgfältig ihre Haut am ganzen Körper und pflegt sie gut - das regt auch die Durchblutung an. Das Problem ist, dass auf Hautstellen, die zu lange "unten Liegen", ein besonders starker Druck lastet, sie werden dann nicht richtig durchblutet und deshalb unterversorgt. Besonders gefährdet sind zu dünne Personen. Achtet auch auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeit (1,5 l pro Tag, falls keine Einschränkung vom Arzt vorliegt). Achet außerdem daruf, dass die Wäsche (Nachthemd und Laken) immer straffgezogen sind, keine Falten! Die können ebenfalls drücken. Und - falls sie inkontinent ist - besondere Hautpflege im Intim- und Gesäßbereich, regelmäßiger Einlagenwechsel. Die Krankenkassen bieten für pflegende Angehörige kostenlose Pflegekurse an.

ES gibt spezielle Unterlagen, die Linderung bei bereits durchgelegenen Patienten bringen, oder vorbeugend eingesetzt werden können. Ausserdem gibt es Einreibungen, die die Durchblutung fördern, zu erfragen in der Apotheke. Und ist es natürlich wichtig, mehrmals täglich die Patientin zu drehen, aufzusetzen, vielleicht sogar ein wenig zu gehen etc. Ist der Dekubitus erst einmal das wird es schwierig. Zum einen ist er sehr schmerzhaft, zum andern geht er bei den alten Menschen schwer wieder weg.

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Also, ich bin jetzt 15 Jahre alt geworden, vor gar nicht so langer Zeit und mein Bruder 19. Wir haben daheim immer wieder das ein oder andere Problem, aber bislang hat uns das nie so mitgenommen. Unsere Mutter tut immer so, als wäre sie eine tolle Mutter, als würde sie uns behüten und schützen und was weiß ich. Doch ich weiß es inzwischen selbst nicht mehr.

Seid sie sich von unserem Vater trennte, da war sie abends ständig unterwegs und während unser Vater im Ausland rum hockte bei seiner neuen Freundin, da kam sie abends komplett blau nach Hause und hat sich bei uns, meistens bei mir ausgeheult, sagte sie wolle sterben, sie sähe keinen Sinn mehr und sie könnte nicht mehr. Ich habe mich um sie gekümmert, ich bin abends, wenn sie weinte zu ihr gegangen, habe sie getröstet, habe mir mit 13 Jahren ihre Sorgen angehört, ihre Ängste und was weiß ich. Ich war ihr "Objekt" wenn sie wütend war, dann hat sie meine Zeichnungen (mein größter Heiligtum) durch einander geworfen, sie hat mich geschlagen, das ich weinend in der Ecke saß und unter Tränen meinen Vater anrief, er sollte kommen und mir helfen, ich hatte Angst, Angst vor meiner Mutter.

Meine Mutter ist nachts einmal abgehauen und ich musste sie suchen, mitten in der Nacht, ich habe damals auch den Abschiedsbrief von meinem Vater gefunden, denn auch der sa kein Sinn mehr in seinem Leben. Nein, er lebt nun noch.

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Nun, aber weiter, in der Zwischenzeit ist alles wieder ruhiger geworden und nun ist es so, das mein Bruder, der sich aus der ganzen Sache fein raus gehalten hatte jede Nacht wach wird, oft höre ich ihn, wie er dann rumläuft, oder wecke ihn. Er weint dann, schreit, oder winselt einfach nur und wenn ich ihn wecke, dann schaut er mich eine Weile an und sagt dann ich solle ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Morgen drauf anspreche und frage was los ist, dann ignoriert er mich einfach.

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