Wie ist weißer Tee vom gesundheitlichen Aspekt her einzuordnen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da weißer Tee nicht fermentiert wird, enthält er auch, wie grüner Tee, noch nahezu alle Polyphenole. Die sind für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich. Ich würde weißen Tee daher zumindest auf die gleiche Stufe stellen wie grünen Tee.

Hallo, ich selbst bin eine Liebhaberin des grünen Tees.Es vergeht fast kein Tag ohne meine Kanne Grüntee,vor allem jetzt im Winter.Grüntee,Schwarztee und weißer Tee sind sehr gesund,wobei der weiße(seltenere)und der grüne Tee auf jeden Fall überwiegen mit gesundheitlichen Aspekten.Das liegt vor allem an der Fermentierung.Der Polyphenolgehalt ist beim weißen Tee höher als beim grünen Tee(doppelt so hoch)beim schwarzen niedriger.Weißer und grüner Tee enthalten krebshemmende Stoffe und helfen gegen Mundbakterien,sie können auch entgiftend wirken.Grüntee soll sogar Darmkrebs entgegenwirken,das haben Studien belegen können.

Der gute Ruf von grünem Tee im Zusammenhang mit Krebs gerät ins Wanken: Im Tiermodell macht er die Wirkung von Krebsmedikamenten zunichte.

Mit diesem Ergebnis ihrer Studie hatten die Forscher der University of Southern California nicht gerechnet: Inhaltsstoffe von grünem Tee machen den Wirkstoff Bortezomid gegen Krebs unwirksam. „Eigentlich gingen wir für unsere Untersuchung von der Hypothese aus, dass grüner Tee die Anti-Tumor-Effekte des Medikaments verstärken würde“, erklärt Studienleiter Axel H. Schönthal. Er wollte beweisen, dass die Kombination von grünem Tee mit dem Krebsmedikament besonders effektiv wirkt.

Doch es stellte sich das Gegenteil heraus. Anscheinend binden Substanzen im Tee auf molekularer Ebene die Wirkstoffe des Arzneimittels. Diese chemische Interaktion hindert Bortezomid daran, in Krebszellen einzudringen und ihre Vermehrung zu bremsen. Das beobachteten die Wissenschaftler jedenfalls im Tiermodell mit Mäusen.

„Die wichtigste Schlussfolgerung aus unserer Studie ist, dass Krebspatienten, die eine Bortezomid-Behandlung erhalten, unbedingt darauf hingewiesen werden müssen, keinen Grüntee und vor allem keine Produkte aus Grüntee-Konzentrat zu nehmen“, warnt der Mikrobiologe. Diese Mittel sind frei verkäuflich. Besonders gefährlich: Patienten, die Bortezomid zusammen mit diesen Produkten einnehmen, fühlen sich bessern denn die Nebenwirkungen des starken Medikaments treten nicht mehr auf. Allerdings nicht, wie man bislang glaubte, weil Grüntee gegen die Nebenwirkungen hilft – sondern weil er das Medikament unwirksam macht.

Und wo keine Wirkung ist, da ist auch keine Nebenwirkung.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/krebs-gruener-tee-kann-schaedlich-sein_aid_367658.html

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@Borg13

Grüntee und Weißtee wird NICHT als Krebsmedikament eingesetzt,sondern es hat die erwiesene Wirkung,dass er vor Krebs schützen kann!Deshalb gibt es auch in Ländern mit hohem Grünteeverbrauch eine geringere Krebsrate. Übrigens sollte in der Onkologiemedikation niemals nur die Schulmedizin angewandt werden,die Erfolgsrate steigt enorm an,wenn die Naturheilkunde mit der Schulmedizin kombiniert wird!!

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