Wie ist das, wenn ein Arzt kein Doktor ist?

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4 Antworten

Oder!

Eine Promotion ("Doktorarbeit") hat genau GAR NICHTS mit dem Wissen oder den Fähigkeiten eines Arztes zu tun, AUSSER in genau dem (meist sehr kleinen) Spezialgebiet, das er in dieser Arbeit beackert hat.

Die Doktorarbeit bedeutet KEINE höhere Qualifikation im Beruf.

Wenn einer den Doktor gemacht hat, weiss man immerhin, dass er viel Zeit für das Studium und das Lernen geopfert hat.

Nun, EIGENTLICH bedeutet es eher, dass derjenige sich für die Doktorarbeit zusätzlich Zeit genommen hat -vielleicht ja auch zu Lasten des Studiums? ;-)

Vor Jahrzehnten war es noch völlig selbstverständlich als Medizinstudent, eine Dr.-Arbeit zu schreiben, seit vielen Jahren ist das bei weitem nicht mehr so häufig. Geschätzt ca. 30% machten in den letzten Jahren keine Promotion mehr -eben weil sie weder nötig ist, noch große Vorteile bringt, sofern man nicht gerade in der Forschung tätig werden möchte.

Nuja, insbesondere ältere Patienten fragen manchmal noch nach, ob man "richtig Doktor" (gemeint: Arzt) sei... ;)

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Kommentar von alegna796
03.10.2013, 19:44

Ein unpromovierter Arzt ist keinesfalls schlechter, wer hat heute noch sooo viel Zeit und auch Geld für eine Dissertation. Meistens landet sie ja danach sowieso in der Bibliothek und keiner liest mehr darin. Besser ist es wirklich, seine Zeit für das Studium und Praktikum zu nutzen, um ein wirklich guter Arzt zu werden. Da braucht es viel mehr, als eine Dissertation zu schreiben.

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Ein Arzt ohne Doktortitel – ist der eigentlich kompetent? Die Antwort ist ganz einfach: Genauso kompetent oder inkompetent wie der mit dem Doktorhut. Der Erwerb des Doktortitels, die sog. Promotion, setzt eine sogenannte Doktorarbeit voraus. Mit dieser Arbeit soll der Student nachweisen, dass er wissenschaftlich selbständig forschen kann.

Arzt wird, wer ein Medizinstudium von mindestens sechs Jahren erfolgreich absolviert hat und vom Staat die Berufserlaubnis als Arzt, die sogenannte Approbation als Arzt erhalten hat. Das Studium schließt mit einem Staatsexamen ab und nicht mit einer Doktorprüfung

Lies bitte alles der Bericht wurde von einem Arzt ohne Doktortitel geschrieben..

http://hausarzt-in-ditzum.com/2011/10/14/arzt-ohne-doktor-geht-das/

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Also ich habe eine Ärztin die keinen Doktortitel hat, sie ist viel Besser als mein vorherigen Arzt mit DR.

Man braucht keinen Doktor Titel um ein guter Arzt oder Professor zu sein.

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Ich stimme z.B. rulamann uneingeschränkt zu, stimme Dir aber zu, wenn Du schreibst: "Wenn einer den Doktor gemacht hat, weiss man immerhin, dass er viel Zeit für das Studium und das Lernen geopfert hat." Wer eine (ehrliche) Doktorarbeit schreibt, tut das sicherlich für die Ehre, zeigt aber auch, daß er es mit seinem Beruf wirklich ernst meint. Die Einzigen, denen ich nicht über den Weg traue, sind die "Dr. rer.nat." . Da ich so einen Doc kenne, der jahrelang ohne Titel rumgelaufen ist und seine Freizeit in vollen Zügen genossen hat, frage ich mich, wo man so eine "Dr." ersteigern kann.

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Kommentar von beamer05
03.10.2013, 11:59

tut das sicherlich für die Ehre,

Nö, meist für das Ego!

oder eben, weil er/sie eine Wissenschaftskarriere anstrebt

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