Wie ist das leben Schwerstbehinderte die oft nur noch Schmerzmittel bekommen von Haus aus kürzer?

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3 Antworten

Hallo Stephan, ich kann mich noch erinnern, als mal ein Politiker sagte, das mit den Gesundheitskosten können wir so Regeln, das man den Alten und Behinderten nicht mehr die Versorgung zukommen lassen die sie eigentlich brauchen, ich glaube das war Seehofer,

Kurz danach kam ein Nachbar von mir mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus und wurde nach ein paar Stunden wieder entlassen, als seine Frau sagte er brauchte doch eine Behandlung das wurde ihm gesagt, man kann ihn nicht behandeln und sie könnte sich ja bei Herrn Seehofer bedanken. Am nächsten Tag verstarb er in seiner Wohnung.

Gruß Mahut

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Mahut 01.01.2014, 19:01

Stephan ich danke dir für den Stern.

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Hallo Stephan,

ich kann dich sehr gut verstehen, aber ich glaube nicht ,das man das so sagen kann 15-20 Jahre abziehen. Und warum ?,weil keiner von uns weiß wann er dran ist. Das beste Beispiel ist immer es gibt Raucher die werden 90 Jahre und älter und es gibt Menschen die sterben mit 40 Jahren an Kehlkopfkrebs obwohl sie nie geraucht haben. Auch ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wie lange macht das meine bereits geschädigte Fettleber noch mit oder meine Nieren. Wie viele Medikamente verträgt mein Körper noch? Und oftmals fragt man sich ,warum muss man wegen allem betteln bei den KK und wozu bezahle ich Beiträge? Alles muss 1000 mal beantragt und verlängert werden, obwohl sich doch nichts verbessert hat......im Gegenteil noch eine weiter Erkrankung dazu kommt...... Was ich dir damit sagen möchte ist Lieber Stephan ,du bist mit diesem Problem nicht allein.Kopf hoch da Leben geht weiter!

Ich wünsche dir einen guten Rutsch in das Neue Jahr!

LG Bobbys :)

PS.bin auch behindert:)

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Ich hab zwar nicht genau ahnung was du willst, kannst vielleicht etwas verständlicher schreiben.

Ich selber bin Schwerstbehindert (GdB 90, aG,G,B), ich lebe dauerhaft von Schmerzmitteln und werde es wohl für immer brauchen. Klar muss ich für sehr vieles Kämpfen und manchmal verzweifelt man fast. Doch am ende kriegt man es irgendwie schon hin, manchmal über Unwege manchmal auch schneller. Deswegen aber gleich mal Lebenszeit würde ich nicht abziehen, es kommt immer drauf an wie man damit umgeht. Ich mag mein Leben mit der Behinderung, genauso wie ich es ohne Behinderung mochte. Ich muss zwar mein Leben anders planen als früher, doch das ist alles eine sache der gewohnheit.

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StephanZehnt 30.12.2013, 22:22

Ich weis nicht so recht wie ich Dir das erklären soll? Aber stelle Dir einmal vor Du warst beim Arzt und der hat Dir ein neues Hilfsmittel aufgeschrieben was Du dringend brauchst .....

Dann bist Du froh das Du zum entsprechenden Sachbearbeiter gekommen bist und der Sachbearbeiter müsste eigentlich sehen das Du auf so etwas dringend angewiesen bist! Er sagt aber zu Dir -wir müssen erst einmal prüfen ob sie so etwas genehmigt bekommen können! In ..Wochen können sie noch einmal....

Mitunter könnte man dann doch so ein wenig verzweifeln entweder ja und dann steht dei Frage kriegt man es irgendwie hin oder sagt man sich das nächste Mal ich tue mir das nicht noch einmal an.

Ja und dann kommt man nach Hause und der Partner (falls..) bekommt eine volle Breitseite und weis so gar nicht warum.
Dies hat längerfristig Folgen evtl. sagt der Partner Tschüss - die Psyche ist leicht angekratzt und man schluckt mehr Medikamente....... Die Folge man verabschiedet sich deutlich eher von dieser Welt.

Ach ja der Sachbearbeiter war hoch zufrieden mit seiner weiteren Laufbahn.....

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