Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man nach einer Knochenmarkspende gesund wird?

2 Antworten


"Das Verhältnis von Patient und Spender ist ein ganz besonderes Verhältnis. Oft interessieren sich Patient und Spender füreinander und würden gern mehr über den anderen wissen. Patienten haben meist den Wunsch, sich bei dem Spender zu bedanken und viele Spender möchten erfahren, wie es dem Patienten nach der Transplantation geht. In vielen Ländern ist ein Kontakt zwischen Patient und Spender möglich. Es gibt zwei Arten des Kontakts:

Der anonyme Kontakt durch Briefe oder Karten.

  Diese werden bei Patienten über das Transplantationszentrum sowie das ZKRD und bei den Spendern über die Spenderdatei weitergeleitet. Oft ist der anonyme Kontakt sofort nach erfolgter Transplantation möglich. Weitere Informationen und Hinweise hierzu haben wir für Sie auf einem Informationsblatt zusammengefasst.

Der direkte, persönliche Kontakt

  In vielen Ländern, wie auch in Deutschland, ist ein Kennenlernen von Patient und Spender möglich. In manchen Ländern ist die Voraussetzung für einen persönlichen Kontakt ein vorangegangener regelmäßiger anonymer schriftlicher Kontakt. Allerdings wird dies in der Regel nur in Betracht gezogen, wenn beide, Spender und Patient, sich ausdrücklich einverstanden erklären und wenn seit der Transplantation mehr als zwei Jahre vergangen sind. Aus verschiedenen Gründen können solche Begegnungen nicht ganz unproblematisch sein und werden gegebenenfalls mit entsprechendem Fingerspitzengefühl angebahnt. Ein Anspruch auf persönlichen Kontakt besteht natürlich nicht.

Ob und welche Art von Kontakt möglich ist, hängt dabei von den jeweiligen Ländern ab, aus denen Patient und Spender kommen. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten und den genauen Ablauf der Kontaktaufnahme."

http://www.zkrd.de/de/informationen_fuer_knochenmarkspender/ist_es_moeglich_dass_sich_spender_und_patient_kennen_lernen.php


Ausführliche Informationen auch hier: https://www.dkms.de/sites/dkms.de/files/dkms-spenderbroschuere.pdf.pdf

___________________________________________________________

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, nach einer Stammzellenspende wieder zu gesunden, kann so nicht gesagt werden, da es immer auf den Einzelfall ankommt. Einige statistische Zahlen kannst Du jedoch bei Wikipedia finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammzelltransplantation

Ich empfehle, sich zunächst einmal auf den Seiten von DKMS und ZKRD (sh. obige Links) ausführlich zu informieren. Vielleicht stößt Du dabei ja noch auf irgendwelche Aussagen zur Wahrscheinlichkeit.

Ungefähr 50/50 meine ich, wobei das natürlich nur ein ungefährer Durchschnittswert ist. Wie die Wahrscheinlichkeit beim einzelnen Patienten ist, hängt extrem von der Krankheit, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab.

Das Problem bei der Knochenmarkspende ist, dass man vorher das alte Knochenmark mehr oder weniger komplett zerstören muss. Das passiert durch eine sehr starke Chemotherapie. Daraufhin hat man dann kein Immunsystem mehr, d.h. ein paar harmlose Bakterien die man sonst gar nicht bemerkt, können zu einer lebensbedrohlichen Infektion führen. Erst durch das Knochenmark des Spenders bekommt man wieder ein funktionierendes Immunsystem. Die Infektionsgefahr rund um die Spende ist also recht hoch.

Meistens ist es aber trotzdem ein Rezidiv, d.h. die ursprüngliche Krankheit (z.B. Leukämie) kommt trotz Knochenmarktransplantation zurück.

Aber: 50/50 heißt auch dass jeder zweite überlebt! Das sind in aller Regel Menschen, die ohne die Transplantation keine Chance gehabt hätten und die so weiter ihre Träume verwirklichen und Zeit mit geliebten Menschen verbringen können!

Übrigens: Nur weil du registriert bist, verpflichtest du dich noch nicht zur Spende. Das ist sicher keine ganz leichte Entscheidung, aber über die kannst du auch nochmal in Ruhe nachdenken wenn es so weit ist. Die meisten registrierten werden nie zur Spende gebeten.

Wie gefährlich ist eine Operation, in der Knochenmark entnommen wird?

Ich möchte mich als Knochenmarkspender registrieren lassen und hoffe, dass ich dadurch Leben retten kann. Ich habe jedoch auch Sorge vor der Operation, falls ich mal irgendwann als möglicher Spender in Frage komme und mir Knochenmark entnommen wird. Wie gefährlich ist so eine Entnahme? Erfolgt sie unter Vollnarkose? Gibt es viele Risiken?

...zur Frage

Leben nach Lungenembolie

Ich hatte im September 2011, 2 Lungenembolien. Die erste war schon schwer, doch da ich früher auch was mit Asthma bronchiale was zu tun hatte, dachte ich es wäre das und hab gwartet bis weggeht. Die erste hate icht mit, Schwindelgefühl, Pulsrasen, Atmemnot, Mundtrockenheit und Schwarz vor den Augen erlebt.

Dies hat um die 4 Tage gedauert. 3 Tage später, bin ich auf dem Weg zur Schule mittem am Hauptplatz umgekippt. Die symptome waren gleich, verbunden zusätzlich mit Ohnmacht, Beklemmmungsgefühl und sehr schwerer Atmennot. Nach 5 Minuten, war die Rettung schon da.

Ich hab 5 Monate Marcumar und Heparin (wenn der Wert zu niedrig war) bekommen. Dazu habe ich Faktor 8 erhöht. (weiß jdm was das is?) Ich habe in der Zeit geraucht und die Piile eingenommen. Danach habe ich erfahren, das väterlicher Seites, Thrombose in der Familie liegt, alle seine 14 ! Geschwister, haben dies, 4 nehmen Medikamente, weil es wirklich schlimm ist. Heute, ein halbes Jahr danach, leide ich unter Beklemmungsgefühle und Angstzuständen.

Fragen:

Faktor 8 ??

Darf ich die Pille ohne Hormone, Cerazette nehmen?

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit wieder eine Embolie zu bekommen?

Wie habt ging es euch nach solchen Embolien?

...zur Frage

Blutspende bei chronischer Infektion

Trotz des Studiums der Spendebedingungen/Ausschlusskriterien ist mir nicht klar geworden, ob es möglich ist, Blut zu spenden, wenn man chronisch infiziert ist. Gemeint ist das Vorhandensein einer "Superinfektion", die zum Beispiel zur Folge hat, dass ab und an die Nase verstopft ist - eben recht unkritische Symptomatik, ob der man sich dennoch gesund fühlt. Zählten die paar verwirrten Bakterien schon als "gesundheitliche Probleme", die eine Spende zeitweilig ausschließen würden? Und wenn, wäre das dann für den Spender oder für den Empfänger ein Problem?

Vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?