Wie helfen bei Demenz?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo und guten Tag,

Es ist erschreckend was so manche zu einem ernsten Thema hier schreiben, ich kann da nur hoffen, dass der 0815User sich nicht an die empfohlen Ratschläge hält.

Zum Thema :

Demenz ist eine schleichende Erkrankung, deren Früherkennung unbedingt wichtig ist, die Erkrankung kann früh erkannt Heutzutage fast zu völligem Stillstand kommen, wenn sie medizinisch begleitet behandelt wird. Es ist egal in welchem Alter sich Ihr Aaverwandter befindet, suchen Sie einen Facharzt auf und teilen Sie ihm Ihre Vermutung unbedingt mit. Dort wird man eine Einstufung wagen und Ihnen Ratschläge geben, wie und was Sie tun müssen, um den Krankenverlauf zu stoppen. Ganz wichtig ist, die Menschen nicht alleine zulassen. Hierfür haben viele Ortsvereine der AWO, des Caritasverbandes aber auch Gesprächsgruppen, Nachmittage für Demenzkranke und ihren Angehörigen eröffnet um ein oder zweimal die Woche Anverwandte zu entlassten, aber auch einzelne Erkrankte wieder etwas zu öffnen als anderen Menschen gegenüber Vertrauen zu schaffen. Demenz ist, und das habe ich dutzendfach als Betreuer erlebt, ein Zurückziehen des Menschen gegenüber anderer Menschen, Freunden und auch Familienmitglieder. Demenz kann aber auch bedeuten, dem Betroffenen zu viel Freiheit zu geben, dass er irgendwann einfach nicht mehr nach Hause findet, also eine Erkrankung mit Tücken.

Für die Betreuung bei den oben genannten Organisationen kann ab dem 01.01.2013 unteranderem bei der Pflegekasse ein Betreuungsgeld bis zu 200,00 € monatl.beantragt werden. Scheuen Sie es nicht, auch Ihren Angehörigen von der Pflegeversicherung mit dem MdK in eine Pflegestufe einzuordnen, Sie erhalten hier durch unter Umständen ein Pflegegeld.

Wichtig ist ; Setzen Sie sich mit der Pflegekasse Ihres Vaters in Verbindung und stellen Sie dort Ihre Anträge. Die Pflegekassen sind gehalten, Ihnen bei der Erstellung des Antrages zu helfen.

Hallo Klausgerd,

im Großen und Ganzen muss/kann ich Dir beipflichten aber entschuldige, ich glaube, daß Du Dich da sehr weit aus dem Fenster raus lehnst. Schön wäre es wenn diese menschenunwürdige Krankheit fast zu völligem Stillstand kommen könnte, wenn sie medizinisch begleitet behandelt wird. Schön wäre es, aber leider ist dem nicht so. Die Erkrankung kann bestenfalls bei guter medizinischer Behandlung, mit viel Sachkenntnis und einer sehr liebe- und verständnisvollen Behandlung mehr oder weniger stark verzögert werden. Mit Sachkenntnis schließe ich Umgang, Ernährung, Bewegungen und enormen Zeitaufwand mit ein. Mit viel Umsicht muss man wohl vorgehen wenn es heißt den Patienten beim Arzt vorzustellen. Denn viele Patienten verweigern sich im Anfangsstadium (wahrscheinlich weil sie selbst bereits einen entsprechenden Verdacht haben und die Diagnose befürchten). Ich arbeite seit dem Tod meiner Mutter ehrenamtlich bei einer versierten Alzheimer-Gruppe mit und stelle zu meinem Bedauern immer wieder fest, daß viele Angehörige sich zu sehr auf die Ärzte und medizinischen Indikationen verlassen wodurch viele Patienten einfach nur ruhig gestellt werden oder sonst wie mit nicht angebrachten Medikamenten belastet werden statt durch Beschäftigungstherapien und Bewegungsmaßnahmen gefördert zu werden. Ich will Dir keineswegs zu nahe treten und habe vor Deiner Arbeit als Betreuer höchsten Respekt. Doch leider kann ich Deine Behauptung auf Grund meiner Erfahrungen nicht teilen. Leider! Ich wünsche Dir einen schönen Abend und weiterhin viel Kraft für Deine berufliche Tätigkeit.

Gerhard

1

Versuche, ihm irgendwie Wasser unterzujubeln. Trickse ihn aus, mit Wasser kann das Gehirn besser arbeiten. Manchen Leuten fehlt auch einfach nur Folsäure, selbst ich merke manchmal, daß ich ohne Folsäure vergesslicher werde und alles verschussele.

Das mit der Folsäure kann ich nur bestätigen, hatte phasenweise Angst zu verblöden. Traf zum Glück auf einen Arzt der sich nicht vorstellen konnte das man einfach so verblödet und hat ein grosses Blutbild gemacht und auch noch einen extremen Vitamin D Mangel neben dem Folsäuremangel festgestellt. Da wäre auch ein Ochse verblödet:)...

1
@santo

Also: auch noch Lebertran! Echt, Vitamin-D-Mangel wirkt auch so?

1
@Hooks

googel mal Symptome bei Vitamin D-Mangel...hab mir grad von Dr. med. Raimund von Helden das Buch Gesund in 7 Tagen gekauft, es geht um Erfolge mit der Vitamin D-Therapie...

0
@santo

Hab aber nichts gefunden von "verblöden" - oder hab ich falsch geguckt? Erzähl mal von dem Buch, das interessiert mich. Habe gerade wieder Schmerzen in den Armen, weil ich während eines Virus-Infekts tagelang nicht auf genügend Lebrtran geachtet habe (und natürlich nicht draußen war).

1

Sehr viele Informationen, Adressen und Links findest Du auf der Projekt-Homepage des DGK "Altern in Würde" - http://www.altern-in-wuerde.de/

Hallo 0815user!

Zum bereits genannten, möglichen Vitamin D-Mangel habe ich hier eine sehr gute Seite im Internet gefunden. Auch das Buch "Gesund in 7 Tagen" (nicht ganz wörtlich zu nehmen!)ist ausgesprochen empfehleswert! Diese neuen Erkenntnisse, dass der Spiegel im Blut sehr viel höher sein sollte als man bisher gedacht hat, hat sich aber leider noch nicht bei den Ärzten herumgesprochen! Lassen Sie Ihrem Vater mal "Decristol 10.000 IE" verschreiben und geben Sie ihm dann so viele Kapseln, wie in diesem Buch empfohlen wird. (Bei mir waren es in der ersten Woche 18 Kapseln!!!) Jetzt nehme ich wöchentlich 2 Stück bis sie aufgebraucht sind.

http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1193

Gegen die richtige Demenz, die vom HA gut feststellbar ist, hilft leider kaum eine Medizin. Man kann mit einigen Mitteln leider nur deren Fortschreiten ein wenig verzögern! Da hilft nur viel Verständnis. Gerade im Anfangsstadium bekommt der Mensch den Verfall noch selbst mit und sträubt sich natürlich dagegen!! Die reine Vergeßlichkeit ist im Alter aber auch sehr oft durch einen Flüssigkeitsmangel verursacht!!!

Alles Gute wünscht walesca

Was möchtest Du wissen?