Wie heist denn diese Krankheit,wenn man meint beklaut und verfolgt zuwerden?

3 Antworten

Früher sagte man zu dieser Krankheit "VerfolgungswahnF". In der heutigen Zeit wird das nicht mehr so ausgedrückt. Eine gequälte Seele sollte sich Hilfe holen. So auch deine Mutter. Auch die Familie leidet unter psychischen Erkrankungen eines Familienmitglieds. Hilfe holt ihr euch am besten zuerst beim Hausarzt. Freunde, Verwandtschaft oder Nachbarn, die lasst mal aussen vor. Da hat doch jeder eine andere Meinung, und jede ist besser als die andere. Der Hausarzt, der wird euch im Zweifelsfall zu einem Facharzt überweisen. Es ist ja wichtig, dass deine Mutter schnell die nötige Hilfe bekommt. Auch für sich selbst. Die arme Frau, sie quält sich doch, man sollte ihr helfen.

Das hört sich wirklich nach Verfolgungswahn/Paranoia an, sie sollte sich dringend Hilfe holen, wenn sie es schafft, demjenigen dann auch zu vertrauen. Eine Therapie kann helfen, wenn der Therapeut ein guter ist.Manche beginnende Demenz hat Verfolgungswahn als Begleiterscheinung. Aber eher, weil sich die Menschen nicht erinnern können, wohin sie ihre sachen verlegt haben und dann auf Gedanken wie Diebstahl kommen, weil sie es sich nicht anders erklären können. Hört sich bei deiner mutter aber anders an...Leider kann man Menschen, die darunter leiden, nicht überzeugen, si glauben einem nicht und würden den Überzeugungsversuch nur als noch verdächtiger einordnen.Vielleicht ist ihr Vertrauen an euch aber so stark, dass ihr es schafft, sie an einen Fachmann zu vermitteln, sie merkt sicher selbst, dass irgendetwas an ihrer Überzeugung "komisch" ist. kann es leider nicht genauer erklären, aber sie muss dringend etwas tun, weil sich dieser Wahn verstärken kann und dann leider nicht bei "geklauten Dingen"bleibt! Ihr seid nicht diejenigen, die sie davon befreien müsst und auch nicht könnt, so gerne man würde-aber in den momenten hat das absolut nichts mit eurer fehlenden Vertrauenswürdigkeit zu tun sondern alleine mit der Krankheit!Macht euch das bewusst, damit die Last für euch nicht noch grösser wird! Alles Gute!

Deine Mutter scheint mit manisch zu sein. Ihr solltet auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Der wird euch sicher ersteinmal zum Neurologen überweisen. Es ist wichtig, dass ihr euch professionelle Hilfe holt. Vermutlich wird er euch zu einer stationären Behandlung raten. Allein werdet ihr damit nicht fertig werden und deiner Mutter soll es ja auch irgendwann mal besser gehen. Euch bleibt solange nichts anderes übrig als viel Geduld aufzubringen. Ein psychische Erkrankung ist eine Krankheit wie jede andere auch. Alles Gute für euch!!

bin ich psychisch krank oder einfach nur extremer tagträumer?

hallo es ist so schwer zu erklären also ich fang jetzt mal von vorne an. alles begann als ich das buch eragon las . da war ich 11 oder 10. zuerst begann ich nachzudenken wie die story weitergehen könnte. ich vertiefte mich darin. aber nach und nach veränderte sich die geschichte und der held.nur der name blieb. ich began meine eigenen geschichten auszudenken. ich schaffe es nicht einen tag nicht daran zu denken. manchmal nicht mal eine stunde. es ist wie kopfkino. ein nicht endender film.ich kann auch stunden lang darin versinken. kann alles abschalten wenn ich daran denke. mir ist aufgefallen das ich damit probleme verarbeite. ich hatte keine schöne kindheit und mein leben ist auch jetzt (17 ) nicht schön. mein vater ist ein säufer . mein bruder ein narzisst der einen mobt wo er nur kann . wenn er nach hause kommt muss man geld verstecken da er es sonst klaut. als ich ein kind ein war schlug er mich oft und so fest das ich blaue flecken bekam. meine mutter meinte immernur das wäre ein spiel. naja es ist eben viel schief gelaufen und läuft es immer nur. so ist ist mir jedoch aufgefallen. das die hautcharaktere meine geschichten (nenen wirs mal so) auch eine schwere kindheit hatten. krank sind ( ich auch ). jedoch aber wenn es um familie geht das genaue gegenteil herrscht wie bei mir. sie sind eine famile eben. bei mir ist eher so das man sich aus dem weg geht wo man nur kann. allerdings gibt es auch charaktere bei denen es so läuft wie bei mir nur sehr sehr überzogen. ist schwer zu erklären . die geschichte ist mittlerweile sehr komplex nach 6 jahren. aber als beispiel letzte woche ist unser hund gestorben ich weinte zuerst . doch dann dachte ich wieder an die geschichte. und da weinte einer der hauptcharaktere doch dann kam jemand und nahm ihn in den arm er hörte auf zu weinen . ich auch. ich hoffe das verwirrt jetzt nich zu sehr wie ich das erklärt habe. aber was meint ihr ist das extremes tagträumen oder irgendwas psychisches ? normal ist das denke ich nicht aber ich verletzte ja niemanden damit. in einer extremen phase meines lebens hat mich sogar davon abgehalten selbstmord zu begehen.

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Merkwürdige Angewohnheiten - Vermutung psychisches Problem, was kann man tun?

Hallo,

meine Mutter und ich haben in den letzten Jahren ein für uns immer größer werdendes Problem mit meinem Vater. Er hat merkwürdige Angewohnheiten entwickelt, die teilweise zunächst vielleicht gar nicht mal so komisch klingen. Er spricht grundsätzlich sehr laut und reagiert nicht darauf, wenn man ihn bittet etwas leiser zu sprechen. Wenn ich ihm etwas erzähle, egal worüber, wirkt er abwesend und reagiert nicht und behauptet, nie etwas davon gehört zu haben, was man jedoch schon vor Tagen erzählt hat (Bsp. Termine etc.) Wir können nicht vernünftig mit ihm reden, da er schnell aggressiv klingt (es aber glaube ich nicht so meint), nie richtig zuhört und nicht bereit ist, Tipps oder Vorschläge anzunehmen.

Außerdem kauft er viele Zigarettenschachteln und Duschgele und hortet diese wo auch immer Platz ist - wir dürfen nichts wegnehmen oder verlegen. Er verhält sich seltsam - wäscht sich nach fast jedem Handgriff die Hände, zieht sich für jede Kleinigkeit (z.B. Mülltonne an die Straße bringen) um und ist total pingelig - andererseits hinterlässt er allerdings u.a. die Küche nach dem Frühstück stundenlang dreckig und unordentlich, und das sind nur Beispiele, die mir spontan einfallen, denn er hat etliche solcher Angewohnheiten und es werden immer mehr.

Mittlerweile ist mir sein Verhalten rundum als fast 18-jährige meist peinlich, ich vermeide es, mit ihm in die Öffentlichkeit zu gehen, auch wenn ich wünschte, es wäre anders. Ich weiß auch, dass meine Freunde denken, dass er nicht ganz normal ist und sie mögen ihn auch nicht wirklich aufgrund seines Verhaltens.

Für Außenstehende mag das alles nicht so schlimm klingen, aber meine Mutter und ich sind langsam am verzweifeln, da ein vernünftiges Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Er hilft so gut wie nie im Haushalt und man muss ihn zu allem erst 100 mal auffordern - meine Mutter und ich vermuten, dass er nicht damit klarkommt, dass meine Mutter MS hat, obwohl sie gerade deshalb mehr Unterstützung v.a. im Haushalt gebrauchen könnte. Auch der Tod seiner Mutter nach langem Leiden vor 8 Jahren ist für uns ein möglicher Auslöser.

Ich hoffe, dass jemand vielleicht ernst gemeinte und hilfreiche Tipps für uns hat, da ich bisher noch nichts über solche Probleme gefunden habe. Danke im Voraus.

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