Wie gut wirkt Tebonin zur Stärkung der Konzentration?

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4 Antworten

Hallo Hustenguttel,

Tebonin enthält Ginkgo, der insbesondere auch für bessere Gehirndurchblutung und bessere Fliesseigenschaft des Blutes steht. Ob und inwieweit damit deine Gedächtnisleistung und Konzentration gefördert wird, kannst du nur durch selbst ausprobieren herausfinden. Bei manchen scheint es zu wirken, andere bemerken keinen deutlichen Unterschied. Ich selbst gehöre zu den ersteren, nehme aber ein anderes Ginkgo-Produkt, da ich Tebonin für überteuert halte.

Experimentell nachgewiesen wurden folgende Wirkungen des Ginkgo:

  • Steigerung der Toleranz insbesondere des Hirngewebes gegenüber Sauerstoffmangel
  • Förderung der Gehirndurchblutung
  • Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
  • PAF-Hemmung (Plättchenaggregationsfaktoren)
  • Beeinflussung zentraler Neurotransmitter
  • Inaktivierung schädlicher Radikale

Nach einer Studie amerikanischer Neurologen bremst Ginkgo auch den Verlust geistiger Fähigkeiten bei MS-Patienten. Längerfristige Behandlungen mit Ginkgo biloba weisen auch bei Migräne gute Erfolge auf.

http://www.brandsigns.com/00000097aa0f5fa01/00000098270b4bc15/01ff7898d70adfe1f.html

Alles Gute!

Ginkgo-Extrakte (Marktführer Tebonin) sind bei uns zugelassen zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei Claudicatio intermittens und zur symptomatischen Behandlung bei Vertigo, Tinnitus und beim dementiellen Syndrom (Leitsymptome: Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen).

Legt man die Kriterien zum Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit von Antidementiva auf drei Beobachtungsebenen zu Grunde

  1. Neurologischer Status, gemessen durch objektive Tests = kognitive Endpunkte,

  2. Aktivitäten des täglichen Lebens = funktioneller Endpunkt und

  3. klinische Gesamtwirksamkeit, erfaßt durch globale ärztliche Beurteilung = globaler Endpunkt),

ist die Wirksamkeit von Ginkgo-Extrakten schwer nachzuweisen und wenn, dann trotz einiger signifikanter p-Werte eher gering.

Deswegen verwundert es nicht, daß Ginkgo-Extrakte von kritischen Vertretern der Psychopharmakologie als entbehrlich angesehen oder in Standardwerken der Pharmakologie bzw. Neurologie/Psychiatrie gar nicht berücksichtigt werden.

Zudem sind eine Reihe unerwünschter Wirkungen bekannt:

Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, allergische Hautreaktionen und Blutungen.


http://www.der-arzneimittelbrief.de/Jahrgang2000/Ausgabe12Seite95b.htm

Nach Einschätzung der Europäischen Kooperative für Phytotherapie wirkt T. gesichert bei altersbedingten Gedächtnis- und Konzentrationsbeschwerden.

Tebonin wirkt sehr gut. Es ist schon seit Jahren bewährt. Es stärkt spürbar die Konzentration und Merkfähigkeit. Man sollte allerdings nicht gerade mit 120 mg beginnen. Besser langsam steigern. Weil die Durchbultung angeregt wird, kann es anfangs auch zu Schwindel kommen. Nach ca. 5 Tagen pendelt sich das ein. 80mg reichen nach meiner Erfahrung pro Tag aus. In "leicheren" Fällen auch 40mg (forte). Du kannst auch die 80-er (Tebonin spezial) kaufen und dann teilen.

Anfangs gab es nur die 40-er-Stärke. Heute bietet der Hersteller sogar 240er an. In meinen Augen übertrieben.

Wenn Du andere blutverdünnende Mittel nimmst, solltest Du die Packungsbeilage genau beachten.

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