Wie genau führt man ein Schmerztagebuch?

6 Antworten

Hat der Doc ihr denn nicht so ein vorgedrucktes Heftchen in die Hand gegeben? Das würde die Sache vereinfachen.

Leider hab ich grad keines parat, daher aus dem Gedächtnis: für jeden Tag wird notiert, welche Medikamente, Befinden morgens/mittags/abends/nachts, Schmerzstärke nach Skala, Besondere Vorkommnisse.

Offenbar hat der gute Doc so etwas nicht in der Schublade gehabt, also sollte Deine Mutter formlos aufschreiben, wann und wielange sie jeweils die Schmerzen hat, ob sie (bzw. wann) dagegen ein Medikament genommen hat, wie die Schmerzstärke zu den einzelnen Tageszeiten ist. Hat Deine Mutter so eine kleine Schiebeskala von 1 (sehr gering) bis 10 (größtmöglicher Schmerz)? Die sollte der Doc wenigstens rausrücken. Das Schiebespielchen klingt albern, aber anhand des zunehmenden roten Balkens kann man wirklich besser seine derzeitige relative Schmerzstärke ermitteln!

Wenn Du mal realisierst, wozu der Doc diese akribische Pinselei haben will, dann kannst Du Deiner Mutter vielleicht auf dem PC so einen Vordruck gestalten, den sie bloß täglich auszufüllen braucht (dann vergisst sie nichts wichtiges).Etwa so:

Datum/Schmerz wo/Tageszeit/Stärke/Medikament? Und dann vielleicht noch eine Spalte für "Besonderes".

Ich wünsche Dir, daß man Deiner Mutter auf diese Weise besser helfen kann. Alles Gute!

dann kannst Du Deiner Mutter vielleicht auf dem PC so einen Vordruck gestalten,

Warum unnötig Arbeit machen? Du kannst einfach bei Google "Schmerztagebuch" eingeben und dann findest du viele Seiten auf denen es auch Vorlagen zum Runterladen gibt - incl. Anleitung zum Ausfüllen.

Viele Grüße, Lexi

0
@Lexi77

Vor vier Jahren war das noch nicht so üppig. Um so besser, wenn heute.

0

Ich habe auch mal für kurze Zeit ein solches Schmerztagebuch geführt. Es ist ein kleines mit einer Schmerztabelle, bestehend aus einer Skala von 1 bis 10, 1 bedeutet dabei ganz geringer Schmerz und 10 bedeutet ganz starker Schmerz, das nach Tageszeit, Stimmung, Medikation und natürlich Qualität und Quantität der Schmerzen ausgefüllt werden soll. Dieses Heft habe ich von meiner Physiotherapeutin bekommen, die mir anfangs beim Ausfüllen half und mich beraten hat.

War Deine Mutter beim Hausarzt, beim Orthopäden oder bei welchem Arzt... Es gibt nämlich auch hervorragende Schmerzambulanzen, z.B. in einem Krankenhaus.Manchmal wissen nämlich Hausärzte, Orthopäden etc. nicht weiter und können nicht helfen, aber Dauerschmerzen soll man nicht ertragen - erdulden. Da kann man etwas gegen tun. Ich finde es auch sehr eigenartig, dass Deine Mutter keine Vordrucke mitbekommen hat. Ein Schmerztagebuch zu führen ist sehr wichtig!

Was möchtest Du wissen?