Wie genau bemerke ich ein Magengeschwür?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Jetzt mache dir mal nicht zu viele Gedanken. Von der Kombination Buscopan/Alkohol bekommst du sicherlich kein Magengeschwür (auch wenn man bei Medikamenteneinnahme nichts trinken sollte). Zumal du schreibst, dass du nur wenig Alkohol getrunken hast. Ein Magengeschwür entsteht nicht von jetzt auf gleich. Und sterben wirst du ganz sicher auch nicht. Ein Magengeschwür wird erst dann so richtig gefährlich, wenn es durchbricht, also wenn es schon lange unbehandelt besteht und es sich immer tiefer "frisst" und es dann zu Blutungen in den Bauchraum kommt. Erst dann wird es gefährlich, aber selbst dann muss man nicht daran sterben, wenn man rechtzeitig operiert wird.

Bei einem Magengeschwür hat man üblicherweise Schmerzen im Oberbauch und die meisten Patienten haben besonders dann Schmerzen, wenn der Magen leer ist (meist nachts). Außerdem kommt es gelegentlich zu erbrechen und es kann sein, dass man manche Lebensmittel nicht mehr so gut verträgt. Kommt es durch das Geschwür schon zu Blutungen, dann wird der Stuhl sehr dunkel bis schwarz, man spricht dann von Teerstuhl. Es kann aber auch sein, dass man ein Magengeschwür gar nicht bemerkt und es irgendwann nur ein Zufallsbefund ist.

Lies auch mal dies:

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren geht meist eine längere Krankengeschichte voraus. Die Beschwerden können denen eines Reizmagens ähneln. Die Symptome entwickeln sich dabei schleichend und nehmen häufig im Verlauf von mehreren Wochen oder Monaten an Heftigkeit zu.

Typische Warnzeichen im Anfangsstadium der Erkrankung können sein:

•Druck- und Völlegefühl

•Übelkeit und Erbrechen

•Appetitlosigkeit und Abneigung gegen bestimmte Speisen

•Blähungen und Stuhlunregelmäßigkeiten

•Saures Aufstoßen, Sodbrennen

•Vegetative Störungen wie Kreislaufprobleme, Herzstechen

Symptome

Etwa 30% der Patienten sind beschwerdefrei und bemerken gar nicht, dass sie ein Geschwür haben. Die meisten Patienten spüren jedoch einen dumpfen, bohrenden Schmerz im Oberbauch, der manchmal in den Rücken ausstrahlt. Im Unterschied zur Magenentzündung mit ihrem nicht lokalisierbaren Schmerz tritt der Schmerz bei einem Geschwür punktuell auf. Der Patient kann also genau die schmerzhafte Stelle zeigen. Diese stimmt aber nicht zwangsläufig mit dem tatsächlichen Ort des Geschwürs überein.

Bei einem Magengeschwür können die Beschwerden sowohl nahrungsunabhängig als auch unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme auftreten. Nüchternschmerz, der nach der Nahrungsaufnahme nachlässt, ist dagegen typisch für ein Zwölffingerdarmgeschwür. Oft verstärken sich die Schmerzen während der Nacht.

Die Betroffenen vertragen stark gewürzte Speisen, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee schlecht. Außerdem leiden sie oft unter Erbrechen von blutigem Mageninhalt, Appetitmangel, Übelkeit und Sodbrennen.

http://www.internisten-im-netz.de/de_magengeschwuer-zwoelffingerdarmgeschwuer-erste-anzeichen_115.html

Also, mach dir nicht zu viele Gedanken, sondern genieße deinen Sonntag!

Alles Gute

Werde also einfach mal drauf achte wies die nächsten Wochen aussieht mit den Symptomen und wenn dann nichts ist, werde ich mal davon ausgehen, dass da nichts ist. Dankeschön!!!

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@natty123

Aber pass auf, dass du nicht zu stark in dich hineinhörst! Lebe einfach ganz normal deinen Alltag aber achte nicht penibel auf jedes Zipperlein. Glaube mir, wenn du wirklich ein Magengeschwür haben solltest (was aber sicherlich nicht durch deine gestrige Einnahme von Buscopan und Alkohol entstehen wird), dann merkst du das auch so, ohne, dass du da besonders drauf achtest. Aber wenn du auf jede Befindlichkeitsstörung panisch reagierst, dann kann das zu extremem Stress führen und auch Stress kann Magenbeschwerden verursachen. Und dann hast du - sorry - bei jedem quersitzenden Pups Angst, dass was schlimmes sein könnte, obwohl es völlig harmlos ist.

Wenn dir bekannt ist, dass du eher hypochondrisch veranlagt bist, dann solltest du auch mal darüber nachdenken, dir professionelle Hilfe zu diesem Problem zu suchen.

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Hallo natty123!

Erstmal keine Panik!!

Zwar bin ich der Meinung das sich Medikamente und Alkohol niemals vertragen, aber von einmal bekommst du bestimmt kein Magengeschwür od. Ähnliches. Es wird dir nichts passieren.

Mach dich nicht verrückt, wenn du sonst ok bist und keine Probleme hast, wird dein Körper dir das ohne Folgeschäden verzeihen.

Alles Gute!!

Okay danke! Ich reagiere auf so etwas zu schnell Hypochondrisch , ich weiß, nur habe ich das halt mal bei Google eingegeben und was da stand kann einen dann halt doch beunruhigen - das Internet halt .. Danke für die schnelle Antwort!

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Magenkrebs? Hilfe! :-(

Hallo zusammen,

zunächst einmal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr.

Ich (m, 26) weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll... Meine Geschichte ist äußerst kompliziert und langwierig.

Alles fing Ende März des vergangenen Jahres an. Zu dem Zeitpunkt war ich schon seit Monaten müde und erschöpft. Ende März/Anfang April ließ ich mich dann in eine Klinik mit psychosomatischen Schwerpunkt einweisen - ich war körperlich und geistig am Ende. Nach ca. 2-3 Wochen besserte sich meine Symptomatik mithilfe von Antidepressiva spürbar. Mein Aufenthalt insgesamt betrug dort 8 Wochen. Diagnostiziert wurde neben einer schweren Depression auch ADHS im Erwachsenenalter. 4 Wochen nach Verlassen der Klinik setzte ich meine Medis ab und versuchte es fortan ohne... Leider ging das nicht allzu lange gut, sodass ich bis vor Weihnachten wieder welches einnehmen musste. Die Müdigkeit war dabei stets mein ständiger Wegbegleiter - bis heute. Seitdem ich psychisch so labil bin, entwickel' ich ständig Krankheitsängste. Das hatte ich vorher nie!!! Beispiel: Kopfschmerzen=Gehirntumor? Was folgte prompt? MRT vom Schädel (natürlich ohne Befund).

Nun ist es so:

Vor vier Wochen begann ich auf einmal unter starker Übelkeit in Kombination mit Appetitlosigkeit zu leiden. Es war so schlimm, dass ich kaum noch essen konnte und nachts aufgewacht bin. Diese Beschwerden haben nach ca. 14 Tagen aufgehört. Dann war ungefähr ne Woche Ruhe. Seit ca. 1 Woche leide ich nun unter einem ständigen (24h) Druck im Oberbauch (keine Schmerzen), Völlegefühl und zugleich Hungergefühl (unabhängig von den Mahlzeiten), manchmal Kurzatmigkeit, Luft im Bauch (ständiges Aufstoßen - nur Luft, kein Sodbrennen), Gewichtsabnahme (ca. 2 kg in zwei Wochen) trotz normalen Essverhaltens und STÄNDIGER MÜDIGKEIT. Es ist dabei egal wie viel ich esse, ich habe nach kurzer Zeit immer wieder Hunger (als ob da in meinem Bauch jmnd lebt, der sich davon ernährt - ganz komisch!!!).

Ich war bei 3 (!) Internisten, die mich allesamt nicht ernst genommen haben und lediglich meinen Bauch abtasteten und mir Blut abnahmen. Insgesamt wurde mir in 8 Monaten 6x Blut abgenommen inkl. Schilddrüsenwerte und Eisen (wegen der Müdigkeit) und jedes Mal war alles super. Werte waren top! Heute war ich dann endlich bei einem Internisten, der meinen Beschwerden endlich mal mehr Beachtung schenkte. Es wurde ein Ultraschall vom Bauch gemacht. Alles war in Ordnung.

Nun sagte er mir, dass, wenn die Beschwerden weiter anhalten, eine Magenspiegelung gemacht werden muss. Ich erhielt einen Termin für den 20.01.2015. Da ich innerlich aber völlig durchdrehe und totale (!) Angst habe, klapperte ich telefonisch alle Gastroenterologen Hamburgs ab und bekam prompt einen Nottermin für Dienstag, 06.01.2015! Ein Glück!!!!

Mittlerweile habe ich große Bedenken, dass ich je an einer Depression gelitten habe, sondern dass das viel mehr die ersten Anzeichen (Erschöpfung, Müdigkeit + jetzt Übelkeit und die anderen Beschwerden) von Magenkrebs waren/sind.

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