Wie geht ihr mit der Arbeit im Hospiz um?

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Zwar bin ich keine Pflegerin im Hospiz, aber eine Angehörige. Daher weiss ich, dass man/frau abends nicht immer einfach nur nach Hause geht und das war es dann. Oft genug begleitet uns das Schicksal der Schwerstkranken bis ins Wohnzimmer. Man macht sich immer mal wieder Gedanken, macht sich Sorgen, lebt er/sie noch, wenn ich am nächsten Tag wieder zur Schicht muss. Sicher, wir lernen, dass wir es nicht an uns heranlassen. Oft klappt das ja auch. Aber einmal ehrlich: Haben wir nicht gerade diesen Beruf gewählt, weil wir ein Herz haben? Und das kann man nicht immer auf Befehl ausschalten.

Ich habe in einem Krankenhaus auf der Innere gearbeitet. Mir hat es immer sehr geholfen, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Das war natürtlich ein langer Prozess. Aber was mich mehr belastet hat als der Tod, war die Art des Sterbens. Den Tod als solches konnte ich in den meisten Fällen gut akzeptieren, jedoch hat es mich immer sehr beschäftigt, wenn Menschen alleine sterben mussten, weil keine Angehörigen zugegen waren und wir mal wieder so viel Streß hatten, dass niemand beim Sterbenden bleiben konnte. Das war hart und ist ein großes Problem in unserem Gesundheitssystem, wie auch in unserer Gesellschaft (wer holt schon noch seine Angehörigen zum Sterben nach Hause?). Für Mitarbeiter eines Hospizes ist natürlich die permanente Konfrontation mit dem Tod eine besondere Belastung.

Arbeit macht mich krank

ich wohne seit mehr als 2 jahren im ausland und habe seit circa 2 jahren ein und deselben job. seit ende letzten jahres bin ich mit meinem gesamten leben total unzufrieden,ich bekam dann depressionen und konnte einige monate lang nicht arbeiten. ich arbeite jetzt seit einiger zeit wieder,war zwischendurch trotzdem noch ab und zu krank. allerdings nur ein paar tage. heute war ich wieder nicht arbeiten,war gestern beim arzt,der mich einen tag lang krank geschrieben hat. als ich dann meine chefin anrief um ihr bescheid zu sagen,hat sie total die blöden kommentare abgelassen. sie hat mich gefragt "was glaubst du denn wie viele leute krank sind und trotzdem arbeiten gehen?! nur wegen so einem kleinen schnupfen oder einem nieser hier und da muss man nicht gleich zu hause bleiben. und wie glaubst du denn dass das gehen soll,das du dich nach einem tag wieder besser fühlst?!" mittlerweile hasse ich es meiner chefin zu sagen das ich mal wieder nicht arbeiten kann. und dieses gefühl hat sich jetzt auch noch verstärkt weil ich nun stark annehme das sie denkt ich mache blau und habe eigentlich nur keine lust. ich bin hier mit meinem lebentotal unzufrieden. ich würde so gerne gehn aber ich kann aus persönlichen gründen leider erst im frühjahr weg. ich weis nicht wie lange ich das noch ausshalte. die arbeit hat mich vorher schon sehr unter druck gesetzt. ich fange wie aus dem nichts an zu heulen,kann nicht viel essen weil mir sonst schlecht wird,schlafe kaum,verliere haare und bekomme übelste pickel wegen dem stress. morgen wieder arbeiten,ich weis nicht wie ich das überleben soll.. solange ich zu hause bin geht es mir einigermaßen gut. aber schon samstags abends fühle ich mich schlecht und unter druck gesetzt weil montags alles wieder von vorne los geht. wäre es besser mich solange krankschreiben zu lassen bis ich im frühjahr gehe? ich kann einfach nicht mehr.

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