Wie geht ihr mit der Arbeit im Hospiz um?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zwar bin ich keine Pflegerin im Hospiz, aber eine Angehörige. Daher weiss ich, dass man/frau abends nicht immer einfach nur nach Hause geht und das war es dann. Oft genug begleitet uns das Schicksal der Schwerstkranken bis ins Wohnzimmer. Man macht sich immer mal wieder Gedanken, macht sich Sorgen, lebt er/sie noch, wenn ich am nächsten Tag wieder zur Schicht muss. Sicher, wir lernen, dass wir es nicht an uns heranlassen. Oft klappt das ja auch. Aber einmal ehrlich: Haben wir nicht gerade diesen Beruf gewählt, weil wir ein Herz haben? Und das kann man nicht immer auf Befehl ausschalten.

Ich habe in einem Krankenhaus auf der Innere gearbeitet. Mir hat es immer sehr geholfen, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren. Das war natürtlich ein langer Prozess. Aber was mich mehr belastet hat als der Tod, war die Art des Sterbens. Den Tod als solches konnte ich in den meisten Fällen gut akzeptieren, jedoch hat es mich immer sehr beschäftigt, wenn Menschen alleine sterben mussten, weil keine Angehörigen zugegen waren und wir mal wieder so viel Streß hatten, dass niemand beim Sterbenden bleiben konnte. Das war hart und ist ein großes Problem in unserem Gesundheitssystem, wie auch in unserer Gesellschaft (wer holt schon noch seine Angehörigen zum Sterben nach Hause?). Für Mitarbeiter eines Hospizes ist natürlich die permanente Konfrontation mit dem Tod eine besondere Belastung.

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