Wie geht das Leben nach Peniskrebs-OP weiter?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Oft ist das Problem, dass Männer bei kleineren Problemen nicht gleich zum Facharzt gehen (ich denke, da sind Frauenarztbesuche für uns Damen viel mehr Routine). Je früher man es diagnostiziert, desto mehr kann man retten. Bei meinem Vater musste leider die ganze Eichel entfernt werden. Aber der "Rest" konnte erhalten werden und Sex ist möglich. Wie es mit Orgasmen aussieht will ich meine Eltern aber nicht fragen :) In besonders schlimmen Fällen wird der gesamte Penis entfernt und künstlich ein Harnausgang nach unten gelegt, ähnlich wie bei Frauen. Und wenn es keine Metastasen gibt, bleibt es meistens bei der OP - ohne Bestrahlungen oder Chemotherapie. Man hört selten von diesem Karzinom, weil es eine wirklich heikle Stelle betrifft. Betroffene sind meistens 70+. Mein Dad war da leider ein Ausnahmefall, so dass im Spital auch alle recht schockiert waren. Aber das Leben geht weiter! In unserem Bekanntenkreis sagten viele Frauen "Stell dir vor, sie nehmen dir die Brust ab" - Aber ich finde, das kann man nicht vergleichen! Der Penis hat so wichtige Funktionen und du kannst ohne Brust leichter Frau sein als ohne Penis Mann. Es stellt die Beziehung zum/zur PartnerIn total infrage. Sex ist so eine wichtige "Sprache" zwische 2 Liebenden. Aber zumindest meine Eltern hat "die Sache" neu zusammengeschweißt.

Man hört selten von diesem Karzinom, weil es eine wirklich heikle Stelle betrifft.

Naja, "man" hört im Wesentlichen deswegen so selten davon, weil dieses Karzinom (glücklicherweise) ziemlich selten ist. Selbst in Tumorzentren taucht diese Krankheit nicht jeden Monat auf.

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18kg während Depression zugenommen

Wie in einer anderen Frage von mir beschrieben litt ich die letzten 3-4 Monate an einer Depression, die jetzt irgendwie auch noch andauert, und zwar eigentlich viel mehr nur noch wegen meiner starken Gewichtszunahme von 40kg/161cm auf 58kg, was wahrscheinlich davon kam, dass ich vorher tagtäglich Kalorien gezählt habe und mir mein Gewicht sehr wichtig war, viele haben gesagt ich wäre magersüchtig usw., während der Depression konnte und wollte ich nichts mehr tun und das war sozusagen fast ein bisschen meine Art der "Selbstverletzung", sonst hätte ich niemals je mehr gegessen oder zugenommen... Und jetzt sitze ich da und habe praktisch eigentlich nur noch eine Depression wegen der Gewichtszunahme, und ich weiß, dass ich bis ich wieder mein normales Gewicht habe nie wieder wirklich normal weiterleben kann und will, ich schaffe es niemals mich zu überwinden damit zu leben, ich musste sowieso das Schuljahr abbrechen und habe jetzt außer evtl. psychosomatische Klinik gar nichts zu tun, und was ich normalerweise gemacht habe, wie z.B. Weggehen oder sowas kann und will ich nicht mehr... Ich hab das Gefühl ich schaffe das so nicht, und irgendwie bin ich total wütend, dass mir in meiner Depression nie wirklich geholfen wurde, dass es so gekommen ist, dass ich so viel aufgeben muss und das momentan Wichtigste: meine Figur. Das kommt mir alles so unwirklich und unbeschreiblich unfair vor! Die Depression ist eigentlich weg, aber jetzt stehe ich vor dem riesen Problem, ich weiß es klingt blöd, aber mit mehr als meinem vorherigen Gewicht (ich hatte auch echt schon weniger) fühle ich mich total schlecht, auch wenn das sehr wenig sein mag. Ich denke sogar schon an künstliches Koma um dann endlich nachher wieder so durchstarten zu können, weil ich so gerne wieder so richtig weiterleben möchte, wie vorher eben auch... Hat jemand Ideen was ich nur tun soll??? Das ist jetzt direkt für mich so schwer, weil ich mich frage: Wofür habe ich jetzt jahrelang Kalorien gezählt usw.... und während ich immer wieder versuche ein bisschen abzunehmen, kommt wieder diese Trauer über mein Gewicht zurück und diese Wut, dass ich nicht mehr kann, ich glaube ich schaff das nicht, aber ich will so gerne... P.S.: Ich bin 17 Jahre alt und danke fürs Lesen falls es jemand getan hat und danke vielmals für Antworten!!!

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Penis wird beim Sex nicht richtig hart?

Hallo zusammen,

ich hatte vor etwas über einem Monat das erste mal in meinem Leben Sex. Beim ersten mal war es so, dass es nicht zum Geschlechtsverkehr kam da mein Penis nicht hart geblieben ist. Mir war das sehr unangenehm vor meiner Freundin und peinlich. Für sie war das gar kein Problem und sie meinte wir versuchen es einfach wann anders wieder, aber mich hat es sehr belastet. Als wir es einen Tag später nochmal versucht haben, hat es dann funktioniert auch wenn er nicht zu 100% hart war, aber er war richtig hart.

Mittlerweile hatten wir 5 mal Sex und es ist sehr schön mit ihr. Allerdings hatte ich gestern wieder das Problem dass er nicht richtig hart wurde bzw. sogar wieder weich wurde als wir anfangen wollten nach dem Vorspiel.

Ich weiß nicht woran es liegt, ich finde meine Freundin extrem attraktiv... Druck mache ich mir eigentlich auch keinen, zumindest nicht bewusst. Gestern hatte ich relativ viel Durst was mich etwas genervt hat, evtl. hing es damit zusammen.

Sonst habe ich auch oft eine Morgenlatte und er wird hart beim Schmusen und Kuscheln mit meiner Freundin, also an sich funktioniert alles normal. Ich denke daher schon dass das Problem in meinem Kopf liegt. Was meint ihr, mache ich mir zu viel Druck? Ich versuche mich immer zu entspannen aber ganz zu 100% gelingt es mir manchmal nicht, sobald ich dran denke dass es vllt. nicht klappen könnte klappt es meistens nicht.

Außerdem ist es auch so dass er sofort wieder weich wird wenn ich zum Beispiel das Kondom überziehe oder nur ganz kurz das Vorspiel unterbreche.

Habt ihr vielleicht Tipps für mich? Auch wenn meiner Freundin das nichts ausmacht, mich belastet das sehr und es ist mir wirklich unangenehm. Gibt es vielleicht was, an das ich denken kann um die Erektion zu steigern und sie zu halten?

Danke euch schon im Voraus

Grüße

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