Wie gefährlich ist es, an Prostatakrebs erkrankt zu sein?

3 Antworten

Ein Prostatakrebs kann sowohl sehr langsam wachsend, aber es gibt auch Krebsformen dieser Art, die schnell wachsend, also aggressiv sind. Hilfreich ist dabe m.E. nach immer auch ein PSA-Test, auch wenn das oft umstritten wird. Es ist aber eine Art Vorsorge bei gewissen Anzeichen, die sehr hilfreich sein kann. In der Aggessivität des Prostatakrebses gibt es dann verschiedene Gradeinteilungen (Gleason-Score),

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/befunde.php

die durch eine Biopsie bestimmt werden können.Ein meist günstiger Heilungsverlauf liegt vor, wenn der Krebs frühzeigit erkannt wird und auch, wenn die Krebszellen die Kapsel noch nicht durchbrochen haben.



Prostatakrebs lässt sich relativ gut behandeln, wenngleich es natürlich nach wie vor Krebs ist. Aber es gibt viele Männer, die damit Last haben. Eine der häufigsten Krebsarten beim Mann.

Mehr als 30% der Männer über 60 Jahre erkranken in ihrem weiteren Leben an Prostatakrebs. Dieser ist in den Anfängen symptomlos, was ihn eigentlich so gefährlich macht. Gleich zu Beginn der Erkrankung erkannt, kann er allerdings nahezu vollständig ausgeheilt werden. Tritt er bei Männern vor dem 50. Lebensjahr auf, ist die Heilungschance umso geringer, je weiter der betroffene Mann vom 50er weg ist. Männer ab 45 sollten regelmässig zur Vorsorge beim Urologen, Anzeichen von Harnverhalten oder "schwacher Wasserstrahl" sind bereits Symptome!

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