wie funktioniert das Abrechnungssystem zwischen Krankenkasse und Arzt?

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2 Antworten

Zwischen Arzt und Krankenkasse ist die KV (Kassenärztliche Vereinigung) geschaltet . Die Kv macht Verträge mit den Krankenkassen und verteilt das Geld dann an die Ärzte. Der Arzt bekommt sein Geld also nicht direkt von deiner Krankenkasse.

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Das Thema ist doch nun ein wenig komplex. Für eine einfache Vorstellung gibt es eine einmalige Pauschale pro Quartal - egal wie oft sich der Patient in der Praxis vorstellt. Da macht es also keinen Unterschied, ob Patient XY 10 mal im Quartal oder 1 mal im Quartal kommt. Es bleibt bei einem Pauschalbetrag (in nicht nennenswerter Höhe, einen Einkauf würden Sie damit nicht abdecken können), da die Ziffer grundsätzlich nur einmal berechnungsfähig ist.

Sie können sich gerne einmal die EBM anschauen.

Siehe hier: kbv.de/media/sp/EBMGesamt___Stand2.Quartal2014.pdf

Vorstellungen von Privatpatienten werden grundsätzlich pro Vorstellung abgerechnet. Das ist aber auch ein ganz anderes Abrechnungssystem. Hier kommt nicht der Bewertungsmaßstab (EBM) zur Anwendung, sondern die GOÄ. Hier würde es also einen großen Unterschied machen, ob sich Patient XY einmal oder mehrmals vorstellt. Denn, wie oben geschrieben, wird hier jede Vorstellung einzeln berechnet.

Nein, der Arzt bekommt das Geld von der KV (Kassenärztlichen Vereinigung).

Eine Kurzfassung finden Sie hier:

http://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/gesundheitsreform/gesundheitsreform-regeln/arzt-honorare/

Viele Grüße

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Kommentar von Farid
23.12.2014, 10:58

Hallo,

danke für die Info. Jetzt noch eine Zusatzfrage. Darf der Arzt den Patienten ablehnen wenn er öfters als 1mal pro Quartal kommt?

Am effektivsten wäre es für den Arzt ja, wenn der Patient nur ein mal pro Quartal kommt.

VG Farid

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