Wie erkennt man einen Epileptischen Anfall?

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Die Epilepsie wird in zwei Hauptanfallsformen eingeteilt:

1) Fokale Anfälle: Sie entstehen an einem umschriebenen Ort im Gehirn, die Symptome sind auf eine Körperregion begrenzt. Ein fokaler Anfall kann auch in einen generalisierten Anfall übergehen.

Bei einer Epilepsie auftretende fokale Anfälle beginnen in einem umschriebenen Teil der Hirnrinde. Je nachdem, welche Funktion dieser Bezirk hat, treten entsprechende Symptome auf, z.B. subjektiv gehörte Geräusche, Berührungsgefühle oder Muskelzuckungen.

Bei einem einfach fokalen Anfall ist der Patient bei klarem Bewusstsein, wach und orientiert. Während des Anfalls ist er in der Lage, mit der Umwelt zu kommunizieren. Bei einem komplex fokalen Anfall, der meist wie ein einfach fokaler beginnt, kommt es zu Bewusstseinsstörungen und so genannten Automatismen (unwillkürliche, automatisch ablaufende Funktionen wie Kauen, Schmatzen).

2) Generalisierte Anfälle: Sie umfassen von Anfang an das ganze Gehirn oder zumindest Anteile beider Gehirnhälften gleichzeitig. Der Krampfanfall erfasst den ganzen Körper.

Im Rahmen einer Epilepsie vorkommende generalisierte Anfälle betreffen mehr oder weniger das ganze Gehirn. Dennoch variieren die Symptome:

Grand-Mal-Epilepsie: Der bekannteste Anfall ist der generalisierte tonisch-klonische Krampfanfall. In der tonischen Phase befindet sich der Patient in tiefer Bewusstlosigkeit. Die Beine und Arme sind zumeist gestreckt und die Atmung fällt aus. Gemeinsam mit der erhöhten Muskelspannung kann dies zu Sauerstoffmangel führen. In einigen Fällen färbt sich die Haut des Betroffenen durch den Sauerstoffmangel bläulich (Zyanose). Nach 10 bis 30 Sekunden folgt die klonische Phase mit Zuckungen in Armen und Beinen. Meist ist der Anfall nach ein bis zwei Minuten überstanden. Danach schläft der Patient, ist nur schwer aufzuwecken, kann sich an den Anfall selbst nicht erinnern und klagt über Muskelkater. Harn- und Stuhlabgang sowie ein Zungenbiss sind keine Seltenheit (Grand-mal-Epilepsie).

Abscencen (Petit-mal-Epilepsie): Es kommt es zu sekundenlangen Bewusstseinsstörungen. Man beobachtet einen starren, leeren Blick, eventuell begleitet von unwillkürlichen Mundbewegungen und schwachen Muskelzuckungen. Der Patient hält kurz in seiner momentanen Tätigkeit inne, um damit nach einigen Sekunden wieder fortzufahren. Hinweise: Häufiges Blinzeln mit den Augen, Schmatzen, Kopfdrehung nach hinten oder zur Seite, eventuelle Senkung des Kopfes.

Myoklonien: Anhaltende Zuckungen in Armen und Beinen. Sie ähneln den Zuckungen wie man sie auch beim Einschlafen kennt.

Astatische (atonische) Anfälle, bei denen der Patient plötzlich zu Boden stürzt. Manchmal wird der Sturzanfall von Muskelzuckungen im Gesicht und Blinzeln begleitet. (Quelle: NetDoktor)

Hier findest du übrigens noch viele weitere Infos: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Epilepsie/Wissen/Epilepsie-10412.html

Es gibt verschiedene Formen von epileptischen Anfällen. Einer der häufigsten nennt sich "Grand mal", bei dem plötzlich alle Muskeln ganz steif werden, während man bewusstlos wird. Manchmal beißen sich die Patienten auf die Zunge. Dann fangen die Arme und Beine an zu zucken und Schaum tritt aus dem Mund aus. So ein Anfall dauert bei manchen nur wenige Sekunden, aber er kann auch einige Minuten dauern.

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