Wie entsteht ein Trauma?

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Traumatische Erlebnisse sind schon für Erwachsene schlimm – für Kinder sind sie oft katastrophal. "Sie haben noch kein Wertegerüst wie ein Erwachsener", sagt Friedrich Haux von der Fachklinik für Psychotraumatologie im rheinland-pfälzischen Diez.

Erwachsene wissen, dass zum Beispiel Schläge, Tritte oder Vergewaltigungen etwas Schlechtes sind. Ein Kind erlebt das schlimme Geschehen und kann es nicht einordnen – und kaum bis gar nicht darüber reden. Das Trauma festigt sich, im schlimmsten Fall bleibt es ein Leben lang erhalten.Das Wort Trauma bedeutet so viel wie Wunde, der Mensch bleibt in diesem Fall also lebenslang seelisch verwundet. ...

Die am schwierigsten zu behandelnden Traumata entstehen, wenn das Kind von Vertrauenspersonen, etwa einem Lehrer oder den Eltern, missbraucht wird. ...

Schließlich sollen Eltern ihre Kinder beschützen und ihnen eine Basis für das Leben mitgeben. Mit dem Missbrauch wird diese zerstört, oder sie entsteht erst gar nicht.

"Aus diesen Kindern werden oft Erwachsene ohne Orientierung und Sicherheitsgefühl", beschreibt Karin Wagner vom Trauma- und Opferzentrum Frankfurt/Main die Auswirkungen. Krankheiten begleiten diese Menschen oft auf ihrem Lebensweg, die Suchtgefahr steigt enorm. Und ein unverarbeitetes Trauma macht sich bis ins hohe Alter immer wieder bemerkbar. Das Tröstliche: "Traumata können auch nach langer Zeit noch behandelt werden", sagt Ahrens-Eipper.

http://www.onmeda.de/aktuelles/news/kindheitstrauma_lebenslang%3F-5406.html

Neben Missbrauch o.ä. gibt es noch andere traumatische Erlebnisse in der Kindheit, die das ganze Leben beeinflussen bzw. beeinträchtigen können. Die Gefühle oder auch Situationen wiederholen sich im Alltag des Betroffenen. Oder anders gesagt: du reagierst oder fühlst dich so, wie du dich damals gefühlt hast. Ich selber habe mehrere Krankenhausaufenthalte im Alter von 5-7 Jahren erlebt, die ca. 4-6 Wochen andauerten und meine Eltern konnten nicht rund um die Uhr bei mir bleiben. Ein Eingriff wurde ohne Absprache mit meinen Eltern und mir durchgeführt - sie hatten grade Zeit - und es war keine Vollnarkose... Hilflosigkeit, Angst, Alleinsein und Ohnmacht sind solche Gefühle. Natürlich gibt es noch weitaus schlimmere Erlebnisse wie Unfälle (mit Todesfolge) von Eltern oder Geschwistern usw. Sagt denn deine Schwiegertochter nicht, was sie genau erlebt hat?

ich seh grade, dass deine frage schon einige Jahre her ist... :-)

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oh man,ist so schwer darüber zu schreiben. kurz nach der Beziehung,hat es in Unterbewusstsein Hallo gesagt.das gute und schlechte seiten hat.schlechte,weil sie mich ganz schön fertig macht. gute,weil ich nun verstehe was mit mir los ist.wie ängste, Wut und vieles mehr.sie ist so gar bereit mit mir ab und zu wenn sie bereit ist, mit mir zu reden.

man kann sich vorstellen,das sie in ein Raum ist,was Hilflos ist.aber was komisch ist,da sind Türen in den raum.da kam mir der Gedanken,ob es von Meditation so gekommen ist.ich meine,ich könnte aus dem raum gehen und gut ist.aber das möchte ich nicht. weil ich wissen möchte was mit ihr ist,um ihr zu Helfen.um das ich zur Ruhe kommen darf. denn bevor ich zu ihr kam,Lied ich sehr unter Ängsten,Wut und vieles mehr.es ist eine schwierige Sache,ein Kind und dass man selber ist,zu beruhigen.oft gerate ich an meine eigenen Grenzen.weg laufen möchte ich nicht.wie Notfall in eine Klinik oder Medikamente da gegen nehmen.weil ich es in den griff bekommen möchte.mit einiger Arbeit,bin ich schon ein wenig Stabiler geworden.das merke ich selber an mir.aber meine Psyche zerreißt mich sehr.wegen viel weinen oder wieder in Ängste stehen. wie auch Wut und so weiter.zur Zeit stehe ich sehr unter Stress.ich merke, das das Kind sehr still ist und sich nicht bewegt.wenn ich aber bestimmte Sachen Denke,dann kommt sie aus dem nichts und Tobt wie verrückt. was mich dann sehr unruhig macht. Mein Ehemaliger Therapeut meinte,ich soll alles aufschreiben. ist manchmal nicht sehr leicht.ich habe mir deswegen ein eigenen Kalender gemacht in DA 4.wenn sie mich so verrückt macht,das nichts mehr geht, muss ich mein PPM Betreuer anrufen.um das ich was zur Beruhigung nehmen kann. denn sie wird so stur,das ich keine Medikamente nehmen kann.selbst manchmal meine Gewöhnten Medikamente nicht. die ich Täglich nehmen muss.oft nehme setze ich eine Dosis aus. weil ich nicht schlafen kann.ich hab das Gefühl,das sie mich dann nicht schlafen lassen will.wenn ich dann endlich schlafe, dann kann ich einige Stunden ungestört schlafen.wach aber sehr oft auf.oft sie es ist oder meine Katze,das kann ich nicht sagen.weil ich ein leichten Schlaf habe.

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so lange muss ich warten,bis ich in einer passende Therapie für mich finden und warten das ich in eine Klinik komme,die bereit ist mir zu Helfen.

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