Wie bewegt man sich am besten bei einer Meniskusläsion? Im Haus läßt sich Slalomlaufen ja schier ...

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Hooks,

das Slalomlaufen lässt sich natürlich nicht vermeiden. Jedoch die Kräfte, die ein Knie zu übertragen hat, lassen sich verändern, auch im Sinne von verringern.

Es gilt das Grundprinzip, dass ein Knie bei einer Drehung auf der Stelle, die Reibung zwischen Fußsohle / Schuhsohle und dem Bodenbelag überwinden muss. Dabei ist die Stabilität der Kreuzbänder gefordert, aber auch das Gleitvermögen der Menisken, sowie der Knorpel der Kondylen des Knies.

  • Ein griffiger Boden und sehr gut haftende Schuhsohlen belasten das Knie sehr stark.
  • Ein glatter Boden und glatte (rutschige ) Schuhsohlen belasten das Knie kaum.

Früher hat man in den Ballhäusern das Tanzparkett mit Sägemehl bestreut, damit sich die Tänzer leichter auf dem Vorfuß drehen konnten, und so nicht bereits nach dem 3. Tango geschwollene Knie und Fußgelenke bekamen.

Nun macht sich Sägemehl auf Küchenfliesen nicht so gut, aber Du könntest auf Socken im Haus gehen, da dreh sich der Fuß fast ohne Widerstand, schont damit die beteiligten Gelenke. Anfänglich wirst Du dabei etwas durch die Küche eiern, denn die Angst vor Ausrutschen und Hinfallen beschleicht einen, aber man gewöhnt sich schnell an die rutschigen Verhältnisse, man geht letzendlich, -nach ein paar Tagen Übung-, eleganter.

Was das Knie auch gerne als Arbeitserleichterung annimmt, sind flache, elastische Schuhe, also keine Pömps, Stilettos etc. mehr. Ich sag das jetzt wertfrei, und logo auch für andere Leser, ich weis ja nicht welches Schuhzeug an Dir für den schlanken Fuß sorgt;-))

Übrigens: Was der Meniskus überhaupt nicht mag, ist in die Hocke gehen. Dabei wird das Hinterhorn des Meniskus hoch belastet und schert dabei gerne mal ab, -ist nicht wirklich lustig. LG, Herbert

Aha, das ist ja sehr informativ - und nun weiß ich auch, woher meine Beschwerden vermutlich kommen.

Also:

  • In die Hocke gehen - hab ich schon gemerkt, daß das nichts ist. Aber wozu hat man Kinder, die dem Erdboden näher sind...
  • Schlanker Fuß ist nicht, deshalb Birkenstock oder Tatami, falls zu haben mit Weichbettung. Mit extra rutschfester Sohle für die Küche, weil ich ein paar Mal leicht ausgerutscht war, und das schießt ins ISG oder da irgendwo. (habe MB)
  • Socken allein geht leider auch nicht, da ich Schuherhöhung tragen muß (Beckenschiefstand), sonst schmerzt es am ISG / LWS ohne Ende. Tja, da müssen wi doch mal übers Sägemehl nachdenken....

Herzlichen Dank für die vielen Informationen!

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@Hooks

Habe gerade mal einen Test in der Küche gemacht. Leider liegen Arbeitsplatte und Waschbecken einander gegenüber, so daß ich immer im 180°-Winkel hin und her gehe. Dabei mache ich auch fast eine halbe Drehung, die die Knie auffangen müssen. Mein Mann hat mireben die Drehung auf der Stelle gezeigt, wie er sie beim Bund gelernt hat. Vielleicht ist das der Grund, warum er immer mit dem Bein, das nicht in die Richtigung laufen soll, erstmal eine kleine Vordrehung macht (was ich als Bremse empfinde, ich haste lieber mit dem richtigen Bein schonmal vor). Sehr interessant. Ich werde mal nachher in der Familie eine Testung durchführen, wie die Einzelnen ihre Drehung vollziehen.

Worauf man alles so kommt... :-)

Meinst Du, es wäre gut, mit Voltaren eine Schmerzlinderung anzustreben (ist ja auch gegen Entzündungen), oder verfestigt das vielleicht ein falsches Drehmuster? Sollte ich lieber üben, schmerzfrei zu drehen?

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@Hooks

Die letzte Idee ist die gesündere, denn der Schmerz ist als Freund des Menschen zu sehen, er warnt er alarmiert, sobald etwas schief läuft. Alarmanlage ausschalten ist schlecht für uns. Ich würde abwarten, ob durch das Abstellen der Ursache die Entzündung nicht doch allein weg geht.

Es gibt doch selbstklebende Filzgleiter, die man eigentlich unter Stuhlbeine pappt. Kleb doch davon mal reichlich bemessen auf die Sohlen eines Paares der Birkenstocks ;-)) Hast schon Recht, auf Ideen kommt man.... Man muss sich halt nur zu helfen wissen.

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@Winherby

Die Idee ist gut! Könnte ich mal probieren! Aber es hilft schon, immer den 30°-Winkel einzuhalten; ich knicke auch öfters mal die Beine so ab - nützt das auch was im Stehen? Also nicht gerade durchgedrückt stehen?

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@Hooks

Naja..., -wenn Du es mental mit Training der Oberschenkelmuskulatur verknüpfst, dann ja. Aber das Einnehmen der 30° - Beuge zur Entlastung der Knie, macht nur im Liegen Sinn. Wenn Du im Stehen die OS-Muskeln durch diese leichte Kniebeuge anspannst um diese 30° zu erreichen, dann wirkt die Muskelspannung eher druckerhöhend auf die Gelenklfläche (Kondylen) der Knie. Außerdem hast Du durch Deinen Beckenschiefstand ungleichmäßige Winkel in den Knien, - wobei dies nicht sooo schlimm ist.

Ich darf nochmal wiederholen: Eine gute Entlastung der Kniegelenke erreicht der Mensch durch das Reduzieren der Reibung zwischen Boden und Fuß/Schuh. Beispiel: Hätten die Fußballspieler keine langen Stollen unter den Spielschuhen und könnten deshalb auf dem Rasen mit den Füßen gleiten/rutschen, dann gäbe es kaum mehr eine dieser vielen Kreuzband - und sonstiger Beinverletzungen.

PS: Alternativ könntest Du auch die Drehung auf der Hacke einüben, versuch´s mal, das müsste auch helfen.

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@Winherby

Das ist die Drehung vom Militär - hab ich gleich probiert; da kleben meine Schuhe aber erst recht fest, wenn das ganze Gewicht auf der Hacke liegt.

Was hältst Du von den MBT-Schuhen, die liegen ja nicht ganz auf, denke ich?

Mir hilft es aber schon, daß ich denke beim Drehen. Das Eindrehen des falschseitigen Fußes klappt zwar meist nicht, aber ich drehe mich nicht mehr so schwungvoll in den Ecken, dann wird es schon weniger mit den Schmerzen.

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Du solltest zuerstmal deine Haltung überprüfen und dir eine gute Technik aneigenen. Schau mal unter www.gesundheitsfrage.net/tipp/richtige-haltung. Dann solltest du immer eine Bauchspannung einhalten. den Bauch etwas nach oben und nach innen ziehen. Wenn du dich jetzt drehst, dann drehst du nur den Oberkörper und der Unterkörper bleibt fest, die Knie werden weniger beansprucht. Beim Drehen die Schulter zurückziehen in der Richtung, wo du dich hindrehen willst. Lerne den Fersensitz und einige Minuten sitzen bleiben. Das ist das beste Mittel für die Knie. das ich kenne.

OK, das mit der Haltung versuche ich ja schon seit Jahren zu verinnerlichen. Aber das wirkt sich halt nicht auf die Knie aus, wenn man schnell um die Ecke will. Wir haben einen schmalen langen Flur (fast 20 m), von dem aus die Zimmer der Reihe nach abgehen.

Den Oberkörper drehe ich ja schon zuviel in die Richtung, wohin ich will, denke ich. Ich muß vermutlich einfach langsamer machen und dann nicht den Oberkörper schräg halten und in den Knien drehen, sondern die Kurven senkrechtstehend auslaufen (also nicht schneiden; ich stoße manchmal auch mit der Schulter oder mit dem Ellenbogen gegen die Türrahmen).

Wie geht "Fersensitz"?

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@Hooks

Knie dich hin und setze dich dann vorsichtig auf die Fersen. Anfangs kann das schnell wehtun, aber das wird immer besser. Früher konnte ich so höchstens 10 Sekunden sitzen, jetzt 5-10 Minuten. Fürs Drehen musst du eine optimale Lösung finden, es hilft schon, wenn man etwas bewusster an die Dinge herangeht.

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@dinska

Das widerspricht aber dem, was Winherby über die Hocke sagt, oder? Das kann ich übrigens nur unter Schmerzen, ist zuviel an Masse da....

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Relativ schmaler Kniegelenkspalt ( als Hinweis auf nicht sehr breite Knorpelschichten vor allem in den Druckaufnahmezonen der Femurcondylen) Keine vermehrte Flüssigkeit im Gelenk, Intakte Meniski, Intakte Kreuzbänder intakte Knorpelstrukturen ohne lokale Knorpelstrukturveränderungen, keine gelenknahen Knochenödemzonen an Femur, Tibia und patella. Der retropatellare Knorpel ist medial schmäler als lateral, insgesamt nicht sehr breit. Es findet sich eine schmächtige Pilca medio-patellaris. Die Pars intermedia des Außenmeniskus ist relativ lang ausgezogen, der typische Befund eines Scheibenmeniskus liegt jedoch nicht vor.

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Also sagte mein Hausarzt mir wiederrum das es der Meniskus nicht sei und verpasste mir einen Zinkleim für ein paar Tage. Danach wars mit dem Knie ein bisschen besser. Ich schonte es und ging für 2 Wochen oder so nicht ins Fitnessstudio ( Cardio und Kraft) ... Nunja so habe ich mich mit etwas Mehr oder weniger Schmerzen dann durchgeschlagen....

Schon ab Beginn der Ferien hatte ich dann wieder stärkere Schmerzen und ging irgendwann dann wieder zum Arzt, der verschrieb mir erstmal Sportverbot, Salben, nen Zinkleim und Krankengymnastik. Als meine Beschwerden aber eigentlich immer schlimmer wurden überwies er mich zum Orthopäden. Der schaute sich die Bilder an und Untersuchte das Knie, und meinte es sei geschwollen und irgendwas würde blockieren und schrieb dem Hausarzt diesen Bericht:

Diagnose: Chondropathia patellae li. Befund: ausgeprägte Myalgie Quadrizepsmuskulatur li. Oberschenkel mit positivem Zohlenzeichen des li. Kniegelenks.

Er empfohl mir wieder Krankengymnastik und schickte mich mit den Schmerzen nach hause. Dann redete er noch irgendwas von Schleimbeutelentzündung, die an angeblich auf den Bildern sehen könnte?, das war mittlerweile September 2013

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