Wie bekommt man Keuchhusten?

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Krankheitsbild

Keuchhusten, auch Stickhusten und Pertussis genannt, ist eine der typischen Kinderkrankheiten. Doch auch Erwachsene, die lange husten, über nächtliche Hustenattacken berichten und nicht an einer chronischen Atemwegs­erkrankung leiden, können durchaus an Keuchhusten erkrankt sein.

So äußert sich Keuchhusten

Im Anfangsstadium ähnelt er einer normalen Erkältung. Schnupfen, Husten, Heiserkeit, vielleicht auch leichtes Fieber sind die ersten Anzeichen. Dabei ist der Erkrankte gerade in dieser Zeit besonders ansteckend.

Nach etwa ein bis zwei Wochen setzt der typische, sogenannte Staccatohusten ein. Er ist gekennzeichnet durch ein zu Beginn tiefes Einatmen, das sich wie ein Juchzen oder auch Keuchen anhört. Dann folgen mehrere Hustenstöße. Wenn der Anfall zu Ende geht, muss der Kranke sich manchmal Erbrechen oder Schleim hervorwürgen. Dazu kann Atemnot auftreten.

Bei einem wirklich starken Keuchhusten können an einem Tag bis zu 50 solcher Hustenanfälle auftreten. Und das meistens nachts. Das erschwert dem Arzt natürlich die Diagnose, weil der Kranke bei ihm in der Praxis oftmals gerade nicht husten muss. Hilfreich ist es dann, wenn man den nächtlichen Hustenanfall auf einem Datenträger aufzeichnet und dann dem Arzt vorspielen kann.

Die Phase mit dem Staccatohusten kann sich bis zu sechs Wochen hinziehen. Während dieser Zeit sinkt allmählich die Ansteckungsgefahr und die Hustenanfälle lassen nach. Ein Resthusten kann aber noch über mehrere Wochen bestehen bleiben.

Bei Erwachsenen verläuft der Keuchhusten milder und ist nicht lebensbedrohlich. Insbesondere fehlt das Keuchen und Erbrechen. Wichtigster Hinweis ist auf den Keuchhusten ist dagegen ein Husten, der mehrere Wochen anhält.

ausführlicher hier: http://tinyurl.com/7254rpk

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