Wie behandelt man Depressionen bei Demenzkranken?

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3 Antworten

Hallo SvenjaSvennein,

in erster Linie werden hier ebenfalls Antidepressiva eingesetzt.Mein Vater befindet sich mittlerweile im mittleren bis schwerem Stadium der Demenz und bekommt zusätzlich zu Axura (Memantine,Antidementivum) Citalopram 10mg. Schwer ist es jedoch,gerade im Anfanggsstadium eine Depression von einer beginnenden Demenz zu unterscheiden,weil bei Depressionen auch Gedächtnislücken und Verwirrtheit ( Pseudodemenz)etc. auftreten können.Depressionen sind auch im Alter im allgemeinen gut behandelbar,während sich bei einer Alzheimer Demenz die Symptome im weiteren Verlauf verschlechtern werden.Man kann diese Krankheit (noch) nicht heilen,nur versuchen mit Medikamenten den Verlauf hinauszuzögern.Deiner Oma alles Gute und liebe Grüße

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Als kurzzeitige Hilfe, um eine Wende aus dem Teufelskreis zu finden, kann ein Antidepressivum durchaus hilfreich sein.

Auf jeden Fall ist es notwendig, die Nebenwirkungen zu kennen, genau zu beobachten und mit dem Arzt des Vertrauens zusammenzuarbeiten. Die Pflegenden haben dabei große Mitverantwortung. Kleiner Typ: gute Wirksamkeit=wenig Nebenwirkungen viele Nebenwirkungen=keine Wirksamkeit, falscher Behandlungsansatz (ohne Gewähr)

Johanniskraut zur Stimmungsaufhellung hat keine großen Nebenwirkungen, zumindest keine unerwünschten Wirkungen aufs ZNS, nach Absprache mit dem Arzt (Wechselwirkungen) ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Die positive Wirkung ist nachgewiesen.

Die andere Möglichkeit, zum Psychologen zu gehen, geht meist nicht, Psychotherapie erfordert tätiges Mitmachen, das ist bei Demenz nicht möglich. Allerdings gibt es ein paar Spezialisten, die vielleicht die richtigen Methoden haben.

Um aber wirklich zu helfen und als Grundlage auch bei anderen Maßnahmen, muss man an die Ursachen ran. Auslöser für eine depressive Episode können akute oder chronisch belastende Lebensereignisse sein.

http://www.alzheimer-selbsthilfe-forum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=872

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Hallo SvenjaSvennein!

Dieses Thema solltest Du mal beim behandelnden Hausarzt ansprechen. Die Ärzte sind oft sehr dankbar, wenn sie so etwas von den Angehörigen erfahren. Dann kann sie sicher geeignete Medikamente dagegen bekommen, dass es ihr dann bald wieder besser geht. Von eigenmächtigen Aktionen würde ich eher abraten!

Alles Gute wünscht walesca

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