wie am besten den Psychologe wechseln?

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Hallo Loona, die Kassenärztliche Vereinigung wird dir dabei nicht helfen können, die sind kein Ansprechpartner. Wenn du bei deiner Psychologin einen Vertrag unterschrieben hast, enthält der möglicherweise eine Klausel, dass bei Ausfall die Stunden bezahlt werden müssen. Klär das mal bitte. In diesem Fall kannst du nur aus dem Vertrag heraus, wenn ein ernster Kündigungsgrund vorliegt. Geh unbedingt noch einmal zu deiner Krankenkasse und sprich mit denen. Versuch ihnen klar zu machen, dass dir die Therapie nicht hilft. Den Vertrag mit der Psychologin musst du kündigen. Vielleicht kannst du dich mit ihr einigen. Wenn es dir gelingt aus dem Vertrag auszusteigen und die Kasse dir eine neue Therapie genehmigt, hast du die Möglichkeit bis zu 3 Probegespräche zu führen bevor du dich festlegst, die Möglichkeit solltest du unbedingt in Anspruch nehmen, dann wird dir so ein Debakel wie jetzt nicht noch einmal passieren.

Zusatz: Falls du keinen Erfolg haben solltest, bleibt dir noch die Möglichkeit dich an die Patientenberatung der Verbraucherzentrale zu senden.

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Ja, wärend einer Therapie ist es schwierig, den Arzt, in diesem Fall den Psychologen, zu wechseln. Versuch es doch mal, indem Du der Krankenkasse schriftlich mitteilst, dass die Vertrauensbasis zwischen Dir und der behandelnden Psychologin zerstört ist. In einem solchen Fall muss die K-Kasse normalerweise einem Wechsel zustimmen.

Rehaantrag zurückziehen / Reha ablehnen

Mein Mann ist seit mehr als einem Jahr aufgrund von Burnout und schweren Depressionen arbeitsunfähig. Er befindet sich seit Mitte März letzten Jahres im Krankengeldbezug. Seine Hausärztin wollte ihn immer wieder zu einer Tagesklinik drängen, worauf er sich jedoch nicht mal gedanklich einlassen konnte. Ich konnte ihn dazu bewegen, verschiedene Therapeuten anzurufen, um schnellstmöglich eine Therapie beginnen zu können. Leider machte dies die Sache viel schlimmer, da uns Wartezeiten zwischen 6 und 18 Monaten mitgeteilt wurden. Er war nun wieder völlig am Boden zerstört, hat sich jedoch trotzdem auf verschiedene Wartelisten schreiben lassen. Nach einigen Wochen konnte dann doch schon ein erstes Gespräch stattfinden, was uns wieder einen Hoffnungsschimmer gegeben hat. Nach dem Termin war er jedoch wieder am Boden zerstört, da die Therapeutin ihn als Simulanten hingestellt hat und er solle doch endlich wieder arbeiten gehen, dem Arbeitgeber entsteht schließlich durch seinen Ausfall ein großer Schaden. Das hat ihm jegliches Vertrauen in Therapeuten genommen. Schließlich hat er einen Psychiater / Therapeut gefunden, der als erster eine ausführliche Anamnese gemacht und eine richtige Diagnose gestellt hat. Er hat ihm auch als erster die Vorgehensweise bei psychischen Erkrankungen erklärt. Hier konnte er an einem Anti-Stress-Seminar teilnehmen, was ihm gut getan hat. Leider hatte der jedoch keinen Therapieplatz frei, hat ihm jedoch empfohlen, einen Neurologen aufzusuchen, um die Genesung mithilfe von Tabletten zu unterstützen. Dies hat er auch getan und es geht ihm nun immer besser. Es folgte dann der gesetzlich vorgeschriebene Vorschlag seines Arbeitsgebers, an einem Wiedereingliederungsprogramm teilzunehmen. Die Vorstellung wieder dort arbeiten zu müssen (extremer Druck, sprunghafter Chef, Mobbing) hat ihm sehr zugesetzt und ihm wurde immer bewusster, dass er sich nicht vorstellen kann, dort wieder zu arbeiten. Da es ihm durch die Medikamente wieder besser geht und er sich grundsätzlich wieder vorstellen kann, arbeiten zu gehen, hat er begonnen Bewerbungen zu schreiben und hat auch bereits Vorstellungsgespräche. Ende letzten Jahres wurde er dann aufgefordert, einen Rehaantrag zu stellen. Da es ihm jedoch wieder gut geht und er auch arbeiten gehen will, kommt für ihn keine Reha in Frage. Er musste jedoch den Antrag stellen, damit das Krankengeld weiter gezahlt wird. Nun läuft die Frist ab, bis die letzten Formulare eingereicht werden müssen und wir wissen nicht so richtig, was wir tun sollen. Wird der Antrag bewilligt und man hat keinen plausiblen Grund, die Reha abzusagen, wird verständlicher Weise kein Krankengeld gezahlt. Würde er in diesem Fall den Status „krank“ behalten? Wäre er noch krankenversichert bzw. könnte er die Beiträge selbst zahlen? Wir gehen stark davon aus, dass er zum 01.05. einen neuen Job hat, da bereits einige Vorstellungstermine vereinbart sind. Hat jemand eine Idee, wie wir die Zwischenzeit überbrücken können?

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Nach 8 Wochen Krankmeldung und drei Wochen Arbeit wieder krank. Geht dann automatisch das Krankengeld wieder weiter?

Auf unserer Arbeit wird es immer schlimmer. Überall werden Löcher aufgerissen und man kann nicht mehr normal arbeiten ..jeden Auftrag den man anlegen will muss erst jemand gefragt werden, ob der Artikel freigeschaltet werden kann, sogar Standard-Artikel, Das und noch mehr (viele Abteilungsleiter, welche die ganzen Strukturen lösen und nicht neu festlegen was zu tun ist. Das bringt uns alle mehr oder weniger in totalen Stress und Ärger. Irgendwann konnte ich nicht mehr und war beim Arzt. Dieser hat mich krank geschrieben. Wieder arbeiten zu gehen konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, erst nach 6 Wochen, als ich noch eine weitere Krankmeldung für 2 Wochen hatte, konnte ich mich selbst "überreden" danach wieder arbeiten zu gehen. Der erste Tag war noch o.k., da mich meine Kollegen alle so nett begrüßt haben und mir auch nicht nachgetragen haben, dass ich so lange weg war. Sie haben es verstanden. Bis dann die erste Woche um war, war schon ein Kampf. Die zweite Woche erst recht. In der dritten Woche hatte ich 3 Tage Urlaub eingetragen, Montag und Dienstag also noch arbeiten. Nachdem ich erstmal im LOHNbüro mein Gehalt prüfen lassen musste, da während meiner letzten Lohnfortzahlungswoche 4 Tage Kurzarbeit eingetragen waren und der Überwiesene Betrag nicht stimmen konnte (die Woche in der ich wieder angefangen hatte, war nicht berücksichtigt worden) und in einer Sitzung dann noch feststellen durfte, dass die GROSSEN nur noch das arbeiten, was sie auch bezahlt bek: und wir "Kleinen" uns um noch mehr Sachen kümm müssen, dass die Aufträge durchlaufen und Umsatz bringen.Das hat mir den Rest gegeben. Hab mich an meinen Platz gesetzt und fast geheult, dann ist mir der Likeur im Kühlschrank eingef. Hab ihn leer getrunken, war betr:, laut, bis ich zum Leiter musste. der hat mich heimgeschickt ,mit den Worten, jetzt machen Sie Ihren Urlaub und nächste Woche kommen sie wieder.

Abends hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin. Hab es ihr erzählt, wollte mich krankschr:. WOLLT Den Stempel nicht auf der Krankmeld haben, hab ich abgelehnt; ich geh zum Hausarzt. Für sie ist es ok. Sie will im Jan eine Psychosom: Reha mit Behandl der Wirbelsäule beantragen. Heute habe ich mich entsch: den Urlaub zu machen. Nächste Woche geh ich zum HA. der soll mich wegen meinem Rücken eine Woche krank schreiben (Hab schon seit Wochen solche Schmerzen) eine degenerative Veränderung(Wirbel wachsen zusammen). Danach ist eh Weihnachtsurl bis 06.01. Dann werd ich wieder zum Arzt gehen.Dann hätte ich wenigstens wieder einen vollen Monat Lohn (Januar ist immer der schlimmste Monat mit den Rechnungen.An Arbeiten gehen ist nicht zu denken. Ich dreh am Rad wenn ich dran denke.Jetzt meine Frage: Geht das, dass ich nach einer Krankmeldung wegen anderer Krankheit wieder wegen Depression krank schreiben lasse, wenn Urlaub daZW war? Krieg ich dann wieder Krankengeld von der Krankenkasse? ODER IST DA IRGENDWAS ZU BEACHTEN? BIN NIE KRANK GEWESEN SO LANG; HABE DA GAR KEINE AHNUNG:

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Begutachtung beim MDK?

Hallo,

ich bin nun seit Januar krankgeschrieben, seit Anfang März im Krankengeld, wegen Depression, Angst- und Panikstörung. Nun habe ich ein Schreiben der KK bekommen, dass der MDK auf Aktenlage entschieden hat, dass ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Ärztin hat mich trotzdem weiter krankgeschrieben und dies wie von der KK gewünscht medizinisch begründet.

Ich nehme an, dass die Entscheidung auch damit zusammenhing dass in der Akte das letzte Gutachten des Psychologen war welches eine deutliche Besserung bescheinigt. Das Gutachten ist 4 Monate alt, und danach gab es eine deutliche Verschlechterung sodass ich heute psychisch schlechter dran bin wie zu Beginn der Therapie. Ich kann nicht mal mehr alleine das Haus verlassen ohne absolute Panik mit durch Stress bedingten Herzrythmusstörungen, Luftnot etc.

Heute habe ich eine Einladung zum MDK erhalten. Der Arzt der mich dort untersuchen soll hat im Internet Bewertungen von 5,1 im Schnitt, es gab schon mehrere Beschwerden bei der Ärztekammer überi hn, und er scheint Patienten die noch ein stärker ausgeprägtes Krankheitsbild haben schnell wieder für arbeitsfähig zu erklären. Durchweg wird berichtet, dass er nicht einmal nach dem psychischen Befinden bzw. Problemen fragt sondern nur Fragen die der KK dienen, und Diagnosen wie "Sie können Tabletten nehmen und haben keine Schlafstörungen, dann können sie auch arbeiten".

Ich habe solche Angst vor diesem Termin. Sollte ich tatsächlich wieder für arbeitsfähig erklärt werden und wieder arbeiten MÜSSEN werde ich ab diesem Zeitpunkt arbeitslos sein, da ich weiß dass ich es nicht schaffen werde und mein Arbeitgeber ist hier nicht entgegenkommend. Definitiv werden auch nur die nächsten 5 Minuten zu später Krankmeldung, zu spätes kommen oder gehen in einer Kündigung enden.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was habe ich für Möglichkeiten wenn ich tatsächlich für arbeitsfähig erklärt werde?

Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht - Reha wurde direkt zu Beginn der Therapie beantragt (im Dezember), diese findet aber erst nächstes Jahr statt - Wiedereingliederungsmaßnahmen sind 2x gescheitert da psychisch noch nicht möglich - Medikamentöse Einstellung war ohne Erfolg, fange ab nächster Woche ein neues Medikament an - Psychotherapie läuft - Eine Überweisung zum Psychiater ist da, Termin aber noch ausstehend

Mehr kann ich doch wirklich nicht machen.

Ich habe meine Ärztin beim letzten Termin schon nach einer Einweisung in eine Klinik gefragt, sollte bis zum nächsten Termin (morgen) keine Besserung da sein würde ich diese auch bekommen.

Die Frage ist nur was passiert wenn - wie zu erwarten ist - der Gutachter mich arbeitsfähig erklärt? Hat man dann noch eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren? Was kann man dann noch machen außer die Arbeitslosigkeit? Also sollte das wirklich so kommen weiß ich, dass es aufgrund meiner aktuellen Verfassung im Disaster enden wird.

Danke für jede Atnwort !

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