Wie äussert sich eine Menigitis?

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2 Antworten

  • Zu Beginn einer Gehirnhautentzündung (Meningitis) können unspezifische, grippeähnliche Symptome auftreten. Der eigentliche Beginn ist meist durch hohes Fieber und zunehmende, unerträgliche Kopfschmerzen gekennzeichnet.

Im späteren Stadium tritt eine ausgeprägte Nackensteifigkeit auf.

Außerdem kommt es zu einer ausgeprägten Unruhe bis hin zur Bettflucht.

Häufig wird die Umgebung nicht erkannt. Die Erkrankten sind benommen und werden bewusstlos.

Hinzu kommen Lichtscheuheit, Gelenkschmerzen sowie gelegentlich Übelkeit und Erbrechen.

Außerdem können Krampfanfälle auftreten.

  • Die Therapie einer Gehirnhautentzündung (Meningitis) muss sofort und ohne Verzögerung einsetzen.

Bei Verdacht auf eine Meningitis kann es lebensrettend sein, schon vor Einweisung in ein Krankenhaus Antibiotika einzunehmen.

Hausärzte sind deshalb angehalten, schon bevor die Diagnose bestätigt ist, entsprechende, breitwirksame Medikamente zu verabreichen.

  • Im Kampf gegen die Gehirnhautentzündung (Meningitis) spielt die Prophylaxe eine zentrale Rolle.

Im Zusammenhang mit Meningokokken-Infektionen bedeutet dies, dass enge Kontaktpersonen eines Erkrankten ebenfalls mit Antibiotika behandelt werden. Auf diese Weise soll eine mögliche weitere Ausbreitung der Infektion verhindert werden.

Eine Prävention und damit ein sicherer Schutz gegen eine Infektion durch Meningokokken der Gruppe C kann heute nur durch eine Impfung mit modernen Konjugat-Impfstoffen erreicht werden.

(Onmeda.de)

Das Ding heißt Meningitis oder im Volksmund Hirnhautentzündung. Allgemeine Symptome sind z. B.: Fieber, Kopfschmerz, evtl. Bewusstseinsstörung, Krämpfe.

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