Wie äußert sich die Taucherkrankheit?

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Die Gefahr einer Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit) entsteht durch zu schnelle Druckentlastung beim Auftauchen eines Tauchers aus der Tiefe, was sich durch den geringeren Luftdruck in großer Höhe besonders drastisch auswirken kann.

Die Symptome werden in zwei Klassen eingeteilt:

Typ I: Leichte Symptomatik mit Schmerz als Leitsymptom, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Juckreiz der Haut (Taucherflöhe) , Mikroembolien, Ödeme, Hautemphysem, Müdigkeit

Typ II: Schwere Symptomatik mit neurologischen Ausfällen, Paralysen, Sensibilitätsstörungen, Hörverlust, Sehverlust, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand

Bei schwerem Verlauf kann die Taucherkrankheit tödlich enden.

Falls du mehr Informationen haben möchtest findest du hier Einiges: http://flexikon.doccheck.com/Taucherkrankheit

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Die Unterscheidung in DCS Typ I und II stellt keine Unterscheidung hinsichtlich der Schwere dar, sondern orientiert sich ausschließlich am Vorhandensein von neurologischen Ausfällen. Sind diese vorhanden, spricht man vom Typ II, fehlen sie, liegt der Typ I vor.

Der häufigste neurologische Ausfall bei der DCS Typ II betrifft übrigens das Gleichgewichtsorgan, sodass Schwindel auftritt.

Bei Sporttauchern kommt es viel häufiger zum Typ II, bei Berufstauchern eher zum Typ I.

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