Wer zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit?

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Hallo Frank,

wenn man einen Arbeitsunfall hat übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten für die ärztliche Behandlung und Kosten für einen notwendigen Krankentransport - notwendige Therapien und Rehabilitierungen.

Wenn absehbar ist das der Zustand sich nicht mehr bessert sieht man ob evtl. noch etwas beruflich möglich ist.

Sollten dies die Ärzte bestätigen wird man zur Berufsfindung geschickt. wo man getestet wird was beruflich noch möglich ist. Dies machen oft die Berufsförderungswerke.. Man sollte sich allerdings vorher schon einmal in einer Arbeitsagentur (BIZ) informieren was als Umschulung sinnvoll ist.

Die Entscheidung was umgeschult wird trifft dann die Berufsgenossenschaft. Mitunter kann das kontraproduktiv sein. Wenn Arbeitsagentur sagt möglichst keine Umschulung zum Bürokaufmann weil es da zu viele Bewerber gibt (jüngere...) und die Berufsgenossenschaft sagt wir zahlen nur eine Umschulung zum Bürokaufmann!

Nach einer Art Umschulungsvorbereitung wo noch einmal ein Stück der Lehrstoff aus der Realschule aufgefrischt wird folgt wenig später die Umschulung.

Es gibt allerdings Einschränkungen so gilt für Betroffene die nach dem 01.01.1961 geborenen sind es gibt keinen Berufsschutz mehr – Sie können auf jede Tätigkeit verwiesen werden.

Wer heute ins Berufsleben geht braucht unbedingt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (mit Berufsschutz) den eine Teilerwerbsminderungsrente (DRV) kann schnell unter dem H 4 Niveau sein. Aber auch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kann u.U. Probleme machen.

Also man bekommt eine (Teil)erwerbsminderungsrente (DRV) und wenn man ab 20 Minderung der Erwerbsfähigkeit hat (laut Gutachten) eine Verletztenrente (Berufsgenossenschaft)

Die Berufsgenossenschaft zahlt medizinische und therapeutische Behandlung nur im Rahmen einer beruflichen Reha. Sollte sich herausstellen, dass der Betroffene nicht wieder arbeiten kann - könnte es passieren das die Berufsgenossenschaft weitere Behandlungen ablehnt oder den Betroffenen zu speziellen Ärzten schickt die schnell die Meinung haben alles nur physisch udgl.. es gibt keine Physiotherapie mehr sondern halt nur eine große Packung Schmerzmittel. Alles andere übernimmt dann die Krankenkasse oder auch nicht.....

In Deinem Fall würde ich mich frühzeitig einmal mit dem Berufshelfer der Berufsgenossenschaft unterhalten wie das bei Dir aussehen könnte. Wenn man das dann weis und es schwierig werden könnte nach 1961 geboren (Umschulung ?) udgl.

Es gibt einen Integrationsfachdienst in größeren Städten die Behinderten bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben helfen. Man müsste allerdings vorher abklären wer dies dann zahlt. (nachfragen BG oder Arbeitsagentur).

Es gibt aber auch private Vermittler in der Richtung die die Berufsgenossenschaften nutzen. z.B. in Stuttgart Place....

Soviel einmal grob zu den Zusammenhängen ....... Also möglichst früh informieren was möglich ist . Wenn man beim Bundesministerium Arbeit -Soziales (Homepage) etwas sucht findet man unter Publikationen z.B. diese Ratgeber für Menschen mit Behinderung man kann sich das unter Art.-Nr.: A712 kostenlos zuschicken lassen Bei guter Internetverbindung auch als PDF runter ladbar.

http://www.finanztip.de/recht/versicherungen/gesetzliche-unfallversicherung.htm

So sollte es ganz zufällig noch eine Frage geben unter Kommentar halt noch einmal .....

Alles Gute Stephan

Hallo Frank, das bezahlt alles!!! die Berufsgenossenschaft, weil es sich ja hier um einen Arbeitsunfall handelt. Reha und Krankengeld auf alle Fälle. Du Armer, mach Dir mal nicht zu viel Sorgen, vielleicht sind diese ja völlig unbegründet. Ansonsten gibt es bei Heilbronn einen sehr, sehr guten Handchirurgen, allerdings mit langen Wartelisten, der evtl. Steifigkeiten chirurgisch wieder beheben kann. Ich weiß momentan leider den Namen nicht, kann mich allerdings gerne für Dich nächste Woche erkundigen. Würde Dir dann Namen und Adresse gerne mitteilen. Alles Gute. Gerda

Für Beschäftigte, welche eine Berufserkrankung erlitten haben oder einen Arbeitsunfall bzw. einen Wegeunfall, wird über die Berufsgenossenschaft eine medizinische,- soziale- und berufliche Rehabilitation gewährt.Die Wiederherstellung der Arbeitskraft hat hier Priorität. Die Berufsgenossenschaften gleichen hier auch finanzielle Folgen eines Unfalls oder einer Berufserkrankung aus. In Form von Ausgleichs- Geldzahlung. Desweiteren wird Hilfe gewährt im Fall einer beruflichen Neuorientierung, wenn eine Berufsunfähigkeit in Folge von Arbeitsunfall oder Berufserkrankung eingetreten ist (Quelle: http://xn--unfallverhtungsvorschriften-r3c.com/berufsgenossenschaft/)

Da es sich hier um einen Arbeitsunfall handelt, wird vermutlich die Berufsgenossenschaft die Kosten für eventuelle Rehamaßnahmen übernehmen.

Wie es allerdings mit einer Fortzahlung aussieht, bin ich mir unklar, da ja auch die Gesetzliche Krankenkasse nach 6 Wochen Krankheit, ''Krankengeld'' bezahlt, aber nach obiger Aussage und durch den Link von Rulamann, schätze ich das auch dieses ''Krankengeld'' von der dguv übernommen wird.

Warum schlafe ich 1,5 Stunden und bin danach FIT?

Hallo zusammen, ich habe da folgende Frage. Zur Zeit tritt es min. 1 mal in der Woche auf, dass ich Abends müde bin, mich dann logischerweise ins Bett lege (so müde das mir schon schwindelig ist und ich die Augen kaum auf halten kann). Ich schlafe dann sofort ein. Ohne Hilfsmittel. Kein TV! manchmal schaue ich nochmal kurz auf dem Smartphone nach dem Wetter oder bei Facebook. Oder höre noch ein Hörbuch. Aber meist schlafe ich einfach so ein. Nach 1,5 Stunden wache ich wieder auf und bin Topfit und könnte meine Arbeiten erledigen.

Diese Nacht war es auch so. Ich bin um 23 Uhr ins Bett, sofort eingeschlafen und war halb 1 wieder aufgewacht und hätte dann frühstücken können und mit dem Hund raus gehen können und dann arbeiten können.

Ich bin allerdings liegen geblieben und habe 45 Min progressive Muskelentspannung gemacht, weil ich schon sehr aufgedreht war und das Herz schlug schnell. Wie gestresst.

Nach der Muskelentspannung war ich dann wieder runter gekommen. Hab dann aber noch eine Doku geguckt auf dem Smartphone (ich nutze immer einen Lichtfilter) dann wurde ich wieder müde und bin ruhig eingeschlafen.

Das war dann ca. 4 Uhr Morgens und um 7 Uhr war ich auch wieder allein aufgewacht. Ich war nicht besonders müde und habe mich auch nicht irgendwie schlecht gefühlt.

Warum passiert das denn??? Ich habe immer den selben Ablauf in etwa. Normalwehrweise gehe ich ins Bett wenn ich müde bin. Es ist immer in etwa die Zeit zwischen 23 Uhr und 24 Uhr. manchmal auch 1 Uhr morgens, weil ich da eben nicht müde bin. Zur Zeit stehe ich ca. halb 7 auf. Ich habe auch festgestellt, dass wenn ich genau 5 Stunden komplett durch schlafe, ohne auf Toilette zu müssen, dann fühle ich mich am besten. Bei 8 Std. Schlaf fühle ich mich irgendwie übermüdet und total gerädert,

Ich habe eine APP installiert. Wenn ich aus einer Leichtschlafphase aufwache, bin ich nicht so müde als wenn ich aus der Tiefschlaffphase oder Traumphase aufwache.

Kann es sein das auch 1,5 bis 2 Stunden Schlaf reichen? Wenn ich am Wochenende nochmal einschlafe Morgens für 2 Stunden fühle ich mich total erschlagen. Ich achte darauf Abends vor dem Schlaf 30 Minuten davor kein PC mehr zu benutzen oder Probleme zu wälzen.

Ich freue mich auf einige Ideen. Vielen Dank.

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Frage zur Selbstbehandlung von Krampfadern im Unterschenkel, um Thrombose zu vermeiden

Was fällt Euch dazu ein? Möchte nach Möglichkeit den Besuch bei einem Phlebologen vermeiden, weil das mit logistischen Schwierigkeiten verbunden ist.

Was ich nicht möchte:

  • Stützstrumpfhosen (ich hasse Strumpfhosen!)
  • Venen veröden lassen oder sonstwie behandeln, da ja dann die andern Venen mehr arbeiten müssen (habe schwaches Bindegewebe).

Was ich bis jetzt tue:

  • Kastanientinktur (70%): Kann man damit die Beine einreiben? Oder ist der Alkohol schlecht?
  • nehme sie auch innerlich - weiß jemand die Dosis? Ich erhöre nun täglich um 1-2 TRopfen, um zu sehen, was passiert. Die Saponine sollen ja negativ auf die Haut einwirken (nehme vorbeugend B-Vitamine)
  • Beine kalt duschen, ab und zu hoch lagern, nicht zu lange sitzen
  • Kaffee meiden, Schokolade soll nun auch noch gestrichen werden :-)
  • Strümpfe meiden, trage nur lockere selbstgestrickte Wollsocken, Wade ist immer ziemlich warm (seit Jahren schon)

Was fraglich ist:

  • Wie sieht es mit dem Liegen auf der Seite aus? Kann dann das obere Bein zu sehr auf das untere drücken und da Schaden anrichten? Mein rechtes Bein sieht schlimmer aus (bin Rechtsschläfer).
  • Wollunterbett bei Kälte: Werden vieleiecht die Beine zu warm? Schadet das?
  • kalte Güsse: schaden die, wenn nach einiger Zeit die bessere Duchblutung kommt? Werden die Venen dann zu weit?
  • Magnesium: Entspannt die Muskulatur ... kann man das brauchen, oder macht das die Venen noch schlaffer? Habe öfters mal Krämpfe in den Waden.

Vielleicht weiß ja jemand Rat zu einem Teil meiner Fragen - bin dankbar für alle Hinweise!

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Begutachtung beim MDK?

Hallo,

ich bin nun seit Januar krankgeschrieben, seit Anfang März im Krankengeld, wegen Depression, Angst- und Panikstörung. Nun habe ich ein Schreiben der KK bekommen, dass der MDK auf Aktenlage entschieden hat, dass ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Ärztin hat mich trotzdem weiter krankgeschrieben und dies wie von der KK gewünscht medizinisch begründet.

Ich nehme an, dass die Entscheidung auch damit zusammenhing dass in der Akte das letzte Gutachten des Psychologen war welches eine deutliche Besserung bescheinigt. Das Gutachten ist 4 Monate alt, und danach gab es eine deutliche Verschlechterung sodass ich heute psychisch schlechter dran bin wie zu Beginn der Therapie. Ich kann nicht mal mehr alleine das Haus verlassen ohne absolute Panik mit durch Stress bedingten Herzrythmusstörungen, Luftnot etc.

Heute habe ich eine Einladung zum MDK erhalten. Der Arzt der mich dort untersuchen soll hat im Internet Bewertungen von 5,1 im Schnitt, es gab schon mehrere Beschwerden bei der Ärztekammer überi hn, und er scheint Patienten die noch ein stärker ausgeprägtes Krankheitsbild haben schnell wieder für arbeitsfähig zu erklären. Durchweg wird berichtet, dass er nicht einmal nach dem psychischen Befinden bzw. Problemen fragt sondern nur Fragen die der KK dienen, und Diagnosen wie "Sie können Tabletten nehmen und haben keine Schlafstörungen, dann können sie auch arbeiten".

Ich habe solche Angst vor diesem Termin. Sollte ich tatsächlich wieder für arbeitsfähig erklärt werden und wieder arbeiten MÜSSEN werde ich ab diesem Zeitpunkt arbeitslos sein, da ich weiß dass ich es nicht schaffen werde und mein Arbeitgeber ist hier nicht entgegenkommend. Definitiv werden auch nur die nächsten 5 Minuten zu später Krankmeldung, zu spätes kommen oder gehen in einer Kündigung enden.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was habe ich für Möglichkeiten wenn ich tatsächlich für arbeitsfähig erklärt werde?

Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht - Reha wurde direkt zu Beginn der Therapie beantragt (im Dezember), diese findet aber erst nächstes Jahr statt - Wiedereingliederungsmaßnahmen sind 2x gescheitert da psychisch noch nicht möglich - Medikamentöse Einstellung war ohne Erfolg, fange ab nächster Woche ein neues Medikament an - Psychotherapie läuft - Eine Überweisung zum Psychiater ist da, Termin aber noch ausstehend

Mehr kann ich doch wirklich nicht machen.

Ich habe meine Ärztin beim letzten Termin schon nach einer Einweisung in eine Klinik gefragt, sollte bis zum nächsten Termin (morgen) keine Besserung da sein würde ich diese auch bekommen.

Die Frage ist nur was passiert wenn - wie zu erwarten ist - der Gutachter mich arbeitsfähig erklärt? Hat man dann noch eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren? Was kann man dann noch machen außer die Arbeitslosigkeit? Also sollte das wirklich so kommen weiß ich, dass es aufgrund meiner aktuellen Verfassung im Disaster enden wird.

Danke für jede Atnwort !

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