wer hat Erfahrung mit Schmerzen ?

5 Antworten

Ich habe selbst seit über 20 Jahren Fibromyalgie und habe die Schmerzen dank meiner Schmerztherapeutin im Griff. Und das mit weniger, aber wirksamen Medikamenten. Deine Medikation kommt mir sehr zusammengestoppelt vor, nach dem Motto: viel hilft viel! Amitryptilin hat sich inzwischen bei vielen FMS-Kranken bewährt, aber z. B. Lyrica ist zur Zeit noch ein reiner Versuchsballon. Simvastatin gehört da übrigens nicht rein, es ist ein Mittel zur Cholesterinsenkung.

Mein Rat: such unverzüglich einen Schmerztherapeuten auf, egal, wie weit Du dafür fahren mußt. Der wird vermutlich den ganzen Medikamentenmüll, der Dir nicht hilft, rausschmeißen und Dich anders versorgen, z. B. mit leichten Opiaten (keine Angst, die machen nicht süchtig), die geringer dosiert werden können und weniger schädlich sind als das ganze Zeugs, was Du zur Zeit schluckst. Wichtig ist m. E. auch, daß Du Retardmedikamente bekommst, die einen gleichmäßigen "Spiegel" erzeugen.

Lass Dir eines sagen: FMS-Kranke haben immer noch schlechte Karten bei vielen Ärzten. Da steht man schnell als wehleidiger Psycho da, denn organisch ist ja nichts festzustellen. Inwieweit Deine Tätowierungen diesen Eindruck verstärken, kann ich nicht beurteilen. Aber auch als FMS-Kranker hast Du es schon schwer genug, gegen die Ignoranz mancher Ärzte (speziell: Gutachter...) anzukommen.

Konzentrier Dich jetzt bitte erst einmal auf Deine Fibromyalgie und lass das mit der MS beiseite. Wenn Du erst einmal weniger Schmerzen hast, wirst Du staunen, wie viele Deiner sonstigen Beschwerden mit verschwunden sind! Wer nicht chronisch schmerzkrank ist, der weiß nicht, wie das auf Dauer zermürbt. Und dann ist es kein Wunder, wenn man depressiv, gereizt oder weinerlich ist, glaub mir! Und diese Gangunsicherheit kann durchaus von den (zu vielen) Medikamenten kommen.

Ich versichere Dir, auch Deine Schmerzen können auf ein erträgliches Maß heruntergedimmt werden. Aber das richtige Verständnis hat für Dich nur ein Schmerztherapeut. Alles Gute für Dich und baldige Besserung!

ich war bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung, bekam Infusionen mit Procain. Leider musste ich die Therapie wieder absetzen, weil mein Blutdruck auf 85/59 runter ging. Für Patienten mit generell höheren Blutdruck könnte das eine gute Therapie sein. Mein Blutdruck ist von natur aus schon niedrig. Von Mitpatienten habe ich Erfolgsgeschichten erfahren + hatte große Hoffnung, dass es mir endlich bald besser geht.

ich kann dich sehr gut verstehen ich leide selber seit Jahren an Fibro und habe auch schon so ziemlich alles durch, man hat auch das Gefühl vom Arzt nicht mehr vollgenommen zu werden. Den Tip mit MS habe ich auch schon bekommen aber ohne eindeutige Anzeichen bekommt man nicht mal ein Termin beim Neurologen. Was mich eigentlich schockt sind die vielen Medikamente die du nimmst das würde ich schnellstens absetzen, denn das macht noch mehr kaputt wirkt aber überhaupt nicht. Ich habe da auch schon alles durch. Würde die Medikamente nur noch einsetzen im Fall der starken Schmerzen aber nicht mehr täglich. Alles gute

Gelenkschmerzen aber keine Diagnose.

Ich habe seit 10 Monaten Gelenkschmerzen. Die Schmerzen wechseln dauernd den Ort und auch die in Intensivität. Manchmal sind sie so stark das ich weinend im Bett liege und mich nicht bewegen kann. Manchmal bin ich fast Beschwerde frei. Wenn ich mich zu wenig bewege werden die Schmerzen schlimmer und ich habe das Gefühl meine Gelenke versteifen. Viel Sport kann ich aber auch nicht machen, da es sich dadurch auch verschlimmert. Dazu kommt das ich immer müder bin aber starke Probleme beim einschlafen habe, selbst wenn ich vorher eine lange Zeit wach war. Dazu kommen noch depressive Stimmungen die ich jedoch auf die ständigen Schmerzen zurückführe.

Ich war schon merhmals bei einem Rheumatologen, dieser hat dann einen leicht erhöhten Rheumawert und stärker erhöhte Entzündungswerte festgestellt. Sagte aber es sei kein Rheuma. Es wurde auch eine Borreliose festgestellt auf die ich auch eine lange Zeit behandelt wurde, jedoch ohne jegliche Verbesserung.

Dann musste ich zum Orthopäden (welcher meiner Meinung nach nicht sehr kompetent war), dieser meinte es könnte ein Rheuma im Anfangsstadium sein aber für juvenilles Rheuma sei ich zu alt (16) und für das andere zu jung. Und er möchte aus der ganzen Geschichte auch kein Rheuma machen wo ja laut Rheumatologen keines ist.

Mein Hausarzt sagte nun ich soll den Orthopäden mal auf Fibromyalgie ansprechen, da die Symptome passen würden..

Habt ihr vielleicht noch eine Idee was es sein könnte? Ich bin nämlich mittlerweile wirklich verzweifelt..

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Fibromyalgie Erfahrungen?

Hat jemand Erfahrungen mit Fibromyalgie? Behandlungen?

Liebe Grüße

Antonella

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