Wer hat Erfahrung mit einer Gamma Knife Bestrahlung

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Katwiesel,

ich hatte keine Gamma Knife Bestrahlung aber eine stereoktaktische Einzeitbestrahlung mit dem Linac-Beschleuniger. Laut Ärzten sind das zwei vergleichbare Methoden.

Angeblich sind die Nebenwirkungen bei diesen Arten der Bestrahlungen ja sehr gering. Ich hatte danach sehr massive und auch immer noch welche, allerdings andere als du.

Die Frage ist natürlich wo wurdest du bestrahlt? War es in der Nähe des Sehnerves? Falls nicht dann ist es unwahrscheinlich dass es von der Gamma Knife Bestrahlung kommt denn das charakteristische ist ja dass die Strahlen sich in einem klar umschriebenen Gebiet bündeln.

Trotzdem, ein MRT halte ich auch für angebracht um evtl. Folgeschäden z.B. eine Nekrose ausschliessen zu können.

LG Anna

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Hallo Anna, danke für deine Info. Bei mir sollte erst eine OP gemacht werden, die ich aber nicht wollte. Ein Arzt sagte, es ist zu gefährlich, da der Tumor dicht am Sehnerv liegt, ein anderer sagte, kein Problem. Daraufhin schlug die Krankenkasse eine stereotaktische Bestrahlung in Münster vor. Nach einem Vorgespräch hatte ich aber auch kein gutes Gefühl dabei. Da meine Krankenkasse eine Gamma Knife Bestrahlung ablehnte mußte ich dafür kämpfen, was aber auch gelang. Bestrahlung und auch hinterher alles ok Nach einem Jahr wurde ein Ödem festgestellt, nach Medikamenteneinnahme ging es nach Monaten zurück. Nur nach und nach wurde das Sehvermögen schlechter, erhöhter Augendruck, blendempfindlich usw. Nach der letzten MRT Ende März war alles ok, auch mit den Augen, was der Neurochirurg sehen konnte. Vielleicht ist das ja eine natürliche Vorgehensweise, aber das kam alles so schnell mit den Augenproblemen. Mich interessiert welche Nebenwirkungen du hast, vielleicht möchtest du darüber reden, ich würde mich freuen. Viele liebe Grüsse

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@katwiesel

Hallo Katwiesel,

ich bin auch sehr blendempfindlich, aber das ist eins meiner kleinsten Probleme. Mein Tumor sitzt aber nicht am Sehnerv.

Mein größtes Problem war dass der Tumor trotz Bestrahlung nach einem halben Jahr quasi explodiert ist unheimlich gewachsen war so dass eine OP doch unumgänglich war.

Jedenfalls habe ich mittlerweile Epilepsie und muss dagegen auch starke Medikamente nehmen und habe deshalb auch massive Konzentrationsprobleme etc. Wobei mir keiner sagen kann ob es von der Bestrahlung, der OP oder von der OP kommt. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus allem. Die Bestrahlung hat mich jedenfalls körperlich sehr mitgenommen. Ich hatte einen Strahlenkater und musste über 6 Monaten Cortison einnehmen. Die ersten 3 Monate sehr hochdosiert.

LG Anna

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@anna61

Das hört sich nicht so gut an. Ich mußte nur einige Wochen Cortison nehmen und da hatte ich auch starke Probleme. Mein Neurologe sagte mir, wenn ich wieder Cortison nehmen muß dann will er mir einen Plan machen zu welchen Zeiten usw. ich das einnehmen muß, damit die Wirkung gut und die Nebenwirkungnen gering sind. Falls du mal wieder auf Cortison angewiesen bist, frag doch deinen Arzt wer dir Tipps geben kann. Ich hatte mich vor der Bestrahlung im Internet informiert und alles das als Nebenwirkungen gelesen, was du erleiden mußt. Ist deine OP schon lange her, so dass langsam Besserung eintreten müßte. Verlier nicht die Hoffnung auf Besserung. Ich wünsche dir jedenfalls, dass es dir körperlich und seelisch bald besser geht.

Liebe Grüsse von Katwiesel

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Das sollte am besten genauer untersucht werden, da es mehrere Ursachen geben kann für eine Schädigung des Sehnerven oder eine Schädigung der Sehbahn im Gehirn. Einen "Zufall" würde ich so lange nicht vermuten, bis alles andere ausgeschlossen ist, z. B. unter anderem durch eine neue MRT.

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Hallo coach24105, habe Ende April einen Termin beim Augenarzt, da soll der Augenhintergrund geprüft werden. Da wird ja auch nur gesagt, gleich wie vorher oder schlechter, aber das genaue Ergebnis wird nicht wirklich gesagt. Wenn man nicht gezielt fragt, dann geht man genau so dumm wieder wie man gekommen ist. Kannst du mir sagen, welche Fragen ich gezielt stellen soll, von der Sehbahn im Gehirn habe ich noch nichts gehört. Ich würde micht freuen wenn du dich meldest. LG

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@katwiesel

Da Du oben auch beschrieben hast, dass der Tumor und der Gamma-Knife-Einsatz im Bereich des Sehnerven liegen, kann eine Schädigung ja nur dort aufgetreten sein, wenn es mit dem Gamma-Knife zu tun hatte.

Dass es an irgendeiner Stelle "hinter" dem Sehnerven "hakt", ist also unwahrscheinlich. Als Sehbahn bezeichnet man den Nervenverlauf vom Auge (Aufnahme des Bildes) bis in die "Sehrinde" innerhalb des Gehirns am Hinterkopf (Verarbeitung der Signale aus dem Auge). Teil der Sehbahn sind die Netzhaut und der Sehnerv, innerhalb des Gehirns geht es halt mit anderen Bahnen (deren nicht so einleuchtende Namen nicht wichtig sind) weiter.

Die letzte MRT war also Ende März und unauffällig. Natürlich kann sich die Sehkraft auch so verändern, ohne dass es etwas mit der Gamma-Knife-Behandlung zu tun haben muss.

Ich kann Dir leider nicht mit genaueren Fragen an den Augenarzt weiterhelfen.

Aber vielleicht kannst Du die Sehstörungen nochmal genau beschreiben. Vielleicht bin ich dann auch nicht schlauer, aber vielleicht habe ich dann doch noch eine kleine Idee.

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@coach24105

Danke coach24105, ich werde dir die Sehstörungen noch genau beschreiben. Erstmals vielen Dank für deine Mühe.

LG und noch einen schönen Restsonntag

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