Wer hat Erfahrung mit CYMBALTA (Antidepressivum)?

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Liebe M., ehrlich gesagt, kapiere ich die Anordnung der Ärztin auch nicht. Man könnte fast meinen, daß die stärkeren Nebenwirkungen durch die stärkere Sch...egal-Wirkung kompensiert werden sollen. augenverdreh Ich kenne nur die Durchhaltemethode (bei gleicher Dosis), in der Hoffnung, daß die Nebenwirkungen bald schwächer werden bzw. aufhören.

Zu Cymbalta kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern, aber vielleicht interessieren Dich ja diese Erfahrungen: http://www.sanego.de/Medikamente/Cymbalta/

Ich wünsche Dir, daß es Dir schon bald wieder besser geht! Wenn Du Dich an die Dosiserhöhung nicht herantraust (was ich verstehen könnte), dann lass Dir doch einfach noch mal von Deiner Ärztin erklären, ob Du mit doppelten Nebenwirkungen rechnen musst, oder was diese Dosiserhöhung sonst bewirken soll.

Liebe evistie, ebenfalls augenverdreh, habe ja wohl nur die beiden Möglichkeiten, aber danke ...seufz. LG

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Psychopharmaka: wie am besten "ausschleichen" und Studien über Nebenwirkungen bei Langzeit-Einnahme

Hallo, meine Fragen: a) gib es Studien über die Nebenwirkungen bei Patienten, welche über viele Jahre hinweg Paroxetin (oder ähnliche Antidepressiva) eingenommen haben? b) gibt es Erkenntnisse, wie man sich am Besten nach so langer Zeit "ausschleichen" kann und was man noch dabei beachten sollte? Der Hintergrund: ich habe über 10 Jahre täglich Paroxetin 20mg eingenommen. Dann habe ich festgestellt, dass ich (ohnehin schon hochsensibel und sehr dünnhäutig) bei Stress-Situationen, speziell bei Beziehungsproblemen, immer häufiger verzweifelte, lebensmüde Gedanken hatte und manchmal auch wirklich einen Suizid in Betracht gezogen habe. In der Packungsbeilage ist unter Nebenwirkungen vermerkt: "Bei Patienten mit Depression erhöht Paroxetin das Risiko suizidalen Verhaltens signifikant.Diese Gefahr besteht vor allem bei Patienten bis ca. 30 Jahren in den ersten Wochen der Einnahme. Eine engmaschige Überwachung der Erkrankten ist deshalb notwendig." 30 Jahre bin ich nicht mehr alt, sondern fast 50. Und es sind auch nicht die ersten Wochen der Einnahme, sondern es waren schon über 10 Jahre. Trotzdem kam dann auch die Neurologin zu dem Schluss, statt Paroxetin solle ich künftig Mirtazapin einnehmen. Ich habe dann ca. 1,5 Wochen lang versucht, mich aus Paroxetin auszuschleichen, indem ich nur noch eine halbe Tablette genommen habe. Anschließend habe ich einmal täglich Mirtazapin 15mg eingenommen, was ich aber überhaupt nicht vertragen habe. Ich wurde derart benommen und schläfrig, dass ich kaum noch im Alltag zu recht kam. Daraufhin habe ich dann Mirtazapin auch abgesetzt und versuche nun seit über 1 Woche ganz ohne Psychopharmaka auszukommen. Die Suizid-Gedanken hatte ich in dieser Zeit 1mal wieder, nach einem heftigen Ehekrach. Ansonsten stelle ich fest, dass ich sehr gereizt bin, einen ziemlich voluminiösen Blähbauch und ca 8-10 mal am Tag (festen) Stuhlgang habe. Meine Fragen: siehe oben (in Fettschrift markiert) Für hilfreiche Antworten: vielen Dank im Voraus!

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