Wer hat Erfahrung mit Cipramil bei depressiven Störungen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe selbst ca. von 2000 bis 2004/2005 erst Cipramil vom Original-Hersteller, dann Citalopram als Generika eingenommen. Deutliche Nebenwirkungen waren Störungen der Libido, der Erektions- und Ejakulationsfähigkeit. Das ist nach Wechsel des Medikaments zuerst zu Edronax, dann zu Trevilor, wieder deutlich besser geworden. Schlafstörungen oder Darmprobleme habe ich nicht bemerkt.

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Leider hat meine Psychiaterin bei der Diagnose 1997 nicht auf die Möglichkeiten der Psychotherapie hingewiesen, sondern mir gleich ein Medikament aufgedrängt.

Ähnliches Vorgehen ist mir auch von anderen Patienten bei ihren Psychiatern berichtet worden.

Offenbar haben immer noch etliche Mediziner (Psychiater) Vorbehalte gegen Psychotherapie. Eigentlich ein Skandal!

Denn Depression oder andere psychische Störungen sind nicht etwa genetisch bedingte Hirnstoffwechselstörungen, bei denen nur Medikamente nützen würden, sondern es sind im Ursprung psychische Störungen, z.B. noch ungeheilte seelische Verletzungen aus der Vergangenheit, die mit Psychotherapie gut behandelbar sind!

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