Wenn man nur Ery/Hb im Urin hat, kann dann eine Nierenbeckenentzündung augeschlossen werden?

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1 Antwort

1. Nein. Vor allem wird die Diagnose nicht ausschließlich auf dem Ergebnis eines U-Status gestützt.

2. Durchaus, u.a. anhand Beschwerdebild und Verlauf

Danke für die Antwort!

Es geht mir darum, dass ich wegen Ery/Hb (ich konnte es am Streifen nicht genau erkennen was es ist) beim Urologen war. Er meinte Die Nieren sind ok, aber er sieht, dass ich Mal eine Nierenbeckenentzündung HATTE. Ich hatte aber wirklich niemals eine, ich bin nie deswegen behandelt worden und hatte auch nie Symptome (sowas geht ja auch nicht von alleine weg oder?).

Im Urin war bei ihm in der Praxis aber auch wieder nur Blut sonst nix.

Der Arzt hat fast gar nicht mit mir geredet (er konnte sehr schlecht deutsch). Und jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich eine chronische Entzündung habe. Oder kann ma das tatsächlich ausschließen? Er meinte nur wegen dem Blut muss er in ein paar Wochen Mal eine Blasenspiegelung machen aber sonst ist alles ok.

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@revontulet1988

Wie soll man das verstehen? Sie sind die Praxis gekommen und ohne ein kurzes Gespräch, ohne Wortwechsel, nur mit der Aussage "in ein paar Wochen eine Blasenspiegelung" wieder aus der Praxis heraus?

Normalerweise ist es typisch, zumindest eine Sonographie durchzuführen. Wenn begründeter Verdacht besteht, wie z.B. jetzt Blut im Urin, ggf. mit Beschwerden, dann darf man auch gerne die Möglichkeit einer CT in Betracht ziehen.

Ich würde doch eher nochmal den Versuch wagen und zum Hausarzt gehen und mit ihm über die Angelegenheit sprechen. Der Hausarzt ist nicht immer falsch - selbst wenn es die Urologie betrifft.

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