Wenn der Körper sich an wenig Nahrung gewöhnt hat.

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6 Antworten

Ich kenne das nur zu gut. Bei mir funktioniert das nur mit einem richtigen Programm. Zum Beispiel eine Woche mal nur Gemüse essen, roh und gekocht und nur wenig Fett dazu. Weil ich weiß wie mühsam es ist, habe ich mir eine Obergrenze zugelegt und es ist mir gelungen sie über einen längeren Zeitraum noch etwas niedriger zu setzen. Nach Urlaub, Weihnachten oder anderen Schlemmerzeiten, mache ich immer meine Almasedkur eine Woche lang und die 2-3 kg sind wieder runter. So kann ich mein Gewicht in meinen Grenzen halten und fühle mich wohl, denn ich kann auch ab und an über die Stränge schlagen ohne auszuufern. Nach Schlemmen, kommt eben eine enthaltsame Zeit, dann geht es normal weiter.

Es gibt einen kleinen Trick, wenn die Abnahme durch kleinen Kalorienarmes Essen, stagniert, lege ab und zu mal an einem Tag bewusst Kalorienreiche Nahrung in deinen Speiseplan auf, am nächsten Tag kannst du wieder kleine Mahlzeiten zu dir nehmen, es kann sein das dein Körper dann wieder abnimmt. So habe ich vor 9 Jahren in 7 Monaten 30 Kilo abgenommen.

Du solltest aber auch nicht so schnell aufgeben, denn dein Körper baut sich wenn du abnimmst um, Danach geht es auch wieder weiter.

Hey Wastking ;)

Es ist nicht wichtig möglichst wenig zu essen, sondern einfach gesund und nährstoffhaltig. Versuch bei deiner Ernährung auf Kohlenhydrate umzusteigen, die viele Vitamine und Nährstoffe enthalten und dich langfristig sättigen...z.B. viel Gemüse etc.Hier findest du z.B. eine Übersicht solcher Sattmacher: https://www.weightwatchers.de/images/1031/dynamic/GCMSImages/Sattmacher-Liste_final_22.10.13.pdf Versuch vllt auch dein Training etwas umzustellen. Was genau machst du denn für einen Sport? Ich würde dir zu Schwimmen, Crosstrainer oder ähnlichem raten.

Gruß

Hallo Wastking!

Da kann ich strampeln wie ich will, es geht nicht einfach nicht weiter.

Oh je, das Problem kenne ich selbst nur zu gut. Aber wenn Dein persönlicher Grundumsatz erreicht ist, dann spielt der Körper einfach nicht mehr mit. Außerdem gibt es so einige Faktoren, die das Abnehmen extrem schwer machen, bzw. auch verhindern! Das sind (lt. Angaben einer Diätassistentin (!!) während meiner letzten Kur)

  1. das Alter

  2. diverse Medikamente (z.B. mit Cortison)

  3. eine Schilddrüsenunterfunktion

  4. Wasseransammlung in den Beinen

  5. Verzehr von Glutamat-haltigen Lebensmitteln

  6. eine gestörte Darmflora (z.B. nach Antibiotika)

  7. sonstige Hormonstörungen (zu geringes Progesteron verhindert den Fettabbau!)

  8. hohe Cholesterin-Werte

Wenn ich diese Liste so ansehe, brauche ich mich nicht mehr zu wundern, dass ich mit all meinen Bemühungen lediglich mein Gewicht halten kann. Vielleicht geht es Dir ja ebenso.

Alles Gute wünscht walesca

Es ist und bleibt eine Frage der Bilanz, auch wenn 1000 Bücher über Diäten und übers Abnehmen geschrieben werden und noch viel mehr Leute gutes Geld damit verdienen wollen.

  • Wenn Sie mehr Energie verstoffwechseln als Sie zuführen, dann nehmen Sie ab.
  • Wenn Sie die gleiche Energiemenge zuführen, die sie verstoffwechseln, dann halten Sie ihr Gewicht.
  • Wenn Sie mehr Energie zuführen als Sie verbrauchen, dann speichert Ihr Körper die Energie als Kohlenhydrate (wenig) und Fett (viel).

Der Basisbedarf an Energie, also die Menge an Energie, die Sie zuführen müssen, um im Ruhezustand die Balance zu halten ist annähernd eine Funktion des Körpergewichtes (gilt nicht im Extrembereich). Das bedeutet, dass ihr Basisbedarf im Laufe einer Diät abnimmt, wenn Sie an Körpergewicht abnehmen. Das müssen Sie bei einer Diät berücksichtigen. Sie müssen dann die Mahlzeiten nochmals reduzieren, oder Ihren Energieverbrauch erhöhen.

Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert....zumindest nicht in der Theorie ;-)

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