Wenn der Arzt oder Physio von blockierten Wirbel spricht, was meint er wirklich damit?

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Zunächst sollten die Begriffe geklärt werden.

Die Wirbel renken sich nicht wirklich aus.

Dies geschieht nur bei sehr schweren Unfällen.

Man sollte besser von einer Blockierung sprechen.

Jeder Wirbel ist mit dem nächst höheren oder tieferen über zwei Gelenke verbunden. Diese Gelenke sind wie Dachziegel geformt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es passieren, dass sich diese Gelenke etwas ineinander schieben und "verhaken", das heißt sie können sich nicht mehr frei bewegen. Das verursacht unangenehme Schmerzen und natürlich eine Einschränkung der Beweglichkeit.

Ein Einrenken ist daher auch nicht notwendig.

Solche Manöver bergen stattdessen auch erhebliche Gefahren, vor allem wenn nicht vorher durch ein Röntgenbild ausgeschlossen wird, dass andere Erkrankungen der Wirbelkörper bestehen und das Einrenken dann vielleicht zum Brechen des Wirbelkörpers führt.

Auch mancher Bandscheibenvorfall ist erst beim Einrenken aufgetreten. Meist hilft ein Schmerzmittel, damit sich die Verspannung wieder lösen kann und krankengymnastische Übungen.

Wenn immer wieder Blockierungen auftreten hilft langfristig nur eine Stärkung der Rumpf- Nacken- und Schultermuskulatur um die Wirbelsäule zu stabilisieren.

Je regelmäßiger und dauerhafter dieses Training durchgeführt wird, desto besser. Auch hier wirkt ein leichtes Ausdauertraining zusätzlich unterstützend.

Auch sollte man seinen Tagesablauf überdenken um ungünstige Belastungen zu vermeiden. Also nach einem langen Tag lieber spazieren gehen, als schief im Sessel einzuschlafen.

8http://www.aok.de/bundesweit/vorsorge/gesunder-ruecken-faq-21755.php#218129

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