Welches Obst ist gut verdaulich?

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3 Antworten

Beschwerden im Zusammenhang mit Obst lassen sich vermeiden, wenn man es nicht mit anderen Lebensmitteln zusammen isst. So kann sich der Magen mit einer Nahrungssorte befassen. Obst kann mit tierischen Nahrungsmitteln sowie Milch und Milchprodukten im Magen nur schwer aufgeschlüsselt werden. Dann fängt es da drin bei 37°C an zu gären.

Vielleicht überhaupt die Nahrungsmittel trennen:

Vielleicht sind deine Mahlzeiten zu vielseitig zusammengestellt. Ich habe es einmal versucht mit:

Trennen der Lebensmittelarten

Bis 11:00 nur Obst - eine Stunde Pause - 12:00 bis 17:00 nur Gemüse und Getreide - eine Stunde Pause - 18:00 - 20:00 nur Fleisch, Wurst, Pilze, Käse, Milchprodukte, Nüsse. Danach nichts mehr. Als Getränk über den Tag nur Wasser bzw. Mineralwasser, Tee, Kaffee.

Das war ein Experiment und mir ging es dabei auch hervorragend. Abgenommen habe ich dadurch nicht, weil mein Gewicht normal war. Aber mein Körper reinigte sich wunderbar. Es ist eine absolute Trennkost.

Unser Körper hat sich ja schon vor der Steinzeit entwickelt. Da gab es nur das, was gerade da war. Lebensweise und Umwelt bestimmen die Nahrungsaufnahme. Zu der Zeit gibt es auch noch keine ausgeprägten Jahreszeiten, so ist alles stets gleichzeitig reif. In der Natur gibt es keinen geordneten Garten, aber es wächst dennoch nicht alles an jedem Ort.

Morgens sind die Raubtiere unterwegs, also besser auf den Bäumen bleiben und das Obst abernten. Sind die Raubtiere satt, geht es über die Lichtung zum Wasser. Dann wurden wohl Knollen ausgegraben, abgestreifte Graskörner, was gerade zur Hand kommt gegessen. Abends muss ein Schlafplatz her, also wieder Bäume suchen. Unterwegs findet sich liegengebliebene Beutereste der Raubtiere, da kann man noch mal naschen, Pilze und reife Nüsse findet man auch am Boden, und dann geht es satt und zufrieden wieder auf einen Baum.

Mein Obstfrühstück reichte tatsächlich für einen fitten Vormittag, an dem ich vielleicht noch ein Stück Obst nachgeschoben hatte. Mittags gab es nur mit Kräutern gewürzten Salat mit wenig Pflanzenöl und Zitrone, in Brühe gekochtes Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffel, Brot dazu. Bei Hunger eine Tomate, ein Stück Gurke, Paprika nachgelegt. Abends kein Wurstbrot, sondern Fleisch pur oder mit Pilzen, Käse solo, ein paar Nüsse, manchmal auch gar nichts.

Der Körper befasst sich so nur mit einer Art Nahrungsmitteln. Die Pause sorgt dafür, dass der Magen leer wird, bevor die nächste Art Nahrungsmittel hineinkommt. Fleisch und andere schwere Nahrung verdaut der Körper am besten, wenn er dazu Ruhe hat und sich voll darauf konzentrieren kann, also abends und nachts.

Das "ausgewogene Frühstück" in dem für den Start in den Tag alles drin sein soll, also Müsli mit Früchten und Milch, Vollkornbrot mit Quark, Knäckebrot mit magerem Aufschnitt, usw. ist ein Mix aus verschiedenen Dingen. Milch wird mit Enzymen aufgeschlüsselt, die für das Obst nicht geeignet sind. Getreideprodukte brauchen wieder andere Enzyme und wieder andere braucht die Scheibe Aufschnitt, für die wir auch noch Ruhe brauchen. Gerade am Vormittag soll man aber aktiv sein.

Je nach dem, was gerade an der Magenwand ankommt, wird mit einem bestimmten Magensaft behandelt. Bei so einem Mix wird das schwer, weil die Säfte sich auch noch gegeneinander aufheben. Die aufgenommene Mischung behindert sich gegenseitig. Das beißt sich alles.

Der Magen ist voll und hat fix was zu tun, aber nichts geht wirklich voran. Um zehn kommt dann der erste Aufstoßer, weil im warmen Magen das Obst anfängt zu gähren usw. Man kann da noch genauer drauf eingehen, aber das wird eklig. Man ist bestimmt nicht "fitt für den Tag", weil "alles erforderliche an Nahrung" da ist?

Auch das so viel gerühmte Glas Wasser zu jeder Mahlzeit halte ich für nicht naturgerecht. Zurück in die Steinzeit: Für Wasser muss man vom Baum runter, über die Lichtung, einen kleinen Hang hinunter, dort hin gehen, wo eine geeignete Stelle ist, und hoffentlich kein Raubtier lauert. Inzwischen ist das letzte Mal essen wohl eine halbe Stunde vorbei und man musste sich noch viel bewegen.

Versuch macht kluch ;-)

Vielleicht leidest Du unter einer Fruchsäure-Unverträglichkeit.Könntest Du untersuchen lassen. Auch wichtig ist, das dass Obst reif ist. Isst Du Bio- oder konventionelles Obst? Auch sollte Obst, wie z.B.Äpfel gut gekaut und eingespeichelt werden. Sehr wasserhaltige Früchte wie Melonen sollten sehr verträglich sein. Vielleicht notierst Du Dir einmal , nach welchen Früchten Deine Beschwerden eintreten.

Gut verträglich sind zum Beispiel Bananen oder Melonen sowie gekochte oder gedünstete Gemüsesorten wie Mohrrüben, Kohlrabi, Blumenkohl, Spargel, hautlose Tomaten, Spinat und Zucchini.

Bananen stopfen aber eigentlich...

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