Welchen Schulabschluss benötigt man, um Zahnarzt werden zu können?

2 Antworten

Als Ärztin brauchst du das Abitur. Egal ob Zahn- oder Allgemeinarzt. Dazu benötigst du einen Notendurchschnitt von 1,3. Als Allgemeinarzt sogar 1,0. Als Abitur werden nach der Realschule auch Ausbildungen anerkannt. Also, Zahnarzthelferin mit sehr gutem Abschluss. Entgegen der Medizin bis 1,0 in Deutschland im Durchschnitt, gibt es Universitäten, in denen du bis 1,8 haben darfst. 1,3 ist für Mannheim und Heidelberg. Schlechtere Leistung hat in der Regel sehr lange Wartezeiten.

Bei einem Medizin oder Zahnmedizinstudium wird eine Ausbildung NICHT als Abitur anerkannt!
Zumindest nicht in Deutschland

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@Charlie69

Bei meiner Bewerbung zur Medizin wurde ich wegen dem 1,3 im Abitur zurückgestellt. Konnte also nicht die Theorie studieren und ab 18 Jahre den Praxisteil. Man hat mir gesagt, mit dem Abschluss warten unsere Studenten bis 5 Jahre zum Studium. Das ist mit dem meist weggefallenen Numerus clausus so eingeführt worden. Es gibt in Deutschland keine Uni, in der du ohne Abitur mit 1,0 Arzt werden kannst und in vielen 1,3 und in wenigen bis 1,8 auch in Zahnmedizin studieren kannst. Viele studieren darum in den Universitäten in Österreich. Aber mit meinen sehr jungen Jahren bin ich jetzt schon vorgemerkt in 2 Jahren.

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@kllaura

Du hattest oben geschrieben, dass man anstelle eines Abiturs eine Ausbildung als Abitur anerkannt bekommt!
„ Als Abitur werden nach der Realschule auch Ausbildungen anerkannt.“ siehe Deine Antwort, an den Fragesteller, weiter oben!

Ich weiß, dass man in Deutschland für Humanmedizin ein Abitur von 1.0 benötigt, um sofort oder sehr zügig einen Studienplatz zu bekommen und für Zahnmedizin ein Abitur von 1.3 benötigt!

Meine Tochter hat Zahnmedizin von 2014 bis 2019 in Deutschland studiert und mein Mann ist Mediziner, daher sind die mir die Zulassungsvoraussetzungen durchaus bekannt.

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@Charlie69

Ich weiß nur von Krankenschwestern mit sehr guter Ausbildung nach dem Realschulabschluss, konnten diese Medizin studieren. Darum habe ich es als Antwort geschrieben. Eine Ausbildung in einem bestimmten Fach wird dem Abitur oft gleichgestellt angesehen. Aber nicht gleichgestellt. Die Krankenschwester mit dem 1`er Abschluss musste 3 Jahre warten, bis sie den Studienplatz bekam. Aber mit Hauptschule sehe ich keine Möglichkeit zur Ärztin. Da gebe ich dir recht. Diese Ausbildungen werden nicht einem Fachabitur gleichgestellt, wie es 2001 von der damaligen Regierung beschlossen wurde. Dennoch wird die Ausbildung gegen das Abitur nachteiliger gesehen in vielen Bereichen. In meiner Wartezeit studiere ich auf Lehramt und versuche ab diesem Jahr auch meinen Schülern zu vermitteln, was es bedeutet Arzt oder Ärztin zu werden. Da muss ein Ehrgeiz schon sehr hoch sein. Wer dann mit 1,2 sagen muss, dass er bei bestandenem Abitur für sein Berufswunsch durchgefallen ist, sollte den Schülern auch klar gemacht werden. Aber das Ergebnis hatte dieses Jahr die Heidelberger Uni, der mit dem Amoklauf war ein Medizinstudent mit 1,0. Das Schlimme, man testet nicht, ob jemand wirklich sein Wissen hat oder nur auswendig gelernt hat. Man kommt dann nicht mit sich und den Leuten zurecht, weil man sich als schlau hält, was andere aber eher sind, da sie eben nicht auswendig lernen mussten, und dann kommen solche Amokläufe bei raus. Da sollte man lieber wieder den Numerus Clausus einführen, dass man auch mit 4,0 sich bewerben kann für das Studium, wenn man beim Abi einen schlechten Tag hatte. Dann sieht man, ob jemand nur kurz fürs Abi lernte oder wirklich ein dauerhaftes Wissen hat.

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Zum Studium der Zahnheilkunde benötigst Du die allgemeine Hochschulreife - salopp ausgedrückt ein Vollabitur.

danke

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@arezu

Mit einem Abitur Notendurchschnitt von 1.2 / 1.3

Sonst hast Du längere Wartezeiten!

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