Welche Therapie, wenn jemand sich selbst die Haare ausreißt?

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Trichotillomanie

Bei der Trichotillomanie – zusammengesetzt aus griech. thrix (Haar), tillein (rupfen) und mania (Raserei, Wahnsinn) – handelt es sich um eine komplexe Störung der Impulskontrolle, deren augenscheinlichstes Erscheinungsbild darin besteht, dass sich Betroffene die eigenen Haare ausreißen.

Behandlung

Eine Notwendigkeit zur Behandlung liegt nicht immer vor. Die Prognose ist im Allgemeinen auch bei schweren Fällen günstig.

Eine Verminderung des Stressniveaus kann durch die Anwendung von Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung erreicht werden.

Schwere Beeinträchtigungen der Lebensqualität erfordern regelmäßig kombinierte psychotherapeutische und medikamentöse Maßnahmen wie z. B. die Einnahme von SSRI (Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern). In einzelnen Fällen konnten auch trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika und Anxiolytika erfolgreich eingesetzt werden.

Die Wirksamkeit von psychotherapeutischen Verfahren ist wenig untersucht. Einzig das Habit-Reversal-Training wurde eingehend untersucht. Das Habit Reversal Training führt zu einer nachweislichen Besserung der Symptomatik und ist der medikamentösen Behandlung gemäß einem Review überlegen. Bei der Reaktionsumkehr werden anstelle des Problemverhaltens alternative Bewegungen, möglichst unter Beteiligung antagonistischer Muskelgruppen, ausgeführt (z.B. Faust ballen, Umklammern eines Gegenstandes für mehrere Minuten). Eine weitere Behandlungstechnik, Entkopplung, zeigte in einer gerade abgeschlossenen randomisierten kontrollierten Studie an 42 Betroffenen signifikante Verbesserungen gegenüber progressiver Muskelentspannung. Dieser Befund bedarf jedoch noch unabhängiger wissenschaftlicher Bestätigung.

Quelle & weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Trichotillomanie

Meiner Erfahrung nach richten solche Menschen ihre Aggressionen gegen sich selbst (Autoaggression). Folglich sollten sie sich intensiv mit dem Thema Aggression, Lebenskraft, Vitaltität auseinandersetzen. Jeder Mensch hat Aggression in sich. Jeder Mensch kann wählen, in welche Bahnen er diese Energie lenkt! Weiter sollten sie lernen zu unterscheiden, was fremd und was ihr Eigen ist. Nicht so sehr in materieller Hinsicht. Vielmehr in Hinsicht auf Glaubenssätze, Überzeugungen und Verhaltensweisen, also geistig-seelischem.

Außerdem finde ich es wichtig, daß sich Betroffene selbst erkennen und sich selbst verwirklichen.

Sonja :-)

WEnn deine Bekannte öfter als nötig die Haare wäscht und anschließend zu heiß fönt, kann es wirklich sein, dass die Kopfhaut trocken wird und juckt. Sie sollte dann die Haare öfter mal an der Luft trocknen lassen und eine pflegende Emulsion verwenden. Sollte die Sache psychische Ursachen haben, ist es besser, sie macht einen Termin bei Psychotherapeuten und beschreibt ihren Zwang. Leider sind Termine bei einem guten Therapeuten rar. Aber ich wünsche ihr glück.

Haarausfall im Sommer? Geht das?

Hallo

Also, ich verliere überall am Kopf gleichmäßig viele Haare. Ich weiß nicht ob es einfach nur Stress ist? Vor zwei Monaten hatte ich einen dollen Magen-Infekt, im Februar hatte ich kurz eine starke Erkältung mit Fieber. Sonst allgemein bin ich Student und habe dadurch hin und wieder stark Stress. Gerade nachdem Haare waschen verliere ich relativ viele Haare. Ich wasche meine Haare aller 3-4 Tage. Heut hab ich sie mal geglättet, was ich sonst nicht mehr mache, da es sich im Sommer eh nicht lohnt. Dabei gingen mir schonmal tolle 60 Haare verloren + die 30 die ich vorher durchs waschen und durchs durchfahren verloren habe. Seid ein paar Wochen verliere ich täglich maximal 60 Haare.

Es ist schon etwas erschreckend, da ich sonst nie so viele Haare in der Anzahl verloren habe. Dick sind sie nach wie vor. Die Kopfhaut lichtet sich auch nicht! toitoitoi Ich nehme eine antiandrogene Pille. Und so an sich mache ich keine Diät. Bin kerngesund nochmal toitoitoi, bis auf die Tatsache, dass mein Arzt im Blut eine kleine Unterfunktion der Schilddrüse entdeckt hat. Er meinte aber das es nicht behandlungsnotwendig wäre, da die Werte zwar (dezent) zur Unterfunktion neigen, aber noch im Normalbereich sind. Und ansonsten... ich verwende ein Silikonfreies Shampoo, esse regelmäßig und viel, hab kein brüchiges Haar.

Vielleicht fehlt mir auch nur ein Stoff. Könnt ihr denn Priorin empfehlen? ich würde ungern mein Shampoo (shampoo repair von Hairwell) wechseln und zu plantur 21 wechseln, da ich mein Shampoo ganz ok finde. Im übrigen, ich bin 22 Jahre alt.

Kann der ganze Spuk auch daher kommen, dass man im Sommer vielleicht allgemein etwas mehr Haare verliert? Durch die Sonneneinwirkung? In den Wintermonaten hatte ich nie solche Probleme, und jetzt wo es seit gut drei Wochen so warm ist, fängt der ganze Ärger an! Ich hatte das auch Anfang März/April wo die Sonne im Frühling von jetzt so extrem schien und es mega warm war! Zwischendurch wo sich das Wetter beruhigt hatte, beruhigt sich auch der Haarverlust ein bisschen!!

Ich weiß halt nicht ob der jetzige Haarverlust von rund 100-120 Haaren nach den Haare stylen schlimm ist. Wie gesagt es ist nicht so das ich jeden Tag soviele Haare verliere. Einmal sind es mehr und einmal weniger. Einmal sind es bloß 30 Haare und dann wieder 80

Im Winter hab ich kaum Haare verloren. Da waren es im Monatsdurchschnitt maximal 30-40 Haare! das ist das der Durchschnitt den ich all die Jahre verloren habe!! (ich hab über die Monate meine herausfallenden Haare fast täglich gezählt deswegen kann ich das so genau sagen!)

Ich habe auch kleine feine Haare am Ansatz bekommen, als wären sie mir irgendwann mal abgebrochen, woran ich mich aber nicht erinnern kann. Ich hatte das auch noch nie, dass ich solche Art 'Stietzen' oder 'Babyhärchen' am Ansatz verteilt habe.

Vielen Dank für kommende Hilfen im Voraus

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Wenn sich die Farbe der Haare (silberweiß) ändert, verändert sich ebenfalls die Struktur?

Seit ein paar Jahren habe ich meine gefärbten Haare zu schönen silberweißen Haaren auswachsen lassen mit einer dunklen Strähne an der Seite. Ich wollte sie nicht mehr färben. (bin über 60 J.) Nun stelle ich seit einiger Zeit fest, dass immer mehr dunkle Haare an verschiedenen Stellen nachwachsen und ich habe den Eindruck, dass sie auch dünner geworden sind. Die Struktur der Haare hat sich ebenfalls von leicht gewelltem (natürliche Krause) in strubelliges, krisseliges Haar verändert. Auch muss ich meine Haare fast an jedem 2. Tag waschen, die Kopfhaut juckt und die Frisur sitzt nicht mehr. Ich gehe übrigens alle 4-6 Wochen zum Frisör, da ich eine Kurzhaarfrisur trage.

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Kopfhaut juckt stark und ist schuppig

Hallo! Ich habe ein starkes Problem mit meiner Kopfhaut. Ich bin männlich und 20 Jahre alt.

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Bevor ich weiter klage möchte ich hinzufügen dass mein Haar oft mit Hitze belastet wird, da ich von Natur aus sehr Krause Haare hab und oft mit einem mini Glätteisen die Haare in Form bringen möchte, weil ich ansonsten keine andere Wahl habe sie zu stylen und nicht jeden Tag mit Mütze rumlaufen möchte. Ich bin mir bewusst das dies der Auslöser sein könnte.

Ich habe schon sämtliche Foren abgesucht um heraus zu finden welches Mittel bzw. Shampoo am besten gegen Trockene Kopfhaut/Schuppen hilft. Jedoch sagt jeder etwas anderes, und ich kann mich nicht entscheiden welches Mittel das beste ist. Ich würde gerne wissen ob mir BITTE jemand helfen kann und mir vorschlagen kann was ich anwenden könnte. Ich habe daran gedacht SebaMed Shampoo zu besorgen, aber habe auch wiederum gehört das es nicht gegen die trockenen Schuppen hilft.

Vielen Dank im vorraus.

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