Welche Tabletten kann der Dermatologe gegen (männlichen) Haarausfall verschreiben?

1 Antwort

Vermutlich östrogenhaltige, wenn als Nebenwirkung die Libido abnehmen kann. Das kannst Du auch mit Brennesselsamen (phytofit.de führt keimfähige, falls es in Deiner Apotheke nur erhitzte gibt) oder Hefe probieren. BS nimmt man 1 TL am Tag, Hefe ab und zu ein paar spielwürfelgroße Bröckchen.

Brennesselsamen hat also eine haarwuchsfördernde Wirkung? Kann es denn eigentlich sein, dass dann am ganzen Körper mehr Haare wachsen?

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@profil

Nein, denn das würden männliche Hormone verursachen.

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@Hooks

Oh schade, alles weg, hab zu lange gebraucht.... Nochmal:

Ich hab mir das gedacht wegen der zitierten Nebenwirkung. Lies mal in Peter Roseggers Walbauernbubgeschichten. Da hat ein Pferdehändler seinen alten Mähren Brennesselsamen unters Futter gemischt, 4 Tage lang vor dem Verkauf. So lange dauert es wohl bis zur Wirkung: glänzendes Fell und strahlende Augen. Probiers aus.

Oder Du hast ein Zuviel an Di-Hydro-Testosteron, DHT, (vielleicht durch reichlichen Genuß von Knoblauch, Kurkuma, Curry, Muskat, Ingwer...). Das kann auch Haarausfall verursachen.

Oder Dir fehlen Mineralstoffe. http://www.orthobionova.at/Bereich%201.htm medizinfuchs.de/preisvergleich/vitamin-b-komplex-ratiopharm-kapseln-60-st-ratiopharm-gmbh-pzn-4132750.html Da mußt Du einfach mal ausprobieren, woran es fehlt und was Dir hilft.

Kohl (Weißkohl) läßt die Lymphe besser fließen und hilft beim Transport von Nährstoffen und Müll - manchmal ist das die Ursache für Haarausfall.

Braunhirse oder HIrse allgemein soll helfen, sagte uns ein Kasache. In kasachstan gäbs keine Glatzen - er schob das auf die Braunhirse. Ich meine aber, daß die Kasachen auch viel Kohl essen.

So, das wars, was mir zum Thema einfiel. Hoffentlich ist was dabei, was Dir hilft.

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@Hooks

Ja, Brennesselextrakt hilft wirklich gut bei Haarausfall. Das darin enthaltene pflanzliche Sitosterol reguliert den (von Hooks angesprochenen) DHT-Haushalt. Pflanzliches Sitosterol ist übrigens auch in Kürbiskernen enthalten. Bei Haarausfall kann es deshalb helfen, 3x täglich einen Esslöffel kaltgepresses Kürbiskernöl zu essen oder 3x täglich eine kleine Handvoll Kürbiskerne knabbern. Brennessel- und Kürbiskernextrakt sind in konzentrierter Form auch in Bimaxaan forte enthalten: https://www.amazon.de/Bimaxaan-Haarausfall-Haar-Aktiv-Kapseln-Fols%C3%A4ure/dp/B00B83NEWE

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@NinaLina

Ja, das muß man dann aber wirklich gut abwägen. Je nach "Sorte" Hormon gibt es andersartige Wirkungen, wie z.B. Brustwachstum.

Statt DHT auszugleichen, würde ich es da lieber weglassen.

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Deuten meine Geheimratsecken auf Haarausfall/ Glatzenbildung hin?

Hallo, ich bin 21 Jahre alt, männlich, und habe vor einigen Jahren bemerkt, dass sich bei mir kleine Geheimratsecken gebildet haben. Leider habe ich die ganze Sache nicht wirklich im Auge behalten, vor allem da ich meine Haare normalerweise etwas länger trage. Da aber mein Blick vor kurzem wieder darauf gefallen ist und ich das Gefühl habe, dass sich meine Haare am Haaransatz etwas dünn anfühlen, habe ich mich gefragt, ob diese Geheimratsecken ein erster Hinweis auf Haarausfall sind?

Mein Vater hat, soweit ich es beurteilen kann, bereits seit vielen Jahren einen ähnlichen Haaransatz, ohne dass sich bei ihm bisher der Rest des Kopfhaares gelichtet hätte. Dazu kommt, dass ich von Natur aus eine recht hohe Stirn habe. Deshalb fällt es mir persönlich schwer ein Urteil darüber zu fällen und würde mich sehr über eure Meinung dazu freuen :)

Hier sind einige Fotos, die ich für diesen Zweck gemacht habe:

http://imgur.com/a/WI2w6

Vielen Dank für eure Hilfe! :)

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L-Thyroxin Dosis, Schilddrüse, Essstörung

Hallo Ihr Lieben!

Ich mache mir ziemliche Sorgen um mich selbst. Seit Ende 2010 nehme ich die L-Thyroxin 50, kam immer super damit klar. Bis dato war ich sehr lethargisch, müde, faul und, obwohl ich seit 2007 an Esstörungen leide, zu diesem Zeitpunkt "clean" und trotzdem stark übergewichtig. Ich wusste keinen Rat, bis mir der Arzt verriet, dass meine Schilddrüse nicht richtig funktioniert. Ich bekam die obigen Tabletten verschrieben und mir ging es bald sehr viel besser.

So ging das bis diesen Herbst, wo ich mich aufgrund diverser Umstände recht schlecht zu fühlen begann. Ich wurde rückfällig, was meine Magersucht anbelangte. Und als ich an einem Morgen aus Versehen nicht eine, sondern eineinhalb Tabletten geschluckt habe, dachte ich mir, wenn ich das jetzt einmal gemacht habe, kann ich das auch weitermachen.

Ich hatte keinerlei Symptome einer Überfunktion und bin damit super gefahren- ich hab in der Zeit sehr viel abgenommen, aber ich weiß nicht, ob es an den Tabletten lag, immerhin habe ich kaum was gegessen. Und das ist eben der Punkt, ich kann ganz schlech beurteilen, wie viel Einfluss das Thyroxin auf mein Körpergewicht wirklich hat.

Mein Arzt stellte vor zwei Monaten fest, dass mein TSH-Wert nun zu niedrig ist. Nicht drastisch, aber da ich trotz begonnener Therapie und ( sehr erfolgreichem :) ) Kampf gegen die Esstörung noch untergewichtig bin, befürchtete er, eine Gewichtszunahme sei bei meiner zu hohen Dosierung unmöglich. Er sagte, ich solle nur noch eine halbe Tablette nehmen.

Hat dann eine Woche geklappt, bis ich mich schlapp gefühlt habe. Aus Panik hab ich dann nicht mehr eine oder eineinhalb, sondern eineinhalb Wochen lang eindreiviertel Tabletten genommen- also etwa 80 Mikrogramm, weil ich solche Angst bekommen hab.

Es ist nämlich so, dass ich durch meine gesunde Umstellung und den Weg aus der ES so oder so zunehme und das auch wirklich will, aber auf keinen Fall durch etwas, was ich nicht kontrollieren kann! Ich würde es nicht aushalten, würde das Defizit des Hormons als einziger Grund dazu beitragen, dass ich zunehme. Das soll schon vom Essen kommen, und dann auch nicht zu viel.

Es kann sein, dass mir das nur so vorkommt, weil ich ein ziemlicher Hypochonder bin, aber seit gut vier Tagen habe ich extrem darauf geachtet, wie viele Haare ich verliere. Es kommen so etwa 70 am Tag zu Stande, wenn ich mir durchs Haar fahre, bleiben immer so 3,4 an den Händen hängen und beim Föhnen sowieso. Da hab ich Angst bekommen, dass ich jetzt eine Überfunktion habe- denn das will ich auch nicht!

Also mache ich jetzt das einzig Vernünftige und dosiere langsam wieder runter- auf 1 Tablette bzw. zweimal die Woche 1 1/2, so, wie ich mich wohl gefühlt habe. Zugenommen habe ich nämlich TROTZ hoher Dosierung, vom Essen.

Meine Frage an euch ist jetzt, ob ihr meint, wenn ich niedriger dosiere, nehme ich noch mehr zu. Und ob ihr Erfahrungen mit niedrigerem Dosieren einstiger höher Dosen habt?

Ich bin sehr schnell panisch, wie ihr merkt...

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