Welche Symptome macht eine Glutenintoleranz?

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4 Antworten

Für häufige Bauchschmerzen nach dem Essen gibt es einige Ursachen. Hinter unklaren Bauchbeschwerden oder andere Befindlichkeitsstörungen, die man nicht einordnen kann, ist möglicherweise der Getreidekleber Gluten verantwortlich.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein Klebereiweiß, das im Getreide enthalten ist.

Es besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin und garantiert gute Backeigenschaften.

Gluten wird auch als Emulgator, Bindemittel, Stabilisator und Verdickungsmittel in unterschiedlichsten Fertignahrungsmitteln benutzt.

Die Glutenunverträglichkeit ist eine Überempfindlichkeit gegenüber den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin.

Sie kann sich nicht nur als Verdauungsbeschwerden, sondern beispielsweise auch durch Gelenkbeschwerden, Hauterscheinungen, Migräne oder chronische Müdigkeit äußern, so dass viele Menschen gar nicht wissen, dass Sie an einer Glutenunverträglichkeit leiden.

Bei etwa fünf Prozent aller Patienten mit Reizdarmsyndrom findet sich eine Glutenunverträglichkeit, die Diagnose Reizdarm ist dann nicht mehr zutreffend.

Es kann sich ein Vitamin- und Mineralstoffmangel entwickeln.

Hier ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung unbedingt erforderlich.

http://www.gluten-intoleranz.de/04_seiten/thema_1.php

Alles Gute!

Im Vordergrund der Symptome bei Glutenunverträglichkeit stehen Störungen des Allgemeinbefindens, ein verändertes Stuhlverhalten und eine (meist schmerzhafte) Blähung des Bauches (=Meteorismus).

Die Patienten fühlen sich krank, sind nur eingeschränkt leistungsfähig und zum Teil sehr übellaunig. Sie sind geschwächt und verlieren an Gewicht.

Der Stuhlgang hat eine breiige Konsistenz, riecht übel und fällt in großen Mengen an. Der Bauch der Patienten ist gebläht, da die Verdauung von Zuckern (=Kohlenhydraten) beeinträchtigt ist.

Die Patienten haben oftmals Bauchschmerzen und Flatulenzen (Blähungen) sind häufig.


Als Begleiterkrankung, die auch auf die Veränderungen in der Dünndarmschleimhaut zurückzuführen sind, ist die Laktose-Intoleranz zu nennen. Sie bezeichnet einen Enzym-Mangel der Darmschleimhaut, welcher auf die Zoeliakie-typischen Veränderungen der Dünndarmschleimhaut zurückzuführen sind:

Das Enzym Laktase spaltet in den Dünndarmschleimhautzellen Zweifachzucker zu Einfachzuckern auf. Nur in Form der Einfachzucker können Kohlenhydrate vom Körper aufgenommen werden.

Fehlt es der Schleimhaut an Laktase, so werden Kohlenhydrate nicht resorbiert. Die Patienten sollten deshalb bis zur Regeneration der Dünndarmschleimhaut auf den Konsum von Milchzucker verzichten.


http://www.dr-gumpert.de/html/zoeliakie.html

Ähnlich wie bei Laktose: Magen-Darm-Reaktionen und/oder allergische Reaktionen. Die Abgrenzung ist schwierig.

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