Welche Sterbegeldversicherung für meine Mutter?

5 Antworten

Verbraucherschützer raten von einer Sterbegeldversicherung ab:

" ...Laut dem Experten glauben viele, dass diese Versicherung ähnlich
eines Sparplans funktioniert: Tatsächlich ist sie aber eine kleine
Kapitallebensversicherung. Und hierin liegt nach Ansicht Wortbergs auch
das Problem. Je älter der Versicherte beim Abschluss ist, desto höher
kalkulieren die Versicherer das Sterberisiko. "Weil ein Großteil der
gezahlten Beträge für den Risikoschutz draufgeht, wird die Police häufig
ein Verlustgeschäft, sobald der Versicherte ein hohes Alter erreicht",
bringt der Verbraucherschützer das Problem auf den Punkt.

Wer für die eigene Beerdigung Geld ansparen möchte, für den hat
Michael Wortberg einen Tipp:

"Versicherungen meiden und lieber monatlich
Geld in einen Banksparplan ohne Gebühren einzahlen. Auch wenn die
Zinsen derzeit niedrig sind. Aber bei diesem Thema geht es den
Versicherern ja auch nicht besser."

http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/sterbegeldversicherung

Investiert das Geld in Aktien. Ein paar Aktien von einem der Versicherer, die solche unnötigen Sterbegeldversicherungen anbieten. Da kannste dann sicher sein, die bessere Rendite zu haben, als mit einer Sterbegeldvers.-Police. Denn an solchen Policen verdienen nur die Versicherer, bzw. deren Aktionäre.

Investiert das Geld in Aktien. Ein paar Aktien von einem der Versicherer, die solche unnötigen Sterbegeldversicherungen anbieten.

In der heutigen Zeit, wo die Versicherer ständig fusionieren, vielleicht auch nicht der beste Rat, den man einer älteren Dame geben möchte, die ja nur sicher sein will, "anständig unter die Erde zu kommen".

Was die Rendite solcher Sterbegeldversicherungen angeht, hast Du allerdings recht. :o)

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@evistie

Ein paar Beispiele für Kursentwicklungen nur für die letzten 3 Jahre:

AIG +83,6% , Allianz +37,3%, AXA +64,9 % - jetzt nur mal so. Und wieviel gibbs auf´m Sparbuch, oder bei der hier  besprochenen Vers.-Police?

Nebenbei: Fusionen beflügeln stets die Phantasien der institutionellen Investoren und der kleinen Anleger, die Folge sind Kurssprünge nach oben. Schönes Beispiel ist die AXA, als die vor etlichen Jahren die Colonia geschluckt hatte, gabs gleich mal einen Kurssprung um fast 5 Punkte.

Deshalb, Gewinner ist stets der Aktienbesitzer, nie der Policekäufer. LG

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Lass es lieber, Zweimal hat ja schon genug dazu geschrieben. Es kommt nichts dabei raus, ist meistens ein Verlustgeschäft. Lieber jeden Monat ein paar Euros in den Sparstrumpf, das ist auf jeden Fall sicherer.

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