Welche Rolle spielt Sport als Brustkrebs-Prophylaxe?

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2 Antworten

Das wurde festgestellt:

"Der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken, ist inzwischen durch epidemiologische und Fall-Kontrollstudien gut belegt. Eine Risikoreduktion findet sich bei sportlich Aktiven um etwa 25-30 %. Dabei scheint eine Dauer von 30-60 Minuten pro Tag bei mittlerer Intensität notwendig zu sein."

https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-2008-1076983

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Meine ehemalige Chefin erkrankte mit 42 Jahren an Brustkrebs. Das ist jetzt sicher schon fast 10 Jahre her. Ich treffe sie ab und zu beim Joggen, und dann erzählte sie mir auch (sie ist selbst Medizinerin), dass sie nun auch zum Basketballspielen angefangen hat, überall wenn es geht mit dem Rad hinfährt und, und, und.

Sie glaubt fest daran, dass Sport den Krebs verhindern kann bzw. unterdrücken kann. Ihr wurde damals eine Brust entfernt, hatte , ich weiß nicht, wie viele Operationen, keiner glaubte, dass sie überhaupt überlebt..

Ich denke, es ist schon was Wahres dran, ich habe schon seit 12 Jahren immer wieder Zysten in beiden Brüsten, mein Frauenarzt meinte, die können auch einen bösartigen Hintergrund bekommen. Auch ich mache Sport, obwohl sich bei mir Sport hauptsächlich auf Radfahren beschränkt, und ich das Auto lieber in der Garage stehen lasse oder halt zu Fuss gehe oder jogge, so komme ich jeden Tag auf mein Quantum Bewegung.

Krebs soll Fettgewebe bevorzugen, und durch Sport setzt man auch weniger Fett an. Eine erwiesene prophylaktische Wirkung gibt es eher nicht, ich kann nur aus persönlichen Erfahrungen sprechen.

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