Welche Risiken gibt es durch Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft?

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1 Antwort

Eine Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse kann während einer Schwangerschaft neu auftreten oder bereits behandelt sein. Eine Hypothyreose kann zu schweren geistigen und körperlichen Schäden des Fötus führen (Kretinismus). Häufig steckt eine Autoimmunthyreoiditis vom Typ Hashimoto dahinter. Im Blut können dann typische Antikörper nachgewiesen werden. Bei dieser Erkrankungen können auch vermehrt Schwangerschaftskomplikationen wie Fehl- oder Frühgeburten auftreten. Unabhängig von der Ursache wird die Schilddrüsenunterfunktion der Mutter mit Schilddrüsenhormon-Tabletten (L-Thyroxin ) behandelt. Die Schilddrüsenhormondosis wird im Verlauf der Schwangerschaft an den steigenden Bedarf angepasst und nach der Geburt entsprechend reduziert. Schilddrüsenhormone können von der Mutter ohne Bedenken eingenommen werden, da sie - richtig dosiert - keine Nebenwirkungen erzeugen. Wenn diese Therapie sofort begonnen wird, besteht meist auch keine Gefahr für das Baby.

Quelle: http://short4u.de/51ed77268597e

Alles Gute von rulamann

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