Welche Nebenwirkung hat Arginin zur Steigerung der Potenz?

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Eine Vorbemerkung: L-Arginin ist die alleinige Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), einem Botenstoff, der bei der Entstehung der Erektion eine zentrale Rolle spielt. Wenn der Körper zu wenig L-Arginin zur Verfügung hat, kann keine gute Erektion entstehen.Der Körper kann L-Arginin selbst erzeugen. Außerdem nehmen wir mit unserer Nahrung in der Regel ausreichend (etwa 3-5 g pro Tag) L-Arginin auf. Eine Zufuhr von L-Arginin in Form von Nahrungsergänzungsmittel kann daher nur etwas bringen, wenn der Körper zu wenig L-Arginin zur Verfügung hat oder wenn er daraus zu wenig NO erzeugt. Da die Untersuchung, ob der Körper genügend NO freisetzt, aufwändig ist, wird sie in der Regel nicht durchgeführt. Stattdessen versucht man bei leichten bis mittelschweren Erektionsstörungen einfach, ob durch eine L-Arginin-Einnahme eine Verbesserung eintritt.

Zur Behebung von Erektionsstörungen werden 5 - 12 Gramm Arginin pro Tag eingenommen. Dabei sollte man die Dosis auf 3 Einnahmen verteilen. Wie jedes wirksame Mittel kann auch L-Arginin Nebenwirkungen haben. Die sind allerdings in der Regel bei der angegebenen Dosierung harmlos. Es können hauptsächlich Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Auch ein "schlafender" Herpes kann zu neuen Aktivitäten angeregt werden. Um Nebenwirkungen schnell zu erkennen, empfiehlt es sich, nicht gleich die volle Dosis zu nehemen, sondern diese langsam zu erhöhen.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Erektionsstörungen können ein erstes, auffälliges Anzeichen einer gefährlichen, noch nicht erkannten Krankheit, wie beispielsweise Diabetes oder Arteriosklerose sein. Je früher diese Krankheiten entdeckt und behandelt werden, desto besser bekommt man sie in den Griff. Wer daher bei länger anhaltenden Erektionsstörungen unter Umgehung des Arztes mit frei verfügbaren Potenzmitteln nur das Symptom bekämpft, geht fahrlässig mit seiner Gesundheit um. Deshalb sollte jeder Mann mit Erektionsstörungen einen auf diesem Gebiet erfahrenen Urologen oder Andrologen aufsuchen und mit ihm gegebenenfalls auch den Einsatz von L-Arginin besprechen.

Günther

Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Kurz gefasst: keine Nebenwirkungen. Arginin ist eine Aminosäure und damit ein Bestandteil der Nahrung. In Kliniken nimmt man bis zu 30 Gramm am Tag, bei aktuen Herzpatienten. Würde man das machen wenn Nebenwirkungen zu befürchten wären? Nein. Lediglich ein akuter Herpes könnte verstärkt werden. Also wer an akutem herpes leidet: nicht nehmen. Die Wirkung auf die Potenz wird an vielen Stellen von verschiedensten Andrologen immer wieder bestätigt. Mehr zu Aminosäuren auf wikipedia oder spezifisch zu arginin http://aminosäure.org/aminosaeuren/l-arginin/

Ich habe auch nur Gutes davon gehört, eine Freundin ist ganz glücklich seitdem ihr Mann was einnimmt. Ich würde allerdings keine Experimente machen und mir das aus der Apotheke kaufen.

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