Welche Möglichkeiten gibt es bei der Festellung ob eine Schwerbehinderung vorliegt bei Endoprothese Hüftgelenk ?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung zu stellen. Das kostet dich nichts und es entstehen dir auch keine Nachteile.

Den Antrag kannst du entweder per Formular, dass du bei der kommunalen Verwaltung bekommst, stellen. Den Antrag musst du an das für dich zuständige Versorgungsamt schicken. Du kannst dieses Formular aber z.B. in NRW auch online ausfüllen (ob das auch in anderen Bundesländern geht, weiß ich nicht). Welches Versorgungsamt für dich zuständig ist, kannst du dir hier heraussuchen: http://www.versorgungsaemter.de/Antraege_index.htm

Das Formular füllst du dann entsprechend aus, gib alle Beschwerden an, die dich beeinträchtigen. Auch wenn du andere Erkrankungen haben solltest, kannst du die angeben. Entscheidend ist, dass die Einschränkungen und Beschwerden schon mindestens 6 Monate bestehen müssen und nicht absehbar ist, wann es, bzw. ob es in näherer Zukunft ggf. zu einer Ausheilung kommen kann. Ich würde dir auch raten, dem Antrag alle Arztbefunde (die du hoffentlich in Kopie hast) direkt beizufügen. Damit kannst du das Verfahren extrem Beschleunigen. Wenn der Amtsarzt erst alle behandelnden Ärzte und Kliniken anschreiben muss und um entsprechende Befunde bitten muss, dann kann sich das Verfahren sehr in die Länge ziehen. Wenn du aber Befunde beilegst und diese für die Beurteilung ausreichend sind, dann kann es sehr schnell gehen (ich hatte innerhalb von 3 Wochen meinen Bescheid).

Für die Festsetzung des GdB hat der Amtsarzt/Gutacher, die sogenannten "versorgungsmedizinischen Grundsätze", wo für spezielle Krankheiten einige Werte festgesetzt sind. Diese gelten als Anhaltspunkte für die Bewertung und Festlegung. 

Wenn nach Aktenlage entschieden werden kann, bekommst du dann nach einiger Zeit den entsprechenden Bescheid, in dem dein Grad der Behinderung festgesetzt wird. Wenn die Berichte nicht ausreichen, kann es sein, dass du noch zu einer Begutachtung eingeladen wirst, damit der beurteilende Amtsarzt sich selber noch ein Bild machen kann.

Im Bescheid, den du bekommst, steht die Höhe des GdB drin, außerdem steht dann auch drin, ob die Feststellung erstmal nur befristet gilt, oder ob es sich um eine unbefristete Festlegung handelt (bei mir galt das sofort unbefristet). 

Sollte dir ein GdB von 50 oder höher anerkannt werden, bekommst du automatisch auch einen Behindertenausweis. Bei einem GdB von 20-40 bekommst du keinen Ausweis. 

Mit einer zuerkannten Behinderung hast du dann auch gewisse Vorteile, je nach Höhe des GdB auch in unterschiedlicher Größenordnung. Z.B. besteht ein besonderes Kündigungsrecht, es gibt Steuervergünstigungen und teilweise auch einige Urlaubstage mehr. Bei einem GdB über 30 aber unter 50 kannst du dann eine Gleichstellung beantragen. Das bedeutet, dass du trotz des niedrigeren Grades einem Schwerbehinderten (gilt man ab 50) gleichgestellt wirst und z.B. denselben Kündigungsschutz genießt. Je nach Arbeitsplatzsituation kann das hilfreich sein. 

Ich schicke dir im Kommentar noch einen Link mit, wo du dich noch weiter informieren kannst.

Alles Gute und viel Erfolg! Lexi

Hallo ..,

also Du gehst in deiner Kommune ins Rathaus die haben entsprechende Anträge. Wenn Du irgendwelche Arztbriefe hast schickst Du die als Kopie mit. Alles andere wird veranlasst. 

Sprich Du bekommst Post und dann schreibt man evtl. sie müssen zum Arzt X  der sich das Ganze noch einmal ansieht. 

Wenn Du dann einen Bescheid bekommst Herr / Frau sie sind schwerbehindert oder ... gilt dies befristet erst nach neun Jahren bekommt man unbefristet den Ausweis. Ähnlich sieht es bei der Erwerbsminderungsrente aus. 

Wenn man weniger bekommt als 50 % GdB  kann man sich ab 40 % gleichstellen lassen bei der Arbeitsagentur. Also es ist nicht ganz so einfach wie man hofft.  Es kann passieren ein Bescheid wird auf 80 % GdB ausgestellt. Der Kollege da im Amt hat einen gleichen Fall vorliegen und es ist deutlich weniger. Man kann sich zur Not beim VDK , Caritas / Diakonie   beraten lassen die beraten einmal pro Woche (Sozialrecht). 

Gruss Stephan

Hallo Stephan,

leider muss ich dich ein wenig korrigieren:

Wenn Du dann einen Bescheid bekommst Herr / Frau sie sind schwerbehindert oder ... gilt dies befristet erst nach neun Jahren bekommt man unbefristet den Ausweis. Ähnlich sieht es bei der Erwerbsminderungsrente aus.

Ich habe sofort mit meinem ersten Antrag meinen GdB unbefristet bekommen. Und auch die Erwerbsminderungsrente (auch wenn das zwei paar Schuhe sind) wurde schon nach 4 Jahren als unbefristet festgelegt.

Wenn man weniger bekommt als 50 % GdB  kann man sich ab 40 % gleichstellen lassen bei der Arbeitsagentur.

Die Gleichstellung kann man schon ab einem GdB von 30 beantragen. Sieh mal:

Was versteht man unter Gleichstellung?

Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber mindestens 30, können auf Antrag von der Agentur für Arbeit  schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten können.

Rechtsgrundlage: § 2 Absatz 3 in Verbindung mit § 68 Absatz 2 und 3 SGB IX.  (https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/MenschenmitBehinderung/Gleichstellung/index.htm)

Viele Grüße

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@Lexi77

Hallo Lexi,

wenn man Deinen Hintergrund ein Stück kennt  kann man sich vorstellen das Du sofort Deinen Schwerbehindertenausweis unbefristet bekommen hast. Aber ist das die Regel? Ich kenne nicht ganz so viele die damit vergleichbar wären!

Bei mir war es so das ich zuerst 50 % hatte so ca, nach zwei Jahren sollte ich den Ausweis zurücksenden da waren es nur noch 40 % ca. 5 J. später wieder 50 % und zum Schluss bekam ich den Schwerbehindertenausweis unbefristet.

Nun ich habe drei Gutachten bedingt durch Unfallfolgen usw. also schon so  ein klein wenig als Folge eines von Anderen verursachten AU. Eine Physiotherapeutin hat sich die Unterlagen angeschaut und meinte schlicht bei solchen Fällen tut man ganz unwilkürlich entscheiden einer bekommt gerade 40 % ein Anderer mit den gleichen Behinderungen 70% .

Nun kann man hier sicher auf alles und zu 100 % eingehen und fünf Seiten mit alles § usw. schreiben. Ich würde mir allerdings schon so eine kleine Regung wünschen. vom Fragesteller sprich mehr wie eine Klick. Dies machen um oder besser unter (die) fünf Prozent in solchen Foren. Wenn es hier Kommentare odgl. gibt sind das zumeist die die hier im Forum ansonsten schreiben.

Ja und die Fragen hier werden ja auch ansonsten immer interessanter so das die Frage steht macht dies noch Sinn!

https://www.gesundheitsfrage.net/frage/warum-haben-manche-menschen-einen-haesslichen-nabel?foundIn=answer-listing#answer-1039565

Viele Grüsse

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Ist er erstickt - mit 2,5mg Morphin !?!

Meinem Vater wurde bei einer OP der komplette Aortenbogen erneuert. Er hatte die OP kardiologisch gesehen gut überstanden.

Leider hatte er jedoch zwei Schlaganfälle bei der Operation erlitten. Diese wurden am dritten Tag nach der OP festgestellt ! Zuvor war schon auffällig, dass er nicht mehr richtig zu sich kam, was die Ärzte anfangs jedoch auf sein hohes Alter (72) zurückführten. Da die Schädigungen im Gehirn zu umfangreich waren und mein Vater so nicht weiter hätten leben wollen, haben wir ihn gehen lassen.

Er hat Dialyse-Behandlungen gebraucht, die zum Schluss weggelassen wurden und er brauchte Beatmung, die ihm 1-2 Tage vor seinem Tod genommen wurde. Im Vorgespräch hatte mir der Arzt versichert, dass mein Vater, aufgrund der Schmerzmittel, nicht ersticken wird.

Ich war bei ihm als er starb und stellte schon vorher fest, dass er stark "röchelte" - er hatte Schleim im Hals, bekam nicht mehr richtig Luft, konnte allerdings auch nicht selbstständig räuspern bzw. schlucken. Der Schleim wurde dann einmal abgesaugt, das Ergebnis hielt jedoch nicht lange:

Zum Schluss atmete er aus und versuchte wieder einzuatmen - er bekam jedoch Nichts mehr! Er riss Mund und Augen auf, seine Hand (die, die er noch bewegen konnte) fing an zu zittern und er "zog" drei oder fünfmal nach Luft - es war wie wenn ein Stoppen in seinem Hals stecken würde... der Brustkorb ging bei jedem "Versuch" Luft zu bekommen jeweils leicht nach oben. Diese 3-5 Versuche dauerten nur ein paar Sekunden, ich konnte nix tun als seinen Kopf in meinen Händen zu halten und mich über ihn zu beugen - auf dem "Höhepunkt" des letzten Einatmungs-Versuches sah er mich wieder mit aufgerissenen Augen und Mund an und ging.

Er atmete NICHT als Letztes AUS !!! Der Arzt erklärte mir, dass er 2,5 mg Morphin intus hatte und daher keine Luftnot gespürt habe. Eigentlich habe ich auch zuvor gemerkt, dass er nicht mehr richtig "da war" - bzw. noch weniger als die Tage zuvor (Schlaganfälle). In den Tagen zuvor reagierte er immer mal und es ist ganz sicher, dass er trotz seiner "Weggetretenheit" noch einiges mit bekam - er drückte die Hand teilweise sehr stark wenn man über bestimmte Themen redete und reagierte mit leichter Mimik und Augen-Aufreißen. Das war am Tag seines Todes fast gar nicht mehr der Fall - aufgrund des Schmerzmittels.

Und trotzdem war ich auf diesen Anblick nicht vorbereitet - unter "einschlafen" habe ich mir vorgestellt, dass die Menschen AUSatmen und nicht wieder versuchen einzuatmen!!

  1. Wie wahrscheinlich ist es, dass er trotz der 2,5 mg Morphium erstickt ist ?

  2. Uns wurde gesagt, dass die Ärzte nicht gut genug aufgepasst haben, da sie die Schlaganfälle erst am DRITTEN Tag nach der OP festgestellt haben. Ich möchte das eigentlich nicht hören, weil es nichts mehr bringt - aber wie ausschlaggebend ist dieser "Fehler" ? Die CT-Bilder wären doch am 1. Tag genauso schwarz gewesen wie am 3. und die Reha-Chancen gleich niedrig... ?

Hoffe mich kann jemand aufklären... Danke!

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Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

Hallo, ich hoffe sehr, daß mir jemand helfen kann. Mein Vater (76, alleinstehend, ohne Hilfsmöglichkeiten in seinem Umfeld) ist durch diverse Erkrankungen sehr stark eingeschränkt (Hüfte, Knie, Muskelerkrankung ohne Diagnose, Polyneuropathie etc.). Ich habe ihm jetzt für die Hüfte einen Operationstermin organisiert, der ist allerdings erst in 6 Wochen.

Er lebt alleine, weit weg von uns, kommt selbst aber nicht mehr klar. Die alltäglichen Verrichtungen wie Waschen, Anziehen, Kochen sind selbst nur unter extrem starken Schmerzen und eingeschränkt möglich. Nicht möglich ist ihm das Anziehen der Kompressionsstrümpfe alleine und nur extrem schwer bis gar nicht das Aufsuchen der Lymphdrainage. Außerdem besteht eine starke Unfallgefahr. Er kann mit Pausen nur ca. 200m weit gehen und das auch nur unter Schmerzen und mit danach bestehender völliger Erschöpfung und starker Beschwerden.

Er leidet zusätzlich an einer Depression mit Antriebsschwäche u.Ä., weswegen u.A. dieser extreme Zustand überhaupt erst zustande kam.

Ich habe ihn jetzt zu uns geholt, aber da wir eine DG-Maisonettewohnung haben, ist der Zustand bei uns alles Andere als ideal, zumal ich es nicht schaffe, ihm in dem Maße zu helfen, wie er Hilfe benötigen würde, da ich noch 3 kleine Kinder zu versorgen habe.

Wo kann ich welche Hilfen in Anspruch nehmen?

Wichtig wäre in jedem Fall jetzt eine Betreuung / Hilfe in den Wochen vor der OP. Wegen der Treppen und der Vorbereitung auf die OP und seiner ganzen Ärzte und Arzttermine sollte / möchte er gerne zu Hause sein.

Ferner bräuchte es Hilfen nach der OP. Er kommt danach in eine AHB, die ggf. verlängert werden kann, sicher ist das aber nicht. Es ist lt Klinik nicht gesichert, dass er in dem Zustand entlassen wird, dass er sich selbst wieder versorgen kann, wegen der vielen zusätzlichen Erkrankungen ist überhaupt nicht sicher, ob er diesen Zustand wieder erreichen kann bzw. wie die Prognose ist.

Ich habe versucht, mich einzulesen, bin aber etwas überfordert.

Gibt es soetwas wie medizinisch-pflegerische Unterstützung, die der Hausarzt für die Zeit vor der Operation verordnen kann? Wäre für diesen Zeitraum auch Haushaltshilfe verordnungsfähig? (Ich weiß aus meinen Erfahrungen in den Schwangerschaften, dass die Krankenkasse damals keine Hilfe war, sondern das Ganze eher noch verkompliziert hatte).

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Was zusätzlich alles erschwert ist, dass er, weil keine weiteren Angehörigen in seiner Nähe sind und keine Freunde / Bekannte und weil in meinem Umkreis eine sehr gute Klinik für Hüftoperationen ist, wir die Operation hier anberaumt haben und er deswegen ggf. im Zeitraum davor / danach auch noch hier wäre, ich aber alle

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Was könnte mein sodbrennen und die schlechte Verdauung auslösen?

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Ich hatte eigentlich nie Sodbrennen oder Verdauungsstörungen. Im März diesen Jahres kam es aufeinmal das ich beim Trinken relativ unterhalb des Rippenbogens ein brennen und stechenden Schmerz hatte. Dachte mir nix dabei und dachte ok, vergeht schon. Aber Pustekuchen. Da es nach einer Woche nicht besser wurde bin ich zum Hausarzt und bat selber um eine Überweisung zur Magenspiegelung.

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Was sagt ihr dazu? Warum spielt mein Körper so verrückt? Warum nehme ich weiter ab? Wurde irgendwas bei den Untersuchungen übersehen?

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